Wenn Dinge um einen herum plötzlich an Bedeutung gewinnen, egal wie banal sie auch sein mögen. Wenn die Stille lauter zu werden scheint, dröhnender. Wenn da ein Gefühl ist, ein leises Flüstern in deinem Inneren, dass etwas sich verändern wird. Dass etwas schiefläuft. Es drängt dich in eine Richtung, in einen Raum, aus dem kein Entkommen ist. Du weisst, es ist so weit. Die Welt steht kurz davor, aus den Fugen gerissen zu werden. Und du bist mittendrin. Ellas Bruder hat Suizid begangen als sie sieben war. Sie hat ihm dabei zugesehen. Jetzt ist sie hier, in der Welt, allein. Wie soll sie am Leben bleiben? Wie soll sie ihr Leben wieder zu etwas machen, das lebenswert ist? Die Reise zu sich selbst ist eine lange Reise, oder ein Marathon. Wo sie wohl hinführt?
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Auf dem Grund des dunklen Sees
Bewertung am 05.05.2024
Bewertungsnummer: 2194752
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Sagt Hallo zu den Geschwistern Elias & Ella! Ein paar Jahre trennen die beiden. Während Ella noch ein Kleinkind ist, steckt Elias mitten in den Teenagerjahren. In beider junger Menschen Leben bekommen wir nacheinander Einblick.
Elias Geschichte bekommen wir zuerst erzählt. Und verdammt, die Jugend macht ihm schwer zu schaffen. Trübe Gedanken vernebeln ihm jegliche positive Sicht, nehmen ihm jede Hoffnung, das Leben für angenehm oder gar erträglich zu befinden. Eine bleierne Schwere drückt ihn nieder & führt ihn eines abends direkt an diesen einen Ort, wo diese ihn inmitten eines dunklen Sees leitet, der ihn verschluckt. In dem er unter Wasser bleibt - und dem Wasser erlaubt, seine Lungen zu fluten.
Ella ist ihm an jenem dunklen Abend nachgestiegen & hat damals nicht verstanden. Nicht verstanden, dass ihr geliebter Bruder sich das Leben nahm.
Heute versteht sie, was er tat, aber nicht ansatzweise, warum.
Sie muss zwangsweise lernen, mit dem Unbegreiflichen fertig zu werden...
Emotionaler kann ein Buch für mich nicht sein. Denn... es war damals nicht mein Bruder, es war mein bester Freund. Mein Lieblingsmensch. Für mich geschah es von heute auf morgen & seitdem... litt nicht mehr er sondern ich. Und JA, es ist unfair, dass ich älter werden kann als "Du"...
Zurück zur Story: Traurig, erschütternd, tragisch. Eben das, was Su.izid auch ist.
Die Autorin schreibt sehr berührend. Und echt. Und das Cover ist so deep & aussagekräftig. Mehr krieg ich nicht raus. Viel Liebe an sie.
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- Ich weiß, es fühlt sich nicht so an, aber es wird besser. Sprecht mit vertrauten & qualifizierten Menschen darüber. Es gibt für alles eine Lösung - und die muss nicht der Tod sein!!
Ein fantastisches Buch
Steffi am 15.04.2024
Bewertungsnummer: 2178047
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
„Sternengeschichten“ ist eine Geschichte, die mich wirklich zum Nachdenken angeregt hat. Es handelt von einem Geschwisterpaar, dass sich total gut versteht und einander sehr lieb haben. Doch was Ella nicht weiß, ist das ihr Bruder Elias nicht mehr länger am Leben sein will. Die liebe Nelia hat die Situation bis zum Tod von Elias wahnsinnig gut beschrieben und geschildert, ich hatte wirklich feuchte Augen, weil ich wusste, dass es bald kommen wird. Der Schreibstil ist unfassbar gut, so fesselnd, spannend und teilweise sehr dramatisch, aber so soll es auch sein, denn das ganze Buch war so. Ella muss jetzt ohne ihren geliebten Bruder klarkommen und die Autorin erzählt die Jahre nach seinem Tod und das war nicht ohne. Die Geschichte ist mir wirklich sehr nah gegangen und ans Herz gewachsen, weil Nelia so ein wichtiges Thema anschneidet und thematisiert, da es jeden treffen kann. Für mich konnte sie es nicht besser in Worte fassen, ich bin wirklich mehr als begeistert. Ich hoffe, dass die Autorin noch viele weitere Bücher schreibt, ich bin jetzt schon ein Fand von ihr. Für mich eine klare Leseempfehlung⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️