Wirkung von Achtsamkeit bei unipolarer, rezidivierender Depression
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
25.08.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
16 (Printausgabe)
Dateigröße
658 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783346929181
Studienarbeit aus dem Jahr 2023 im Fachbereich Psychologie - Klinische Psychologie, Psychopathologie, Prävention, Note: 1,3, Hamburger Fern-Hochschule (Psychologie), Veranstaltung: Klinische Psychologie 1, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Folgenden soll die Wirkung von Achtsamkeit unter Berücksichtigung der dysfunktionalen Emotionsregulation bei unipolarer Depression erläutert werden. Das Thema ist von hoher Relevanz, da beispielsweise im Jahr 2015 in Deutschland 8,2% der deutschen Bevölkerung an Depressionen erkrankt sind. Das sind 5,3 Mio. Menschen, wobei 10.080 Menschen durch einen Suizid starben. Im Jahr 2021 traten aufgrund von Corona-Massnahmen Verschlechterungen der Krankheitsverläufe bei 44% der an Depression erkrankten Menschen auf. Neben Depression begünstigenden Tagesstrukturen im Lockdown, wie fehlende soziale Kontakte, Bewegungsmangel und verlängerte Bettzeiten hat sich die Versorgung von Patienten mit psychischen Erkrankungen, die vorher schon angespannt war, weiter verschlechtert. Vor dem Hintergrund, dass 70-80% der an Depression erkrankten Menschen rezidivierende Symptomatiken aufweisen soll folgende Fragestellung erörtert werden: Wie wirkt sich Achtsamkeit auf rezidivierende depressive Symptome durch dysfunktionale Emotionsregulation aus?
Hierzu wird zunächst auf die Symptomatik der Depression nach dem Klassifikationssystem ICD-10 eingegangen und Ansätze zur rezidivierenden Depression werden erörtert. Danach wird das Emotionsregulationsmodell nach James J. Gross erläutert und die dysfunktionalen emotionalen Verarbeitungsprozesse mit der Depression in Verbindung gesetzt. Mit dem erarbeiteten Hintergrundwissen über Rumination und Suppression werden verschiedene Achtsamkeitsübungen nach Jon Kabat-Zinn vorgestellt und zur dysfunktionalen Emotionsregulation in Bezug gesetzt. Abschliessend wird die Wirkung von Achtsamkeit auf die Emotionsregulation und Depression aus verschiedenen Perspektiven zusammengetragen, wobei auch bereits erforschte negative Eigenschaften der Achtsamkeit vorgetragen werden, um schlussendlich einzuschätzen, wie Achtsamkeit auf rezidivierende depressive Symptome durch dysfunktionale Emotionsregulation wirkt.
Hierzu wird zunächst auf die Symptomatik der Depression nach dem Klassifikationssystem ICD-10 eingegangen und Ansätze zur rezidivierenden Depression werden erörtert. Danach wird das Emotionsregulationsmodell nach James J. Gross erläutert und die dysfunktionalen emotionalen Verarbeitungsprozesse mit der Depression in Verbindung gesetzt. Mit dem erarbeiteten Hintergrundwissen über Rumination und Suppression werden verschiedene Achtsamkeitsübungen nach Jon Kabat-Zinn vorgestellt und zur dysfunktionalen Emotionsregulation in Bezug gesetzt. Abschliessend wird die Wirkung von Achtsamkeit auf die Emotionsregulation und Depression aus verschiedenen Perspektiven zusammengetragen, wobei auch bereits erforschte negative Eigenschaften der Achtsamkeit vorgetragen werden, um schlussendlich einzuschätzen, wie Achtsamkeit auf rezidivierende depressive Symptome durch dysfunktionale Emotionsregulation wirkt.
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