Netzwerkanalysen zur Untersuchung der Komorbidität von Depressions- und Angstsymptomen. Eine Übersicht neuester Untersuchungen
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
03.08.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
45 (Printausgabe)
Dateigröße
724 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783346917485
Masterarbeit aus dem Jahr 2023 im Fachbereich Psychologie - Klinische Psychologie, Psychopathologie, Prävention, Note: 1.3, Justus-Liebig-Universität Giessen (Klinische Psychologie), Sprache: Deutsch, Abstract: Die angefertigte Masterarbeit ist die erste der Autorin bekannte Arbeit, die Netzwerkanalysen im Bereich der Angst- und Depressionssymptomatik untersucht hat. Sie kann als Basis für weitere Forschung verwendet und folglich ergänzt werden.
Die Netzwerkanalyse entstand aus der Kritik der bisherigen Klassifikation. In der Netzwerkanalyse werden die Zusammenhänge von Symptomen betrachtet. Vor dem Hintergrund, dass die Depression und Angst oft komorbid auftreten, kann die Netzwerkanalyse in der Therapie verwendet werden, um Symptome zu kristallisieren, die die beiden Störungen verbinden.
Die Netzwerkanalyse ist unter anderem aus der Kritik heraus entstanden, dass sich die Symptome verschiedener Diagnosen überlappen. Sie bietet eine neue Möglichkeit, beispielsweise Interaktionen zwischen den Symptomen der Angst und Depression aufzuzeigen. Das kann möglicherweise bei komorbid erkrankten Patienten genutzt werden, um die bedeutsamen Symptome, die die Störungen gemeinsam haben, zu identifizieren und diese in der Behandlung zu priorisieren. Methode. Es wurden verschiedene Datenquellen systematisch untersucht, um 15 relevante Studien zu identifizieren. Diese wurden im Anschluss einer Datenextraktion unterzogen, in der unter anderem bedeutsame Symptome, Stichprobenmerkmale und verwendete Items zusammengefasst wurden. Ergebnisse. Zum einen zeigte sich eine methodische Vielfalt hinsichtlich der verwendeten Zentralitätsmasse, aber auch des Erhebungsdesigns sowie der verwendeten Fragebögen. Das resultierte darin, dass die Items mehr oder weniger häufig über die Studien hinweg vorkamen und es nur wenige Symptome gab, die sich über die Studien hinweg wiederholten. Diskussion. Das vorliegende Review zeigte, dass es notwendig ist, einen methodischen Standard zu entwickeln. Hierdurch können die Heterogenität in der Methodik verringert und Studien vergleichbarer gemacht werden.
Das Review fasste Studien systematisch zusammen, die Symptominteraktionen innerhalb eines Netzwerkes der Angst und Depression betrachtet haben. Es zeigte sich, dass mittels verschiedener Messinstrumente die Symptome im Netzwerk verschiedener Gruppen ermittelt wurden. Dies könnte ein möglicher Grund für die Heterogenität der bedeutsamen Symptome sein. Zudem sich die Studien zum einen dadurch unterschieden, welche Zentralitätsmasse herangezogen wurden, um bedeutsame Symptome im Netzwerk von Angst und Depression zu erfassen, zum anderen aber auch die Vielfalt an verwendeten Fragebögen.
Die Netzwerkanalyse entstand aus der Kritik der bisherigen Klassifikation. In der Netzwerkanalyse werden die Zusammenhänge von Symptomen betrachtet. Vor dem Hintergrund, dass die Depression und Angst oft komorbid auftreten, kann die Netzwerkanalyse in der Therapie verwendet werden, um Symptome zu kristallisieren, die die beiden Störungen verbinden.
Die Netzwerkanalyse ist unter anderem aus der Kritik heraus entstanden, dass sich die Symptome verschiedener Diagnosen überlappen. Sie bietet eine neue Möglichkeit, beispielsweise Interaktionen zwischen den Symptomen der Angst und Depression aufzuzeigen. Das kann möglicherweise bei komorbid erkrankten Patienten genutzt werden, um die bedeutsamen Symptome, die die Störungen gemeinsam haben, zu identifizieren und diese in der Behandlung zu priorisieren. Methode. Es wurden verschiedene Datenquellen systematisch untersucht, um 15 relevante Studien zu identifizieren. Diese wurden im Anschluss einer Datenextraktion unterzogen, in der unter anderem bedeutsame Symptome, Stichprobenmerkmale und verwendete Items zusammengefasst wurden. Ergebnisse. Zum einen zeigte sich eine methodische Vielfalt hinsichtlich der verwendeten Zentralitätsmasse, aber auch des Erhebungsdesigns sowie der verwendeten Fragebögen. Das resultierte darin, dass die Items mehr oder weniger häufig über die Studien hinweg vorkamen und es nur wenige Symptome gab, die sich über die Studien hinweg wiederholten. Diskussion. Das vorliegende Review zeigte, dass es notwendig ist, einen methodischen Standard zu entwickeln. Hierdurch können die Heterogenität in der Methodik verringert und Studien vergleichbarer gemacht werden.
Das Review fasste Studien systematisch zusammen, die Symptominteraktionen innerhalb eines Netzwerkes der Angst und Depression betrachtet haben. Es zeigte sich, dass mittels verschiedener Messinstrumente die Symptome im Netzwerk verschiedener Gruppen ermittelt wurden. Dies könnte ein möglicher Grund für die Heterogenität der bedeutsamen Symptome sein. Zudem sich die Studien zum einen dadurch unterschieden, welche Zentralitätsmasse herangezogen wurden, um bedeutsame Symptome im Netzwerk von Angst und Depression zu erfassen, zum anderen aber auch die Vielfalt an verwendeten Fragebögen.
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