Produktbild: Liebst du mich noch?. Life is a Story - story.one

Liebst du mich noch?. Life is a Story - story.one

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

31.08.2023

Abbildungen

mit 12 Farbabbildungen

Verlag

Story.one publishing

Seitenzahl

64

Maße (L/B/H)

20.9/13.2/0.8 cm

Gewicht

181 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7108-8695-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

31.08.2023

Abbildungen

mit 12 Farbabbildungen

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Story.one publishing

Seitenzahl

64

Maße (L/B/H)

20.9/13.2/0.8 cm

Gewicht

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Deutsch

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978-3-7108-8695-9

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So bleibt der Mensch der Einsamkeit verbunden für die Ewigkeit.

Bewertung am 26.05.2024

Bewertungsnummer: 2209027

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Stell dir vor, eines Morgens ist alles anders. Stell dir vor, eines Morgens wachen alle Menschen auf, die Masken sind gefallen, und der größte im Herz verborgene Wunsch eines jeden Menschen ist in Erfüllung gegangen.“ Lena beschließt, Lino zu werden und die Ketten der angeborenen Frauenschaft abzulegen. Ihr Partner Ben entbrennt im Wunsch, eine Familie zu gründen. Beide offenbaren sich ihre Wünsche und stoßen auf ein Problem: Beider Lebensentwürfe machen ein Zusammenleben unmöglich. So beginnt eine Selbstreflexionsreise. Lino grübelt darüber nach, ob er für Ben als Mann immer noch attraktiv wäre. Kann man jemanden lieben, auch wenn er nicht mehr der ist, in dem man sich verliebt hat? Was bedeutet das Geschlecht in unserer Gesellschaft? Welche Pflichten und Zwänge werden einer Frau auferlegt, nur weil sie eine Frau ist? Ben entdeckt die Kunst für sich. Er malt Bilder und denkt über sein bisheriges Leben nach: Die viele Arbeit, die wenige Zeit mit Lena, die er für selbstverständlich gehalten hat und die nun, nachdem alle Masken gefallen sind, nie wieder so sein wird, wie sie war. Das ist die Ausgangsbasis von „Liebst du mich noch?“ von Carola Kasimir. Das Buch ist sehr liebevoll gestaltet. Vor jedem Kapitel ist ein Bild von Wasser in verschiedenen Aggregatzuständen: Meer, Eis, Wolken. Der Stil erinnert an Hermann Hesse: Phantasievolle Sprache, lange Sätze, die wie eine Melodie der Traurigkeit und der Sehnsucht klingen. Mir stellte sich beim Lesen die Frage, ob es tatsächlich ein Wunder von außen braucht, um die Menschen zu ändern. Vielleicht ist diese Veränderung kein Schwarz-Weiß, das von heute auf morgen alle Lampen raushaut und die Welt im neuen Licht erstrahlen lässt? Vielleicht beginnt diese Veränderung mit kleinen Schritten und Entscheidungen, die man jeden Tag trifft? Vielleicht sollte jeder Mensch in sich nach diesem Wunder der Veränderung suchen, die nur dann beginnt, wenn man sich entschließt, etwas zu verändern? Gandhi sagte mal: „Sei die Veränderung, die du in der Welt sehen willst.“ Ich glaube man sollte bei sich anfangen: Die eigenen Gedanken schaffen die Realität. Es braucht kein Wunder von außen. Alles, was wir brauchen, ist in uns. Das zeigt auch Kasimirs Geschichte: Lino und Ben bleiben sich verbunden, auch wenn sie nicht mehr die sind, die sie waren. Ihre Liebe füreinander bleibt, auch wenn die Eigenliebe sie auf getrennte Wege führt. Wenn diese Geschichte ein Gedicht von Eugen Roth wäre, würde es wohl so enden: So bleibt der Mensch der Einsamkeit verbunden für die Ewigkeit.

So bleibt der Mensch der Einsamkeit verbunden für die Ewigkeit.

Bewertung am 26.05.2024
Bewertungsnummer: 2209027
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Stell dir vor, eines Morgens ist alles anders. Stell dir vor, eines Morgens wachen alle Menschen auf, die Masken sind gefallen, und der größte im Herz verborgene Wunsch eines jeden Menschen ist in Erfüllung gegangen.“ Lena beschließt, Lino zu werden und die Ketten der angeborenen Frauenschaft abzulegen. Ihr Partner Ben entbrennt im Wunsch, eine Familie zu gründen. Beide offenbaren sich ihre Wünsche und stoßen auf ein Problem: Beider Lebensentwürfe machen ein Zusammenleben unmöglich. So beginnt eine Selbstreflexionsreise. Lino grübelt darüber nach, ob er für Ben als Mann immer noch attraktiv wäre. Kann man jemanden lieben, auch wenn er nicht mehr der ist, in dem man sich verliebt hat? Was bedeutet das Geschlecht in unserer Gesellschaft? Welche Pflichten und Zwänge werden einer Frau auferlegt, nur weil sie eine Frau ist? Ben entdeckt die Kunst für sich. Er malt Bilder und denkt über sein bisheriges Leben nach: Die viele Arbeit, die wenige Zeit mit Lena, die er für selbstverständlich gehalten hat und die nun, nachdem alle Masken gefallen sind, nie wieder so sein wird, wie sie war. Das ist die Ausgangsbasis von „Liebst du mich noch?“ von Carola Kasimir. Das Buch ist sehr liebevoll gestaltet. Vor jedem Kapitel ist ein Bild von Wasser in verschiedenen Aggregatzuständen: Meer, Eis, Wolken. Der Stil erinnert an Hermann Hesse: Phantasievolle Sprache, lange Sätze, die wie eine Melodie der Traurigkeit und der Sehnsucht klingen. Mir stellte sich beim Lesen die Frage, ob es tatsächlich ein Wunder von außen braucht, um die Menschen zu ändern. Vielleicht ist diese Veränderung kein Schwarz-Weiß, das von heute auf morgen alle Lampen raushaut und die Welt im neuen Licht erstrahlen lässt? Vielleicht beginnt diese Veränderung mit kleinen Schritten und Entscheidungen, die man jeden Tag trifft? Vielleicht sollte jeder Mensch in sich nach diesem Wunder der Veränderung suchen, die nur dann beginnt, wenn man sich entschließt, etwas zu verändern? Gandhi sagte mal: „Sei die Veränderung, die du in der Welt sehen willst.“ Ich glaube man sollte bei sich anfangen: Die eigenen Gedanken schaffen die Realität. Es braucht kein Wunder von außen. Alles, was wir brauchen, ist in uns. Das zeigt auch Kasimirs Geschichte: Lino und Ben bleiben sich verbunden, auch wenn sie nicht mehr die sind, die sie waren. Ihre Liebe füreinander bleibt, auch wenn die Eigenliebe sie auf getrennte Wege führt. Wenn diese Geschichte ein Gedicht von Eugen Roth wäre, würde es wohl so enden: So bleibt der Mensch der Einsamkeit verbunden für die Ewigkeit.

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Liebst du mich noch?. Life is a Story - story.one

von Carola Kasimir

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