Der junge Kreuzritter: Historischer Roman
-
- Einzelkauf Download ausgewählt
-
Sprache:Deutsch
Fr. 4.40
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
23.07.2023
Verlag
Uksak E-BooksSeitenzahl
300 (Printausgabe)
Dateigröße
1010 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783738981698
von G.A.Henty
Eine Erzählung über die Kreuzzüge
"Mächtig war die Menge, die sich zum ersten Kreuzzug versammelte. Die Mönche warfen ihre Roben beiseite und griffen zu Schwert und Panzer; sogar Frauen und Kinder schlossen sich dem Tross an. Was, mein Sohn, konnte man von einem so zusammengestellten grossen Heer erwarten? Ohne Anführer, ohne Disziplin, ohne Taktik, ohne Möglichkeit, sich zu verpflegen, wurden sie bald zu einer Geissel des Landes, durch das sie zogen.
Sie zogen durch Ungarn, wo sie die Felder stark verwüsteten, und kamen nach Bulgarien. Hier fielen die Menschen mit Erstaunen und Entsetzen über diese grosse Horde hungriger Menschen, die wie Heuschrecken über sie herfielen, mit dem Schwert über sie her, und sie fielen in grosser Zahl. Die erste Schar, die in dieses Land eindrang, ging elend zugrunde, und von der ganzen grossen Schar, die anfangs nicht weniger als zweihundertfünfzigtausend Menschen zählte, gelangten nur etwa hunderttausend nach Kleinasien. Das Schicksal dieser Menschen war nicht besser als das derjenigen, die in Ungarn und Bulgarien umgekommen waren. Nach schwerem Leid und Verlusten erreichten sie schliesslich Nicäa. Dort gerieten sie in einen Hinterhalt, und es ist zweifelhaft, ob von der ganzen undisziplinierten Masse, die Petrus dem Eremiten gefolgt war, zehntausend jemals nach Hause zurückgekehrt sind.
Eine Erzählung über die Kreuzzüge
"Mächtig war die Menge, die sich zum ersten Kreuzzug versammelte. Die Mönche warfen ihre Roben beiseite und griffen zu Schwert und Panzer; sogar Frauen und Kinder schlossen sich dem Tross an. Was, mein Sohn, konnte man von einem so zusammengestellten grossen Heer erwarten? Ohne Anführer, ohne Disziplin, ohne Taktik, ohne Möglichkeit, sich zu verpflegen, wurden sie bald zu einer Geissel des Landes, durch das sie zogen.
Sie zogen durch Ungarn, wo sie die Felder stark verwüsteten, und kamen nach Bulgarien. Hier fielen die Menschen mit Erstaunen und Entsetzen über diese grosse Horde hungriger Menschen, die wie Heuschrecken über sie herfielen, mit dem Schwert über sie her, und sie fielen in grosser Zahl. Die erste Schar, die in dieses Land eindrang, ging elend zugrunde, und von der ganzen grossen Schar, die anfangs nicht weniger als zweihundertfünfzigtausend Menschen zählte, gelangten nur etwa hunderttausend nach Kleinasien. Das Schicksal dieser Menschen war nicht besser als das derjenigen, die in Ungarn und Bulgarien umgekommen waren. Nach schwerem Leid und Verlusten erreichten sie schliesslich Nicäa. Dort gerieten sie in einen Hinterhalt, und es ist zweifelhaft, ob von der ganzen undisziplinierten Masse, die Petrus dem Eremiten gefolgt war, zehntausend jemals nach Hause zurückgekehrt sind.
Kundinnen und Kunden meinen
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung