Band 405
Der Fremde und die schöne Sennerin Der Bergpfarrer 405 - Heimatroman
Aus der Reihe
Der Bergpfarrer
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB 3
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
16.09.2023
Verlag
Blattwerk Handel GmbHSeitenzahl
100 (Printausgabe)
Dateigröße
784 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783989362505
Mit dem Bergpfarrer hat der bekannte Heimatromanautor Toni Waidacher einen wahrhaft unverwechselbaren Charakter geschaffen. Die Romanserie läuft seit über 13 Jahren, hat sich in ihren Themen stets weiterentwickelt und ist interessant für Jung und Alt! Toni Waidacher versteht es meisterhaft, die Welt um seinen Bergpfarrer herum lebendig, eben lebenswirklich zu gestalten. Er vermittelt heimatliche Gefühle, Sinn, Orientierung, Bodenständigkeit. Zugleich ist er ein Genie der Vielseitigkeit, wovon seine bereits weit über 400 Romane zeugen.
Diese Serie enthält alles, was die Leserinnen und Leser von Heimatromanen interessiert.
Der junge Mann stand in der leeren Wohnung und blickte aus dem Fenster. Unter ihm rauschte der Verkehr vorbei, ein paar Leute gingen vorüber, und die Strassenbahn hielt, wie immer um diese Zeit, auf der anderen Seite. Thomas Bender strich eine Locke aus der Stirn und wandte sich um. Neben der Wohnungstür stand eine schwarze Reisetasche, darüber lag eine leichte Sommerjacke. Thomas nahm sie und zog sie an. Dann hob er die Tasche auf, öffnete die Tür und trat hinaus auf den Flur. Gleich gegenüber war der Fahrstuhl. Kein Mensch begegnete dem jungen Mann, als er die acht Stockwerke hinunterfuhr. Auch die Halle der exklusiven Wohnanlage war leer, nur ganz vorne, direkt am Eingang, wartete Fritz Reutlinger. Der rüstige Renter sass in seiner Glasloge und achtete darauf, dass kein Unbefugter das Hochhaus mit den Luxusapartments betrat. Als er Thomas sah, kam er aus seinem gläsernen Kasten und nahm die Schirmmütze ab. »Grüss Gott, Herr Bender«, sagte er mit einem Diener. »Soll's jetzt losgeh'n?« Der Angesprochene nickte. »Ja, Fritz. Sie haben ja eben die Leut' gesehen, die meine Wohnung übernehmen werden. Für mich heisst's jetzt auf Wiedersehen zu sagen.« »Schade«, bemerkte der alte Mann.
Diese Serie enthält alles, was die Leserinnen und Leser von Heimatromanen interessiert.
Der junge Mann stand in der leeren Wohnung und blickte aus dem Fenster. Unter ihm rauschte der Verkehr vorbei, ein paar Leute gingen vorüber, und die Strassenbahn hielt, wie immer um diese Zeit, auf der anderen Seite. Thomas Bender strich eine Locke aus der Stirn und wandte sich um. Neben der Wohnungstür stand eine schwarze Reisetasche, darüber lag eine leichte Sommerjacke. Thomas nahm sie und zog sie an. Dann hob er die Tasche auf, öffnete die Tür und trat hinaus auf den Flur. Gleich gegenüber war der Fahrstuhl. Kein Mensch begegnete dem jungen Mann, als er die acht Stockwerke hinunterfuhr. Auch die Halle der exklusiven Wohnanlage war leer, nur ganz vorne, direkt am Eingang, wartete Fritz Reutlinger. Der rüstige Renter sass in seiner Glasloge und achtete darauf, dass kein Unbefugter das Hochhaus mit den Luxusapartments betrat. Als er Thomas sah, kam er aus seinem gläsernen Kasten und nahm die Schirmmütze ab. »Grüss Gott, Herr Bender«, sagte er mit einem Diener. »Soll's jetzt losgeh'n?« Der Angesprochene nickte. »Ja, Fritz. Sie haben ja eben die Leut' gesehen, die meine Wohnung übernehmen werden. Für mich heisst's jetzt auf Wiedersehen zu sagen.« »Schade«, bemerkte der alte Mann.
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