St.George für England! Roman um den hundertjährigen Krieg
-
- Einzelkauf Download ausgewählt
-
Sprache:Deutsch
Fr. 4.40
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
03.08.2023
Verlag
Uksak E-BooksSeitenzahl
(Printausgabe)
Dateigröße
1140 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783738982015
Es war eine bitterkalte Nacht im November des Jahres 1330. Es regnete in Strömen, als eine Frau mit einem Kind auf dem Arm das kleine Dorf Southwark betrat. Sie war offensichtlich von weit her gekommen, denn ihr Kleid war mit Flecken übersät und schlammig. Sie schwankte eher, als dass sie ging, und als sie bei ihrer Ankunft am Tor auf der Südseite der London Bridge feststellte, dass die Stunde vorbei und die Tore für die Nacht geschlossen waren, lehnte sie sich mit einem leisen Stöhnen der Erschöpfung und Enttäuschung gegen die Mauer.
Nachdem sie einige Zeit wie im Zweifel verharrt hatte, bahnte sie sich mühsam ihren Weg ins Dorf. Hier gab es viele Vergnügungsstätten, denn Reisende wie sie kamen oft zu spät, um durch die Tore zu kommen, und mussten draussen übernachten. Ausserdem waren die Mieten in der überfüllten Stadt teuer, und viele, die geschäftlich in der Stadt zu tun hatten, fanden es billiger, in den ruhigen Herbergen von Southwark unterzukommen, als in den teuren Gasthäusern innerhalb der Stadtmauern zu übernachten. Aus vielen Fenstern schienen helle Lichter zu kommen, und man hörte ausgelassenen Gesang und Gelächter. Die Frau ging an ihnen vorbei, ohne innezuhalten. Kurz darauf blieb sie vor einem Cottage stehen, von dem nur ein schwaches Licht zeigte, dass es bewohnt war.
Nachdem sie einige Zeit wie im Zweifel verharrt hatte, bahnte sie sich mühsam ihren Weg ins Dorf. Hier gab es viele Vergnügungsstätten, denn Reisende wie sie kamen oft zu spät, um durch die Tore zu kommen, und mussten draussen übernachten. Ausserdem waren die Mieten in der überfüllten Stadt teuer, und viele, die geschäftlich in der Stadt zu tun hatten, fanden es billiger, in den ruhigen Herbergen von Southwark unterzukommen, als in den teuren Gasthäusern innerhalb der Stadtmauern zu übernachten. Aus vielen Fenstern schienen helle Lichter zu kommen, und man hörte ausgelassenen Gesang und Gelächter. Die Frau ging an ihnen vorbei, ohne innezuhalten. Kurz darauf blieb sie vor einem Cottage stehen, von dem nur ein schwaches Licht zeigte, dass es bewohnt war.
Kundinnen und Kunden meinen
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung