Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
26.08.2023
Abbildungen
mit 6 Farbabbildungen
Verlag
Story.one publishingSeitenzahl
60
Maße (L/B/H)
20.9/13.2/0.8 cm
Gewicht
176 g
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-7108-9329-2
Wenn es Heute so scheint als wäre Morgen alles verloren bleibt nichts anderes als zu warten. Allein in den Strassen der kleinen Stadt verliert man sich langsam. Die spezifischen Merkmale machen sie einzigartig. Ein letzter Blick wird sie für die Ewigkeit festhalten. Auch diese Reise wird ein letztes besonderes Erlebnis.
Kundinnen und Kunden meinen
Zarte Gesellschaftskritik verpackt in einer eleganten Erzählung.
Bewertung am 30.12.2023
Bewertungsnummer: 2097975
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
"Morgen kann es überflutet sein, aber Heute haben die Wellen bereits begonnen."
20:00 Uhr ist eine kurze Erzählung des Ganzen. Über wundervolle sprachliche Bilder und gezielte Metaphern wird eine dystopisch-friedliche Stimmung vermittelt, während wir mit auf eine Reise durch die Nacht zwischen Heute und Morgen genommen werden.
Die enthaltene Kritik an unserem Umgang mit der Natur, Lebewesen und den selbstgezüchteten Problemen ist zart, aber sehr wirkungsvoll - auch verzichtet die Autorin darauf, den Moralapostel zu spielen und mit dem erhobenen Zeigefinger zu predigen, denn: "[das trifft] nicht auf taube Ohren, sondern abgestumpfte Geister".
Stattdessen betrachten wir ausgewählte Teile unserer heutigen Welt, beleuchten auch die Schattenseiten und werden ganz natürlich-ungezwungen zum selbst Nachdenken eingeladen.
Die enthaltenen Illustrationen sind perfekt auf die Kapitel angepasst und das Buch hat nicht nur einen überzeugenden Start und fesselnden Mittelpart, sondern auch ein äußerst starkes, spiegelndes Fazit, welches bezeugt, wie eingehend die Autorin sich mit der Thematik beschäftigt hat.
Insgesamt also ein gelungenes Werk, welches ich allen ans Herz legen würde, die sich einem neuen Blick auf unsere alten Probleme annehmen wollen; sich also zwar mit dem Klimawandel, den Problemen der Fashion-Industrie und Trends sowie fehlender Empathie beschäftigen wollen, allerdings weder ein Sachbuch noch Schuldzuweisungen suchen.