Sakrale Schriftbilder Zur ikonischen Präsenz des Geschriebenen im mittelalterlichen Kirchenraum
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
18.03.2024
Abbildungen
10 b/w and 94 col. illustrations, 1 b/w tblättern
Herausgeber
Tobias Frese + weitereVerlag
De GruyterSeitenzahl
297
Maße (L/B/H)
24.1/17.6/2.5 cm
Gewicht
856 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch, Englisch
ISBN
978-3-11-130386-4
Die Bildlichkeit von Schrift steht in der internationalen Forschung seit einigen Jahren hoch im Kurs. Ob nun die Rede von „Iconicity of Script", „Épinographie" oder von „Schriftbildlichkeit" ist – stets geht es darum, den analytischen Blick weg vom reinen Textbezug und hin auf die ikonischen Qualitäten von Schrift zu lenken. Dies trägt der grundlegenden Erkenntnis Rechnung, dass Schrift nicht nur gelesen, sondern immer auch geschaut wird, dass Buchstaben nicht nur geschrieben, sondern auch gemeisselt, geritzt, genäht, geprägt – und auch gemalt – werden können.
Dieser Band beschäftigt sich mit der Frage, welche Wirkung die vielen Schriftbilder im mittelalterlichen Kirchenraum auf die zeitgenössischen Rezipient:innen ausübten: Hatten die Schriftbilder Anteil an der Suggestion von Sakralität? Evozierten Inschriften die Gegenwart des Heiligen bzw. Göttlichen? Wurde ihnen vielleicht sogar selbst sakrale oder sakramentale Qualität zugeschrieben? Die elf Beiträge dieses Bandes behandeln – ausgehend vom Altar als Zentrum des christlichen Kultes – die ganze Vielfalt sakraler Schriftbilder im mittelalterlichen Kirchenraum.
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