Ein Bombenanschlag hält Wuppertal in Atem! Wer sprengt eine Stadtbibliothek in die Luft? Und warum richtet sich eine Nachricht des Attentäters an Hauptkommissar Frank Gerste persönlich? Währenddessen macht Gerstes Mutter, ehemalige Rechtsanwältin, ihm Feuer unter dem Hintern. Sie hat einem angefahrenen Radfahrer das Leben gerettet, hält den Unfall jedoch für einen Mordanschlag. Gerste will davon nichts wissen, bis sie ihm die Augen öffnet. Irgendjemand hat nicht vergessen, was letzten Sommer passiert ist … Ein packender Thriller nach dem Sprichwort: Wer auf Rache aus ist, der grabe zwei Gräber!
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Krimi mal anders
Jani aus Rostock am 05.12.2024
Bewertungsnummer: 2357526
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Nach „Selbstvergeltung“ ist „Selbstgerächt“ der zweite Wuppertal-Krimi, den ich von Dirk Osygus gelesen habe. Und ich stelle fest, der Autor bleibt sich treu, die Krimis sind anders, und das ist auch gut so.
Die Mutter von Hauptkommissar Frank Gerste ist mit ihren Freundinnen mit dem Auto unterwegs, als sie Zeuge eines Unfalls werden. Dabei verunglückt ein Radfahrer, und Irene Gerste leistet erste Hilfe. An einen Unfall glaubt sie aber von Anfang an nicht.
Ein spektakulärer Bombenanschlag auf die Wuppertaler Stadtbibliothek hält die Bevölkerung und Polizei in Atem. Und dabei soll es auch nicht bleiben. Und warum richten sich die Nachrichten des Attentäters direkt an den Hauptkommissar?
Die Ermittler Frank Gerste, Corinna Meier und ihr Team tappen im Dunklen, der Attentäter ist ihnen immer einen Schritt voraus.
Und dann ist da noch die ehemalige Strafverteidigerin Irene Gerste, die gleich Miss Marple auf eigene Faust hinter dem Rücken ihres Sohnes ermittelt. Obwohl ich auch zugeben muss, daß die Liebe zur Detektivarbeit die einzige Gemeinsamkeit mit der schrulligen britischen Romanfigur ist.
Ich mag die eigensinnige Irene Gerste. Sie hat sofort einen Platz in meinem Herzen gefunden. Ich hoffe sehr, noch öfter von ihr zu lesen.
Besonders gefreut hat mich, daß der pragmatische und abgeklärte Jäger Michael Friedensfurt wieder dabei sein darf. Diese Figur hat einen nachhaltigen Eindruck bei mir hinterlassen.
Die Zeilen lesen sich wie von selbst, und ich fliege nur so über die Seiten. Ich mag den speziellen Schreibstil des Autors. Es geht viel um die Kaffeekultur und die perfekte Temperatur eines Espresso. Manchmal ist es etwas überdreht, und ich sinniere über Aussagen wie „ein von gleißender Neutralität erhellter Gang“.
Durch die ganze Geschichte zieht sich der Dirk Osygus typische Humor, das macht „Selbstgerächt“ so authentisch und mir als Leserin jede Menge Spaß.
Ich gebe dem originellen Wuppertal-Krimi, Thriller würde ich ihn nicht nennen wollen, fünf spannungsgeladene Sterne und eine ganz klare Leseempfehlung. Meine Empfehlung wäre aber, zuerst „Selbstvergeltung“ zu lesen.
Was für ein toller Thriller voller Gänsehautmomente!
Jeanette Lube aus Magdeburg am 08.10.2024
Bewertungsnummer: 2312121
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Dieses Buch erschien 2024 und beinhaltet 357 Seiten.
„Ein Bombenanschlag hält Wuppertal in Atem!“
Wer sprengt wohl eine Stadtbibliothek in die Luft? Warum richtet sich eine Nachricht des Attentäters an Hauptkommissar Frank Gerste persönlich? Gerstes Mutter, ehemalige Rechtsanwältin, macht ihm währenddessen Feuer unterm Hintern. Sie hat einem angefahrenen Radfahrer das Leben gerettet. Den Unfall jedoch hält sie für einen Mordanschlag. Gerste will nichts davon wissen. Doch dann öffnet sie ihm die Augen: Es hat irgendjemand nicht vergessen, was letzte Sommer passiert ist…
Was soll ich sagen: Dies ist der zweite Thriller von Dirk Osygus, der mich mal wieder fix und fertig gemacht hat. Ein wirklich tolles Cover ziert dieses Buch! Und gleich auf den ersten Seiten lernte ich Irene Gerste, Franks Mutter, und deren tolle Gang kennen. Sie ist der absolute Knaller und hat mich total begeistert. Wie furchtlos und unerschütterlich sie aber auch ist! Solche Menschen braucht man einfach! Nur durch ihr unermüdliches Nachforschen, was Frank schon ganz schön nervt, geht es mit den Ermittlungen voran! So gab es Thrill und Spaß zusammen in einer tollen Geschichte verpackt! Der Schreibstil des Autoren Dirk Osygus hat mich mal wieder komplett in seinen Bann gezogen und gepackt und so konnte ich das Buch nicht mehr aus den Händen legen. Ich habe auch dieses Buch wieder nahezu verschlungen. Was ist das nur für ein durchgeknallter Typ, der ganz Wuppertal in Angst und Schrecken versetzt hat? Ehrlich, ich hatte keine Ahnung. Da konnte ich noch so sehr rätseln: Ich wäre nie auf seine Beweggründe gekommen. Es gab so viele Wendungen, die mich immer wieder auf Irrwege führten. Aufgrund der Überschriften konnte ich mir immer gut vorstellen, zu welchem Zeitpunkt die Handlung gerade spielt. Dieses Buch ist so spannend, aufregend, packend und fesselnd geschrieben, dass es fast zu Herzrasen führte. Frank Gerste hat jede Menge zu tun und seine Mutter ist so mutig, dass sie sich auch selbst in Gefahr bringt. Da hatte ich dann echte Schnappatmung. Der Spannungsbogen zieht sich durch das ganze Buch. Auch der Perspektivwechsel hat mir sehr gut gefallen. So konnte ich mich super gut in die einzelnen Charaktere hineinversetzen. Dieses Buch verpasste mir Gänsehautmomente voller Nervenkitzel und ich bin jetzt noch hin und weg. Das ist ein echt toller Thriller, der mich super unterhalten hat und wahrlich nichts für Menschen mit schwachen Nerven ist. Einfach nur wow! Mich hat der Autor Dirk Osygus wieder vollends begeistert, fasziniert und komplett überzeugt. Ich empfehle dieses Buch unbedingt allen Thriller-Fans! Ihr solltet unbedingt Irene kennenlernen!!! Mir ist sie total ans Herz gewachsen und ich freue mich schon auf die nächsten Abenteuer mit ihr!