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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

31.08.2023

Verlag

Tredition

Seitenzahl

484

Maße (L/B/H)

21/13/3.4 cm

Gewicht

606 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-347-93275-3

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

31.08.2023

Verlag

Tredition

Seitenzahl

484

Maße (L/B/H)

21/13/3.4 cm

Gewicht

606 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-347-93275-3

Herstelleradresse

tredition GmbH
Heinz-Beusen-Stieg 5
22926 Ahrensburg
DE

Email: support@tredition.com

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Eine sehr bewegende Geschichte

Bewertung aus Heek am 03.11.2023

Bewertungsnummer: 2060706

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Buch "Wiederfinden" von der Autorin Lea Söhner ist eine Familiengeschichte, die im Jahre 1942 spielt. Sie handelt von der sechsjährigen Helene deren Eltern spurlos verschwinden. Diese wächst daraufhin bei einer Pflegefamilie in der Schweiz auf, kommt aber als Opernsängerin 1955 nach Stuttgart zurück. Sie heiratet Paul Schwartz ohne zu ahnen, dass er mit dem Schicksal ihrer verschwundenen Eltern verknüpft ist. Es gibt viele schicksalhafte Ereignisse, die auch Einfluss auf das Leben ihres Sohnes Wolfgang hat. Dieser führt ein Leben in dem es viele Frauengeschichten gibt, heiratet aber später die tugendhafte Bettina. Dann gibt es in der Geschichte auch noch die Prostituierte Yvonne, die eine wichtige Rolle spielt. Diese Familiengeschichte ist sehr vielschichtig und ist sehr interessant geschrieben. Sie baut Bücken zwischen Tätern und Opfern, zwischen Religiosität aber auch Kriegstrauma. Das Buch erstreckt sich über einen Zeitraum von gut 80 Jahren. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen.

Eine sehr bewegende Geschichte

Bewertung aus Heek am 03.11.2023
Bewertungsnummer: 2060706
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Buch "Wiederfinden" von der Autorin Lea Söhner ist eine Familiengeschichte, die im Jahre 1942 spielt. Sie handelt von der sechsjährigen Helene deren Eltern spurlos verschwinden. Diese wächst daraufhin bei einer Pflegefamilie in der Schweiz auf, kommt aber als Opernsängerin 1955 nach Stuttgart zurück. Sie heiratet Paul Schwartz ohne zu ahnen, dass er mit dem Schicksal ihrer verschwundenen Eltern verknüpft ist. Es gibt viele schicksalhafte Ereignisse, die auch Einfluss auf das Leben ihres Sohnes Wolfgang hat. Dieser führt ein Leben in dem es viele Frauengeschichten gibt, heiratet aber später die tugendhafte Bettina. Dann gibt es in der Geschichte auch noch die Prostituierte Yvonne, die eine wichtige Rolle spielt. Diese Familiengeschichte ist sehr vielschichtig und ist sehr interessant geschrieben. Sie baut Bücken zwischen Tätern und Opfern, zwischen Religiosität aber auch Kriegstrauma. Das Buch erstreckt sich über einen Zeitraum von gut 80 Jahren. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen.

Das Buch ist eine Wucht

Beatrix am 04.10.2023

Bewertungsnummer: 2036720

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Buch ist eine Wucht! Lea Söhner erzählt die Geschichte von deutschen Menschen aus drei Generationen wie ein Spinnerin, die ihr Gewebe webt. Es sind Psychogramme von Traumatisierten, Versehrten, Leidenden und Liebenden. Die Geschichten der Kriegsgeneration sind die wuchtigsten und auch schwersten. Ihre Kinder wollen oder können nicht recht nachfragen, spüren aber, was (nicht) sein konnte und leben mit den Folgen. Und die Enkelgeneration ist schon so weit weg vom Krieg, dass sie denkt, sie habe damit nichts zu tun. Aber weit gefehlt: Die Autorin seziert die Lebensgeschichten ihrer Protagonistinnen, so dass klar wird, wie sich Traumata durch die Familiengeschichte ziehen. Sie webt die Leben so eindringlich zusammen, dass ich das Buch auch in den dunkelsten Momenten schlicht nicht aus der Hand legen mochte. Dem Sog, den die Autorin mit klarer und präziser Sprache entwickelt, konnte ich mich kaum entziehen. Zu Lea Söhners Themen gehören Eros und Religion. Beide bekommen ihren Platz auch im neuen Roman. Sie kommen in der Figur der Prostituierten Yvonne zusammen. Sie, die alles andere als eine einfach Kindheit und Jugend hatte, ist es, die mit Hilfe von weisen Frauen ihre verletzte Sexualität heilt und aus vollem Herzen Ja sagt zu ihrem Beruf. Sie geht ihren Weg aufrichtig und entwickelt eine Form der Prostitution, die den Männern auf Augenhöhe begegnet und sie in mit ihrer heilen Männlichkeit in Kontakt bringt. Sie rekrutiert sich einen Zuhälter als Beschützer, damit sie in Ruhe auf ihre Art arbeiten kann. Damit wächst sie weit über das hinaus, was man landläufig unter Prostitution versteht. Damit ist Yvonne eine Provokation für viele - vielleicht auch für Leserinnen und Leser. Doch mit ihrer Spiritualität und ihrer künstlerischen Ader kann sie durchaus zu einer Identifikationsfigur werden. Wer hätte das am Anfang des Buchs gedacht?

Das Buch ist eine Wucht

Beatrix am 04.10.2023
Bewertungsnummer: 2036720
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Buch ist eine Wucht! Lea Söhner erzählt die Geschichte von deutschen Menschen aus drei Generationen wie ein Spinnerin, die ihr Gewebe webt. Es sind Psychogramme von Traumatisierten, Versehrten, Leidenden und Liebenden. Die Geschichten der Kriegsgeneration sind die wuchtigsten und auch schwersten. Ihre Kinder wollen oder können nicht recht nachfragen, spüren aber, was (nicht) sein konnte und leben mit den Folgen. Und die Enkelgeneration ist schon so weit weg vom Krieg, dass sie denkt, sie habe damit nichts zu tun. Aber weit gefehlt: Die Autorin seziert die Lebensgeschichten ihrer Protagonistinnen, so dass klar wird, wie sich Traumata durch die Familiengeschichte ziehen. Sie webt die Leben so eindringlich zusammen, dass ich das Buch auch in den dunkelsten Momenten schlicht nicht aus der Hand legen mochte. Dem Sog, den die Autorin mit klarer und präziser Sprache entwickelt, konnte ich mich kaum entziehen. Zu Lea Söhners Themen gehören Eros und Religion. Beide bekommen ihren Platz auch im neuen Roman. Sie kommen in der Figur der Prostituierten Yvonne zusammen. Sie, die alles andere als eine einfach Kindheit und Jugend hatte, ist es, die mit Hilfe von weisen Frauen ihre verletzte Sexualität heilt und aus vollem Herzen Ja sagt zu ihrem Beruf. Sie geht ihren Weg aufrichtig und entwickelt eine Form der Prostitution, die den Männern auf Augenhöhe begegnet und sie in mit ihrer heilen Männlichkeit in Kontakt bringt. Sie rekrutiert sich einen Zuhälter als Beschützer, damit sie in Ruhe auf ihre Art arbeiten kann. Damit wächst sie weit über das hinaus, was man landläufig unter Prostitution versteht. Damit ist Yvonne eine Provokation für viele - vielleicht auch für Leserinnen und Leser. Doch mit ihrer Spiritualität und ihrer künstlerischen Ader kann sie durchaus zu einer Identifikationsfigur werden. Wer hätte das am Anfang des Buchs gedacht?

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