Angst ist ein organisches und natürliches menschliches Reaktionssystem. In hohem Masse kann sie jedoch individuelle, soziale und affektive Schäden verursachen, zu psychischen Erkrankungen führen und Prozesse wie Konzentration, Wahrnehmung und Gedächtnisleistung behindern. Bewertungssituationen, wie die Aufnahmeprüfung, können diese Schwierigkeiten auslösen, da es sich dabei um eine turbulente und angstbesetzte Zeit handelt. Es gibt Methoden, die helfen, Stress zu reduzieren, wie zum Beispiel die Achtsamkeitstechnik, die heute in der Psychologie weit verbreitet ist und deren Wirksamkeit bei der Verringerung von Stress und Ängsten in verschiedenen Kontexten getestet wurde. Im Rahmen dieser Studie wurde die Wirksamkeit der Methode bei Studenten im voruniversitären Bereich durch die Durchführung eines achtwöchigen Basisprogramms nachgewiesen. Neben einer Verringerung der Angstzustände verbesserten sich auch die Aufmerksamkeit, die Konzentration, das Wohlbefinden, die Widerstandsfähigkeit und die Lerngewohnheiten der Teilnehmer.
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