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  • Produktbild: Lügen über meine Mutter
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Lügen über meine Mutter Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

22118

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.06.2024

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

19/12.5/3 cm

Gewicht

332 g

Farbe

Altrosa / Schwarz

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00657-5

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

22118

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.06.2024

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

19/12.5/3 cm

Gewicht

332 g

Farbe

Altrosa / Schwarz

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00657-5

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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Wahnsinnig gut

Bewertung am 17.01.2026

Bewertungsnummer: 2983369

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieses Buch hat mich mehr als einmal emotional gemacht. Gänsehaut, vor allem beim Ende! Ich würde das Buch jedem empfehlen, man kann so viel Zwischenmenschliches daraus lernen und entnehmen.

Wahnsinnig gut

Bewertung am 17.01.2026
Bewertungsnummer: 2983369
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieses Buch hat mich mehr als einmal emotional gemacht. Gänsehaut, vor allem beim Ende! Ich würde das Buch jedem empfehlen, man kann so viel Zwischenmenschliches daraus lernen und entnehmen.

Großartiger Roman über Herkunft, Klasse und Milieu der 1980er

Bewertung aus Villach am 19.10.2025

Bewertungsnummer: 2630527

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eine Kindheit in den 1980er Jahren in der Bundesrepublik, die an manchen Stellen an meine eigene erinnert. Vermutlich ist das der Grund, warum ich diesen Roman nicht aus den Händen legen konnte, bis die letzte Seite gelesen war. Dass die Mutter dringend abnehmen muss, entscheidet der Vater. Weil sie ist schuld, dass er beruflich und somit gesellschaftlich nicht weiterkommt – er hat keine herzeigbare Frau. Ela ist noch ein Kind im Volksschulalter, als sie ihre und die Geschichte ihrer Eltern aus ihrer Sicht erzählt. Ergänzt werden die Episoden mit dem reflektierten Blick der erwachsenen Daniela. Es geht um die Überforderung der Mutter, die neben zwei kleinen Kindern und einem Job in einer Fabrik auch noch ihre Mutter bei sich aufnimmt, um sie zu versorgen. Die Geschichte ist angesiedelt in einem Dorf. Die Familie lebt bei den Eltern des Mannes – alles sehr kleinbürgerlich. Die Mutter ist übergewichtig und der Vater führt Gewichtskontrollen durch, verordnet Diäten und setzt die Mutter herab, doch nichts führt zu einem schlanken Körper. Das Übergewicht der Mutter steht nur als Synonym für patriarchale Demütigungen von Ehemännern gegenüber ihren Ehefrauen. Es ist jenes Milieu, in dem die Väter einfachen Berufen nachgehen, dort von Chefs selbst gedemütigt werden und „klein“ sind. Zuhause spielen sie den Großen und Starken, demütigen ihre Frauen, in dem jede neu gekaufte Bluse als verschwenderische Eigenschaft der Ehefrau gilt. Sie nörgeln am Essen, berufliche Ambitionen von Hausfrauen werden als lächerlich abgetan. Um ihr eigenes Ego zu polieren, kaufen sie Autos vom Geld, das eigentlich für die Familie da wäre, um nicht an allen Ecken und Enden sparen zu müssen. Wow, ein ganz großartiger Roman, der Herkunft, Klasse und Milieu der 1980er Jahre in den Einverdiener-Haushalten richtig wiedergibt. Dieser großartige Roman sei allen ans Herz gelegt, die so wie ich in den 80er Jahren ihre Kindheit verbracht haben.

Großartiger Roman über Herkunft, Klasse und Milieu der 1980er

Bewertung aus Villach am 19.10.2025
Bewertungsnummer: 2630527
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eine Kindheit in den 1980er Jahren in der Bundesrepublik, die an manchen Stellen an meine eigene erinnert. Vermutlich ist das der Grund, warum ich diesen Roman nicht aus den Händen legen konnte, bis die letzte Seite gelesen war. Dass die Mutter dringend abnehmen muss, entscheidet der Vater. Weil sie ist schuld, dass er beruflich und somit gesellschaftlich nicht weiterkommt – er hat keine herzeigbare Frau. Ela ist noch ein Kind im Volksschulalter, als sie ihre und die Geschichte ihrer Eltern aus ihrer Sicht erzählt. Ergänzt werden die Episoden mit dem reflektierten Blick der erwachsenen Daniela. Es geht um die Überforderung der Mutter, die neben zwei kleinen Kindern und einem Job in einer Fabrik auch noch ihre Mutter bei sich aufnimmt, um sie zu versorgen. Die Geschichte ist angesiedelt in einem Dorf. Die Familie lebt bei den Eltern des Mannes – alles sehr kleinbürgerlich. Die Mutter ist übergewichtig und der Vater führt Gewichtskontrollen durch, verordnet Diäten und setzt die Mutter herab, doch nichts führt zu einem schlanken Körper. Das Übergewicht der Mutter steht nur als Synonym für patriarchale Demütigungen von Ehemännern gegenüber ihren Ehefrauen. Es ist jenes Milieu, in dem die Väter einfachen Berufen nachgehen, dort von Chefs selbst gedemütigt werden und „klein“ sind. Zuhause spielen sie den Großen und Starken, demütigen ihre Frauen, in dem jede neu gekaufte Bluse als verschwenderische Eigenschaft der Ehefrau gilt. Sie nörgeln am Essen, berufliche Ambitionen von Hausfrauen werden als lächerlich abgetan. Um ihr eigenes Ego zu polieren, kaufen sie Autos vom Geld, das eigentlich für die Familie da wäre, um nicht an allen Ecken und Enden sparen zu müssen. Wow, ein ganz großartiger Roman, der Herkunft, Klasse und Milieu der 1980er Jahre in den Einverdiener-Haushalten richtig wiedergibt. Dieser großartige Roman sei allen ans Herz gelegt, die so wie ich in den 80er Jahren ihre Kindheit verbracht haben.

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Lügen über meine Mutter

von Daniela Dröscher

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