Verfremdung von Märchen im Unterricht. Auflösung von gewohnten Darstellungs- und Bedeutungszusammenhängen und unterschiedliche Perspektiven
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
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Nein
Erscheinungsdatum
07.08.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
25 (Printausgabe)
Dateigröße
1018 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783346919502
Studienarbeit aus dem Jahr 2022 im Fachbereich Didaktik für das Fach Deutsch - Literatur, Werke, Note: 12, Justus-Liebig-Universität Giessen (Sozial- und Kulturwissenschaften), Veranstaltung: Rotkäppchen reloaded - konstruktivistische Didaktik im Unterricht der Grundschule, Sprache: Deutsch, Abstract: Inwieweit unterstützt die Verfremdung von Märchen im Unterricht die Schüler:innen dabei gewohnte Darstellungs- und Bedeutungszusammenhänge aufzulösen und unterschiedliche Perspektiven einzunehmen?
"Es war einmal..." - bei einem solchen Anfang weiss man, ob jung oder alt, sofort um welche literarische Form es sich handelt. Die meisten Menschen kommen bereits in ihrer frühen Kindheit mit vorgelesenen Märchen in Berührung. Nun machen sich die Wenigsten jedoch tieferreichende Gedanken darüber, was Märchen eigentlich sind, wie man über das Vorlesen hinaus weiterarbeiten kann und wie sie vor allem Kinder auf dem Weg ihrer Entwicklung begleiten und unterstützen können. Aus diesen Grund will sich diese Hausarbeit mit diesen Fragen auseinander setzten.
Kinder lieben Märchen und sind häufig fasziniert von deren Zauberwelt. In der Tatsache, dass bei Kindern und Erwachsenen einen breite Märchenkenntnis und ein grosses Interesse an Märchen vorliegt sind sich sowohl Befürworter als auch Kritiker des Märchens einig.
Bei einer Allensbach-Umfrage wurden Kinder nach 17 "allgemein bekannten" Märchen befragt. Laut der Umfrage hatten nur 2% der Befragten überhaupt keine Erinnerung an eines der 17 Märchen. Zudem erwies sich unter zehn dieser Märchen durchschnittlich weniger als eines pro Kind als unbekannt. Märchen spielen auch im Schulwesen eine bedeutende Rolle und sollen daher einen festen Platz im Unterricht einnehmen.
Doch mit dem Wandel des Lernverständnisses in der heutigen Pluralgesellschaft, steigen aber auch die Anforderungen an die Schulen und insbesondere an Lehrkräfte. Um die Schülerinnen und Schüler mit den notwendigen Kompetenzen auszustatten, ist es wichtig, unterschiedliche Lernangebote zu schaffen und die verschiedenen Lernvoraussetzungen zu fördern. Um den Schülerinnen und Schülern einen diversitätsbewussten, kritischen und autonomen Zugang zu ihrer Umwelt zu ermöglichen, gibt es in der Schulpädagogik bereits verschiedene didaktische Lerntheorien.
Ein didaktisches Prinzip, welches sich dessen annimmt ist die Didaktik der Verfremdung. Doch was genau ist unter diesem Prinzip zu verstehen? Welche Rolle übernehmen die Lehrkräfte in diesem Ansatz und wie lässt sich diese Didaktik der Verfremdung von Märchen in der Praxis im Unterrichtsgeschehen realisieren?
"Es war einmal..." - bei einem solchen Anfang weiss man, ob jung oder alt, sofort um welche literarische Form es sich handelt. Die meisten Menschen kommen bereits in ihrer frühen Kindheit mit vorgelesenen Märchen in Berührung. Nun machen sich die Wenigsten jedoch tieferreichende Gedanken darüber, was Märchen eigentlich sind, wie man über das Vorlesen hinaus weiterarbeiten kann und wie sie vor allem Kinder auf dem Weg ihrer Entwicklung begleiten und unterstützen können. Aus diesen Grund will sich diese Hausarbeit mit diesen Fragen auseinander setzten.
Kinder lieben Märchen und sind häufig fasziniert von deren Zauberwelt. In der Tatsache, dass bei Kindern und Erwachsenen einen breite Märchenkenntnis und ein grosses Interesse an Märchen vorliegt sind sich sowohl Befürworter als auch Kritiker des Märchens einig.
Bei einer Allensbach-Umfrage wurden Kinder nach 17 "allgemein bekannten" Märchen befragt. Laut der Umfrage hatten nur 2% der Befragten überhaupt keine Erinnerung an eines der 17 Märchen. Zudem erwies sich unter zehn dieser Märchen durchschnittlich weniger als eines pro Kind als unbekannt. Märchen spielen auch im Schulwesen eine bedeutende Rolle und sollen daher einen festen Platz im Unterricht einnehmen.
Doch mit dem Wandel des Lernverständnisses in der heutigen Pluralgesellschaft, steigen aber auch die Anforderungen an die Schulen und insbesondere an Lehrkräfte. Um die Schülerinnen und Schüler mit den notwendigen Kompetenzen auszustatten, ist es wichtig, unterschiedliche Lernangebote zu schaffen und die verschiedenen Lernvoraussetzungen zu fördern. Um den Schülerinnen und Schülern einen diversitätsbewussten, kritischen und autonomen Zugang zu ihrer Umwelt zu ermöglichen, gibt es in der Schulpädagogik bereits verschiedene didaktische Lerntheorien.
Ein didaktisches Prinzip, welches sich dessen annimmt ist die Didaktik der Verfremdung. Doch was genau ist unter diesem Prinzip zu verstehen? Welche Rolle übernehmen die Lehrkräfte in diesem Ansatz und wie lässt sich diese Didaktik der Verfremdung von Märchen in der Praxis im Unterrichtsgeschehen realisieren?
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