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Band 5

Flüchtlinge Die Abartigen, Band 5

Aus der Reihe Die Abartigen
1

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.09.2023

Verlag

Tredition

Seitenzahl

268

Maße (L/B/H)

19/12/1.9 cm

Gewicht

288 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-384-00058-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.09.2023

Verlag

Tredition

Seitenzahl

268

Maße (L/B/H)

19/12/1.9 cm

Gewicht

288 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-384-00058-3

Herstelleradresse

tredition
Heinz-Beusen-Stieg 5
22926 Ahrensburg
DE

Email: support@tredition.com

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Flüchtlinge

Manuela Hahn am 02.01.2024

Bewertungsnummer: 2099820

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich habe "Die Abartigen" von Sascha Raubal mit großer Vorfreude erwartet, da ich bereits seit dem ersten Band die Reise von Mikail, Loris und ihren Freunden verfolge. Jedes Mal bin ich gespannt darauf, welche Abenteuer auf sie warten und welchen Herausforderungen sie sich stellen müssen. In diesem Band begleiten wir Mikail, der mittlerweile in Wolnosch angekommen ist, dem festen Standort der Freien. Dort werden Neuigkeiten ausgetauscht, Bildung ermöglicht und vor allem entscheidet dort der Hohe Rat, ob Mikail bei den Freien bleiben darf. Doch schon kurz nach seiner Ankunft erfährt er von einem Angriff auf einen Trupp Jäger durch andere Menschen. Um seine Loyalität zu den Freien zu beweisen und seine Unschuld zu beweisen, bricht er zusammen mit Jekatarina, Markus und Tabo, einem Überlebenden des Angriffs, auf, um die Angreifer zur Rechenschaft zu ziehen. Doch was sie vorfinden, ist eine Überraschung: statt skrupelloser Mörder treffen sie auf halbverhungerte, verzweifelte Flüchtlinge, die von einem Leben voller Angst, Unterdrückung und Not berichten. Währenddessen scheint das Leben für Loris in Or gut zu laufen. Die große Dürre ist vorbei, und er schmiedet Pläne, um die Stadt bei der nächsten Dürre noch besser zu schützen. Zudem ist er glücklich mit Mitena und plant eine gemeinsame Zukunft. Doch Sandor, ein Kuttenträger, der mit seinen Reden die Bewohner von Or gegen sich aufbringt und gleichzeitig verunsichert, trübt das Glück. Er gewinnt immer mehr Anhänger, die seinen Predigten Glauben schenken. Was mir besonders an diesem Buch gefallen hat, ist die Entwicklung der Charaktere und die Nuancierung der Konflikte. In den ersten Bänden schien die Welt noch in "schwarz/weiß" aufgeteilt zu sein: Städter, die alle Arten von Andersartigkeit ablehnen, und die Freien, die jede Form von Unterschiedlichkeit akzeptieren. Doch jetzt zeigt sich, dass selbst die Freien Angst vor Menschen haben, die anders sind – nicht aufgrund äußerlicher Unterschiede, sondern aufgrund ihrer Denkweise, Lebensweise und Gefühle. Diese Parallelen zu unserer realen Gesellschaft sind sicherlich nicht zufällig. Sie erinnern uns daran, dass die Angst vor dem Unbekannten in jedem von uns steckt und dass aus dieser Angst Hass entstehen kann, wenn sie geschürt wird. Über Sandor möchte ich nicht zu viel verraten, um nicht zu spoilern, aber meine Toleranz gegenüber ihm und seinen Reden wurde in diesem Band stark auf die Probe gestellt. Sascha Raubal hat es erneut geschafft, mich mit seiner einfühlsamen und fesselnden Schreibweise zu überzeugen. "Die Abartigen" ist eine Reihe, die ich uneingeschränkt weiterempfehlen kann.

Flüchtlinge

Manuela Hahn am 02.01.2024
Bewertungsnummer: 2099820
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich habe "Die Abartigen" von Sascha Raubal mit großer Vorfreude erwartet, da ich bereits seit dem ersten Band die Reise von Mikail, Loris und ihren Freunden verfolge. Jedes Mal bin ich gespannt darauf, welche Abenteuer auf sie warten und welchen Herausforderungen sie sich stellen müssen. In diesem Band begleiten wir Mikail, der mittlerweile in Wolnosch angekommen ist, dem festen Standort der Freien. Dort werden Neuigkeiten ausgetauscht, Bildung ermöglicht und vor allem entscheidet dort der Hohe Rat, ob Mikail bei den Freien bleiben darf. Doch schon kurz nach seiner Ankunft erfährt er von einem Angriff auf einen Trupp Jäger durch andere Menschen. Um seine Loyalität zu den Freien zu beweisen und seine Unschuld zu beweisen, bricht er zusammen mit Jekatarina, Markus und Tabo, einem Überlebenden des Angriffs, auf, um die Angreifer zur Rechenschaft zu ziehen. Doch was sie vorfinden, ist eine Überraschung: statt skrupelloser Mörder treffen sie auf halbverhungerte, verzweifelte Flüchtlinge, die von einem Leben voller Angst, Unterdrückung und Not berichten. Währenddessen scheint das Leben für Loris in Or gut zu laufen. Die große Dürre ist vorbei, und er schmiedet Pläne, um die Stadt bei der nächsten Dürre noch besser zu schützen. Zudem ist er glücklich mit Mitena und plant eine gemeinsame Zukunft. Doch Sandor, ein Kuttenträger, der mit seinen Reden die Bewohner von Or gegen sich aufbringt und gleichzeitig verunsichert, trübt das Glück. Er gewinnt immer mehr Anhänger, die seinen Predigten Glauben schenken. Was mir besonders an diesem Buch gefallen hat, ist die Entwicklung der Charaktere und die Nuancierung der Konflikte. In den ersten Bänden schien die Welt noch in "schwarz/weiß" aufgeteilt zu sein: Städter, die alle Arten von Andersartigkeit ablehnen, und die Freien, die jede Form von Unterschiedlichkeit akzeptieren. Doch jetzt zeigt sich, dass selbst die Freien Angst vor Menschen haben, die anders sind – nicht aufgrund äußerlicher Unterschiede, sondern aufgrund ihrer Denkweise, Lebensweise und Gefühle. Diese Parallelen zu unserer realen Gesellschaft sind sicherlich nicht zufällig. Sie erinnern uns daran, dass die Angst vor dem Unbekannten in jedem von uns steckt und dass aus dieser Angst Hass entstehen kann, wenn sie geschürt wird. Über Sandor möchte ich nicht zu viel verraten, um nicht zu spoilern, aber meine Toleranz gegenüber ihm und seinen Reden wurde in diesem Band stark auf die Probe gestellt. Sascha Raubal hat es erneut geschafft, mich mit seiner einfühlsamen und fesselnden Schreibweise zu überzeugen. "Die Abartigen" ist eine Reihe, die ich uneingeschränkt weiterempfehlen kann.

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Flüchtlinge

von Sascha Raubal

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