Schwierigkeiten bei der Inanspruchnahme von psychosozialer Beratung von Frauen, die von Ehrgewalt betroffen sind
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Produktdetails
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Nein
Erscheinungsdatum
23.08.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
19 (Printausgabe)
Dateigröße
505 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783346928047
Studienarbeit aus dem Jahr 2023 im Fachbereich Soziale Arbeit / Sozialarbeit, Note: 1,0, DIPLOMA Fachhochschule Nordhessen; Zentrale, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit thematisiert die Schwierigkeiten bei der Inanspruchnahme von psychosozialer Beratung von Frauen, die von Ehrgewalt betroffen sind. Hierbei geht sie der Frage nach "Welche Angebote kann die psychosoziale Beratung im Rahmen der sozialen Arbeit Frauen aus patriarchalisch geprägten Herkunftsländern anbieten, dass sie für sie erreichbar sind und wirkmächtige Veränderungen herbeiführen?"
Verbrechen und Gewalt im Namen der Ehre stellen eine Menschenrechtsverletzung dar und trotzdem ist die Thematik allgegenwärtig und Vorfälle geschehen weltweit. Laut einem UN-Bericht werden jährlich mindestens 50000 Frauen in 14 Ländern Opfer sogenannter "Ehrenmorde", die Dunkelziffer ist jedoch um ein Vielfaches höher. Auch wenn in Deutschland bisher noch keine bundesweiten Erhebungen über das Ausmass von Gewalt im Namen der Ehre bestehen, haben Mädchen und Frauen in der Bundesrepublik unter "Gewalt im Namen der Ehre" zu leiden. Familien, die solche Gewalttaten ausüben, halten an ihren patriarchalischen Wertvorstellungen ihres Herkunftslandes fest und kommen z.B. aus der Türkei, Irak, Iran, Afghanistan, Kosovo/Albanien, Libanon, Syrien, Pakistan und Jordanien. In Deutschland sind die grössten Gruppen Menschen mit Migrationshintergrund türkischer/kurdischer Herkunft (ca. 1,8 Millionen), somit sind hierzulande verhältnismässig viele Frauen mit diesem Migrationshintergrund von Ehrgewalt betroffen. Dazu lässt sich jedoch anmerken, dass Gewalt im Namen der Ehre kein expliziert religiöses Phänomen ist, sondern sich durch alle Gesellschaftsschichten zieht, insbesondere wenn eine Bevölkerungsgruppe an patriarchalischen Traditionen und veralteten Wertvorstellungen festhält. Betroffene von Ehrgewalt dieser Bevölkerungsgruppe fehlt es unter anderem an Chancengleichheit, dem Zugang zu Bildung, finanzieller Absicherung und sie kämpft mit sozialen Problemen.
Verbrechen und Gewalt im Namen der Ehre stellen eine Menschenrechtsverletzung dar und trotzdem ist die Thematik allgegenwärtig und Vorfälle geschehen weltweit. Laut einem UN-Bericht werden jährlich mindestens 50000 Frauen in 14 Ländern Opfer sogenannter "Ehrenmorde", die Dunkelziffer ist jedoch um ein Vielfaches höher. Auch wenn in Deutschland bisher noch keine bundesweiten Erhebungen über das Ausmass von Gewalt im Namen der Ehre bestehen, haben Mädchen und Frauen in der Bundesrepublik unter "Gewalt im Namen der Ehre" zu leiden. Familien, die solche Gewalttaten ausüben, halten an ihren patriarchalischen Wertvorstellungen ihres Herkunftslandes fest und kommen z.B. aus der Türkei, Irak, Iran, Afghanistan, Kosovo/Albanien, Libanon, Syrien, Pakistan und Jordanien. In Deutschland sind die grössten Gruppen Menschen mit Migrationshintergrund türkischer/kurdischer Herkunft (ca. 1,8 Millionen), somit sind hierzulande verhältnismässig viele Frauen mit diesem Migrationshintergrund von Ehrgewalt betroffen. Dazu lässt sich jedoch anmerken, dass Gewalt im Namen der Ehre kein expliziert religiöses Phänomen ist, sondern sich durch alle Gesellschaftsschichten zieht, insbesondere wenn eine Bevölkerungsgruppe an patriarchalischen Traditionen und veralteten Wertvorstellungen festhält. Betroffene von Ehrgewalt dieser Bevölkerungsgruppe fehlt es unter anderem an Chancengleichheit, dem Zugang zu Bildung, finanzieller Absicherung und sie kämpft mit sozialen Problemen.
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