Onkel Albert und andere Zeitgenossen
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
22.08.2023
Verlag
BoD - Books on DemandSeitenzahl
126 (Printausgabe)
Dateigröße
259 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783757880590
Jede und jeder von uns hat Verwandtschaft. Sie mag beliebt sein oder auch nicht, denn man kann sie sich nicht immer aussuchen, wenn man mal von Eheschliessungen absieht, bei denen unvermeidlich neue Verwandtschaftsverhältnisse entstehen. Dann kann es kompliziert werden, aber so weit wollte ich mich gar nicht vorwagen.
Es ist nämlich so, dass schon die eigene, will sagen genetische Verwandtschaft durchaus etwas hergibt, wenn man sich die Mühe macht, sie ein wenig genauer zu beleuchten.
Dabei können gewisse Kuriositäten in der historischen Replik zutage treten, die zu ihrer Zeit durchaus nützlich gewesen sein können.
Hinterher erscheint uns manches vielleicht übertrieben, gelegentlich auch falsch, aber man sollte bedenken, dass es keine unschuldigen Generationen gibt. Die jeweils folgende wird Kritik üben und falls man sie noch erlebt, dann wird man sie wohl ertragen müssen.
Ich will mich der Rechthaberei in diesem Falle und auch grundsätzlich enthalten, was eine kritische Sicht zugleich nicht ausschliessen muss.
Die Teile meiner Verwandtschaft, von denen hier die Rede ist, haben mir gelegentlich Achtung abgenötigt und dies schon deshalb, weil sie sich wenigstens teilweise in sehr schwierigen Zeiten bewähren mussten. Mir sind solche Zeiten bisher glücklicherweise erspart geblieben, wenngleich mich die herrschende politische Unvernunft gelegentlich ziemlich besorgt.
Es ist hier auch von einigen Leuten die Rede, die nicht zu meiner Verwandtschaft zählen, aber als Zeitgenossen (das generative Maskulinum muss reichen) sind sie nicht unwichtig und dienen zumindest auch meiner Orientierung.
Natürlich habe ich diskreterweise die Namen gewechselt, denn auch Tote haben darauf einen Anspruch, weil sie sich nicht mehr wehren können. Ich wollte ihnen aber auch nicht Unrecht tun und wenn ich mich gelegentlich an sie erinnere und dabei mein eigenes Alter und das zugehörige Fehlerkonto bedenke, dann werde ich ein bisschen demütig.
Vielleicht war das auch der Grund, sie auf diese Weise nochmal zum Leben zu erwecken.
Es ist nämlich so, dass schon die eigene, will sagen genetische Verwandtschaft durchaus etwas hergibt, wenn man sich die Mühe macht, sie ein wenig genauer zu beleuchten.
Dabei können gewisse Kuriositäten in der historischen Replik zutage treten, die zu ihrer Zeit durchaus nützlich gewesen sein können.
Hinterher erscheint uns manches vielleicht übertrieben, gelegentlich auch falsch, aber man sollte bedenken, dass es keine unschuldigen Generationen gibt. Die jeweils folgende wird Kritik üben und falls man sie noch erlebt, dann wird man sie wohl ertragen müssen.
Ich will mich der Rechthaberei in diesem Falle und auch grundsätzlich enthalten, was eine kritische Sicht zugleich nicht ausschliessen muss.
Die Teile meiner Verwandtschaft, von denen hier die Rede ist, haben mir gelegentlich Achtung abgenötigt und dies schon deshalb, weil sie sich wenigstens teilweise in sehr schwierigen Zeiten bewähren mussten. Mir sind solche Zeiten bisher glücklicherweise erspart geblieben, wenngleich mich die herrschende politische Unvernunft gelegentlich ziemlich besorgt.
Es ist hier auch von einigen Leuten die Rede, die nicht zu meiner Verwandtschaft zählen, aber als Zeitgenossen (das generative Maskulinum muss reichen) sind sie nicht unwichtig und dienen zumindest auch meiner Orientierung.
Natürlich habe ich diskreterweise die Namen gewechselt, denn auch Tote haben darauf einen Anspruch, weil sie sich nicht mehr wehren können. Ich wollte ihnen aber auch nicht Unrecht tun und wenn ich mich gelegentlich an sie erinnere und dabei mein eigenes Alter und das zugehörige Fehlerkonto bedenke, dann werde ich ein bisschen demütig.
Vielleicht war das auch der Grund, sie auf diese Weise nochmal zum Leben zu erwecken.
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