Der Weg des Lebens Übertragen von Adolf Heß (1912), mit einer Hinführung von Holger Kuße
Aus der Reihe
Tolstoi-Friedensbibliothek A
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
11.08.2023
Herausgeber
Peter BürgerVerlag
BoD - Books on DemandSeitenzahl
472 (Printausgabe)
Dateigröße
813 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783757859275
Für sein letztes Buch stellte Leo N. Tolstoi 1903 bis 1910 - neben eigenen Texten - in freier Bearbeitung viele Gedanken "brahmanischer, konfuzianischer, buddhistischer Weisheit, aus den Evangelien, den Apostelbriefen und sowie den Schriften vieler anderer, alter wie neuer Denker" zusammen (ohne Nennung der Verfassernamen). Nur zwei Jahre nach seinem Tod wurde das Werk einer deutschsprachigen Leserschaft unter dem Titel "Der Lebensweg - Ein Buch für Wahrheitssucher" (1912) dargeboten. Die Übersetzung stammte von Dr. Adolf Hess.
In seinem einleitenden Text zur vorliegenden Neuedition dieser Ausgabe schreibt Holger Kusse: "Der Weg des Lebens ist systematisch aufgebaut, aber es ist dennoch bemerkenswert, wie der Text zur Sammlung von Gedanken wird, die im wörtlichen (im Druckbild sichtbare) wie im übertragenen Sinne Freiräume lässt, in die eigene Erfahrungen eingetragen werden können. Weisheit ist hier nicht nur die von allen Weisen aller Zeiten und Religionen übereinstimmend erkannte Wahrheit des wahren Lebens, sondern auch die Weisheit der Beschränkung. Einzelne Worte werden in den Alltag gesprochen. Zusammen bilden sie vielleicht ein System, eine allumfassende Welterklärung und Philosophie, aber vor allem sollen sie jedes für sich im Leben ihrer Leserinnen und Leser wirken. Weisheit ist bei Tolstoi universal und individuell zugleich. Der Gedanke, egal ob Aussage oder Imperativ, muss sich im einzelnen Leben bewähren. Er kann nicht Theorie bleiben, sondern muss individuelle Lebenspraxis sein. Das zeigt (und ermöglicht) die Lücke im Text oder die Lücke zwischen den Texten, die individuelle Füllungen, Weiterdenken und Überdenken, aber auch Pausen im Denken ermöglichen."
Die Sammlung erschliesst - neben einer heute befremdlichen Abteilung zur "Geschlechtsbegierde" - Tolstois Anschauungen über Religion, die Einheit der menschlichen Familie, die Liebe zu allem Lebendigen, Macht, Gewalt, Straf-Ideologie, Eigentumsverhältnisse und weitere Fragen eines anderen Lebens jenseits der getriebenen Eigensicherung.
Tolstoi-Friedensbibliothek
Reihe A, Band 14 (Signatur TFb_A014)
Neu ediert von Peter Bürger und Ingrid von Heiseler,
mit einer Hinführung von Holger Kusse
In seinem einleitenden Text zur vorliegenden Neuedition dieser Ausgabe schreibt Holger Kusse: "Der Weg des Lebens ist systematisch aufgebaut, aber es ist dennoch bemerkenswert, wie der Text zur Sammlung von Gedanken wird, die im wörtlichen (im Druckbild sichtbare) wie im übertragenen Sinne Freiräume lässt, in die eigene Erfahrungen eingetragen werden können. Weisheit ist hier nicht nur die von allen Weisen aller Zeiten und Religionen übereinstimmend erkannte Wahrheit des wahren Lebens, sondern auch die Weisheit der Beschränkung. Einzelne Worte werden in den Alltag gesprochen. Zusammen bilden sie vielleicht ein System, eine allumfassende Welterklärung und Philosophie, aber vor allem sollen sie jedes für sich im Leben ihrer Leserinnen und Leser wirken. Weisheit ist bei Tolstoi universal und individuell zugleich. Der Gedanke, egal ob Aussage oder Imperativ, muss sich im einzelnen Leben bewähren. Er kann nicht Theorie bleiben, sondern muss individuelle Lebenspraxis sein. Das zeigt (und ermöglicht) die Lücke im Text oder die Lücke zwischen den Texten, die individuelle Füllungen, Weiterdenken und Überdenken, aber auch Pausen im Denken ermöglichen."
Die Sammlung erschliesst - neben einer heute befremdlichen Abteilung zur "Geschlechtsbegierde" - Tolstois Anschauungen über Religion, die Einheit der menschlichen Familie, die Liebe zu allem Lebendigen, Macht, Gewalt, Straf-Ideologie, Eigentumsverhältnisse und weitere Fragen eines anderen Lebens jenseits der getriebenen Eigensicherung.
Tolstoi-Friedensbibliothek
Reihe A, Band 14 (Signatur TFb_A014)
Neu ediert von Peter Bürger und Ingrid von Heiseler,
mit einer Hinführung von Holger Kusse
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