Die Malaria-Bekämpfungsprogramme in den kolonialen und metropolitanen Räumen des Deutschen Kaiserreiches. Eine globalgeschichtliche Perspektive
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
31.07.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
10 (Printausgabe)
Dateigröße
478 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783346915252
Essay aus dem Jahr 2023 im Fachbereich Geschichte Deutschlands - 1848, Kaiserreich, Imperialismus, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Sprache: Deutsch, Abstract: Das vorliegende Essay beschäftigt sich mit den Fragen: Welche Antwort bietet die globalgeschichtliche Perspektive in der Auseinandersetzung mit den Malariabekämpfungsprogrammen im 19. und 20. Jahrhundert zwischen kolonialen und metropolitanen Räumen des Deutschen Kaiserreiches? Welche Bestrebungen sind in der Durchsetzung dieser Gesundheitsprojekte tatsächlich erreicht worden?
Im 19. Jahrhundert war die Malariaerkrankung ein globales Phänomen - auch in weiten Teilen des Deutschen Kaiserreiches. Dies bot medizinischen Akteuren die Gelegenheit, durch Bekämpfungsprogramme gegen diese Krankheit vorzugehen. Anhand der globalgeschichtlichen Perspektive wird bei Betrachtung dieser Malariabekämpfungsprogramme in den kolonialen und metropolitanen Räumen des Deutschen Kaiserreiches deutlich, dass nicht das Ziel der Vernichtung der Krankheit erreicht wurde, sondern vielmehr eine soziale und rassistische Abgrenzung durch Stigmatisierung bestimmter Bevölkerungsgruppen, die in eine Abhängigkeitssituation gedrängt wurden, erreicht wurde.
Im 19. Jahrhundert war die Malariaerkrankung ein globales Phänomen - auch in weiten Teilen des Deutschen Kaiserreiches. Dies bot medizinischen Akteuren die Gelegenheit, durch Bekämpfungsprogramme gegen diese Krankheit vorzugehen. Anhand der globalgeschichtlichen Perspektive wird bei Betrachtung dieser Malariabekämpfungsprogramme in den kolonialen und metropolitanen Räumen des Deutschen Kaiserreiches deutlich, dass nicht das Ziel der Vernichtung der Krankheit erreicht wurde, sondern vielmehr eine soziale und rassistische Abgrenzung durch Stigmatisierung bestimmter Bevölkerungsgruppen, die in eine Abhängigkeitssituation gedrängt wurden, erreicht wurde.
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