Skandale als Mittel der strategischen Kommunikation. Sprachliche Techniken der AfD
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
02.08.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
25 (Printausgabe)
Dateigröße
1268 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783346916570
Essay aus dem Jahr 2022 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: A, , Veranstaltung: German Language and Literature, Sprache: Deutsch, Abstract: Der vorliegende Essay beschäftigt sich mit der Frage: Inwiefern nutzt die Alternative für Deutschland (AfD) politische Skandale als strategische Mittel und welche sprachlichen Techniken nutzt sie dabei?
Um die Analyse zu ermöglichen, wird zuerst die Skandalforschung beleuchtet, ehe eine Auswahl aus vier prominenten AfD-Skandalen analysiert wird, welche durch Mitglieder des AfD Bundesvorstandes im Jahre 2018 ausgelöst und medial dokumentiert wurden. Diese Auswahl garantiert, dass jeder Skandal-Akteur nach den Skandalen, zumindest parteiintern, Erfolg hatte. Ausserdem sind die Vorstände Repräsentanten der Partei in der Öffentlichkeit, sie haben dadurch eine höhere Reichweite. Der Fokus liegt hierbei nicht auf Spendenaffären, wie sie Alice Weidel 2018 erlitt, sondern vielmehr auf Äusserungen und parlamentarischen Handlungen. Zur einfacheren Analyse werden die Skandale wie folgt bezeichnet: "Vogelschiss"-Skandal [Gauland], "Männerhorden"-Skandal [von Storch], "Messermänner"-Skandal [Weidel], Sinti/Roma-Skandal [Hütter]. In der Begutachtung der Reaktionen sind vor allem die Reaktionen der Partei-Spitze wichtig, da Widerspruch von einzelnen Kreisverbänden, wie es ihn im "Vogelschiss"-Skandal gab, von der breiten Öffentlichkeit nicht wahrgenommen wird.
Um die Analyse zu ermöglichen, wird zuerst die Skandalforschung beleuchtet, ehe eine Auswahl aus vier prominenten AfD-Skandalen analysiert wird, welche durch Mitglieder des AfD Bundesvorstandes im Jahre 2018 ausgelöst und medial dokumentiert wurden. Diese Auswahl garantiert, dass jeder Skandal-Akteur nach den Skandalen, zumindest parteiintern, Erfolg hatte. Ausserdem sind die Vorstände Repräsentanten der Partei in der Öffentlichkeit, sie haben dadurch eine höhere Reichweite. Der Fokus liegt hierbei nicht auf Spendenaffären, wie sie Alice Weidel 2018 erlitt, sondern vielmehr auf Äusserungen und parlamentarischen Handlungen. Zur einfacheren Analyse werden die Skandale wie folgt bezeichnet: "Vogelschiss"-Skandal [Gauland], "Männerhorden"-Skandal [von Storch], "Messermänner"-Skandal [Weidel], Sinti/Roma-Skandal [Hütter]. In der Begutachtung der Reaktionen sind vor allem die Reaktionen der Partei-Spitze wichtig, da Widerspruch von einzelnen Kreisverbänden, wie es ihn im "Vogelschiss"-Skandal gab, von der breiten Öffentlichkeit nicht wahrgenommen wird.
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