Die Entwicklung der Differenzkategorie "Beeinträchtigung" im deutschsprachigen Kinderroman seit 1973
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
04.08.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
78 (Printausgabe)
Dateigröße
991 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783346917935
Masterarbeit aus dem Jahr 2022 im Fachbereich Literaturwissenschaft - Moderne Literatur, Note: 1,7, Universität Siegen, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Masterarbeit wird analysiert, inwiefern und auf welche Weise die Differenzkategorie "Beeinträchtigung" in der Kinder- und Jugendliteratur thematisiert wird und wie sich diese im Verlauf von ca. 50 Jahren verändert hat. Die Analyse findet anhand von ausgewählten kinderliterarischen Werken statt.
"Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden" (GG, Artikel 3, Absatz 3). Auch wenn die Politik bemüht ist, die Teilhabe von Menschen mit Behinderung umzusetzen und die Gleichbehandlung von allen Menschen als Ziel gesetzt wird, werden Menschen aufgrund ihrer Beeinträchtigungen oftmals noch als ,anders' und ,fremd' wahrgenommen. Der Prozess im sozialen Umgang mit Menschen mit Beeinträchtigung ist damit trotz der Bemühungen auf politisch-rechtlicher Ebene noch nicht abgeschlossen und das Ziel, Diskriminierung und Ausgrenzung von Menschen aufgrund von verschiedenen, im Zusammenspiel auftretenden Differenzkategorien abzubauen und soziale Spaltungen zu überwinden, ist nach wie vor aktuell.
Kinder- und Jugendliteratur prägt die Denk- und Handlungsweisen ihrer Leser*innen nachhaltig. Es kann davon ausgegangen werden, dass durch die kinder- und jugendliterarische Thematisierung von Beeinträchtigung auch der gesellschaftliche Umgang mit Behinderung beeinflusst werden kann. Damit eine Annäherung an Menschen mit Behinderung und damit ein Abbau der nach wie vor existenten sozialen Barrieren unterstützt werden kann, bedarf es einer Darstellung dieser Thematik, in der "die Vielfalt körperlicher, geistiger und seelischer Handicaps" repräsentiert und das Thema "nicht als typisiertes Lebensproblem" aufgenommen wird.
"Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden" (GG, Artikel 3, Absatz 3). Auch wenn die Politik bemüht ist, die Teilhabe von Menschen mit Behinderung umzusetzen und die Gleichbehandlung von allen Menschen als Ziel gesetzt wird, werden Menschen aufgrund ihrer Beeinträchtigungen oftmals noch als ,anders' und ,fremd' wahrgenommen. Der Prozess im sozialen Umgang mit Menschen mit Beeinträchtigung ist damit trotz der Bemühungen auf politisch-rechtlicher Ebene noch nicht abgeschlossen und das Ziel, Diskriminierung und Ausgrenzung von Menschen aufgrund von verschiedenen, im Zusammenspiel auftretenden Differenzkategorien abzubauen und soziale Spaltungen zu überwinden, ist nach wie vor aktuell.
Kinder- und Jugendliteratur prägt die Denk- und Handlungsweisen ihrer Leser*innen nachhaltig. Es kann davon ausgegangen werden, dass durch die kinder- und jugendliterarische Thematisierung von Beeinträchtigung auch der gesellschaftliche Umgang mit Behinderung beeinflusst werden kann. Damit eine Annäherung an Menschen mit Behinderung und damit ein Abbau der nach wie vor existenten sozialen Barrieren unterstützt werden kann, bedarf es einer Darstellung dieser Thematik, in der "die Vielfalt körperlicher, geistiger und seelischer Handicaps" repräsentiert und das Thema "nicht als typisiertes Lebensproblem" aufgenommen wird.
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