Das altbabylonische Atra-Hasis-Epos. Hintergründe, Inhalt, Themen und Motive
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Produktdetails
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Nein
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Nein
Erscheinungsdatum
01.09.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
13 (Printausgabe)
Dateigröße
593 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783346932327
Studienarbeit aus dem Jahr 2023 im Fachbereich Orientalistik / Sinologie - Sonstiges, Note: 1,0, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Veranstaltung: Seminar - Vätergeschichten, Sprache: Deutsch, Abstract: Gute Zusammenfassung des spannenden Epos. Das altbabylonische Atra-Hasis-Epos gehört zu den ältesten literarischen Erzählungen der Menschheitsgeschichte und ist eng mit der Kultur und Religion des antiken Mesopotamiens verbunden. Die drei nur in Teilen erhaltenen Tontafeln mit der Inschrift wurden 1851 von Austin Henry Layard bei Ausgrabungen in Mesopotamien entdeckt. Die Bedeutung der Schrift wurde anfangs jedoch unterschätzt, wenn nicht gar vernachlässigt, da es nur möglich war, einzelne Abschnitte der Tafel zu entziffern. Erst 1956, ganze 100 Jahre später, gelang es dem Dänen Jørgen Laessøe eine zusammenhängende Geschichte herauszuarbeiten und so den babylonischen Schöpfungsmythos in die Welt zu tragen.
Die sumerische Bevölkerung im südlichen Mesopotamien hat eine Vielzahl von Schöpfungs- und Sintflutmythen überliefert, die zusammenfassend eine faszinierende Mythencollage abbilden. Diese Mythen, zu denen auch das Atra-Hasis-Epos zählt, geben einen Einblick in die tief verwurzelten Glaubensvorstellungen und kulturellen Überlieferungen der antiken Zivilisation. Durch die Untersuchung einzelner Sammlungen von Mythenerzählungen kann tiefer in die kosmologischen Vorstellungen und die Weltanschauung der sumerischen Gesellschaft eingetaucht und so wichtige Hintergründe aufgedeckt werden.
Die zeitliche Verortung der Niederschrift wird abgeleitet durch die Herrschaft des Gottes Marduk. Unter König Hammurapi (regierte 1792-1750 v. Chr.) stieg der Gott Marduk auf zum Hauptgott im babylonischen Pantheon. Die nicht vorkommenden Herrschaftsverhältnisse Marduks im Atra-Hasis-Epos lassen darauf schliessen, dass zur Entstehungszeit des Epos, Marduks Herrschaft noch im zukünftigen Geschehen liegt. Daher lässt sich vermuten, dass die Schöpfungserzählung um das Jahr 1800 v. Chr. entstand und somit dem altbabylo-nischen Reich zugeordnet werden kann.
Die sumerische Bevölkerung im südlichen Mesopotamien hat eine Vielzahl von Schöpfungs- und Sintflutmythen überliefert, die zusammenfassend eine faszinierende Mythencollage abbilden. Diese Mythen, zu denen auch das Atra-Hasis-Epos zählt, geben einen Einblick in die tief verwurzelten Glaubensvorstellungen und kulturellen Überlieferungen der antiken Zivilisation. Durch die Untersuchung einzelner Sammlungen von Mythenerzählungen kann tiefer in die kosmologischen Vorstellungen und die Weltanschauung der sumerischen Gesellschaft eingetaucht und so wichtige Hintergründe aufgedeckt werden.
Die zeitliche Verortung der Niederschrift wird abgeleitet durch die Herrschaft des Gottes Marduk. Unter König Hammurapi (regierte 1792-1750 v. Chr.) stieg der Gott Marduk auf zum Hauptgott im babylonischen Pantheon. Die nicht vorkommenden Herrschaftsverhältnisse Marduks im Atra-Hasis-Epos lassen darauf schliessen, dass zur Entstehungszeit des Epos, Marduks Herrschaft noch im zukünftigen Geschehen liegt. Daher lässt sich vermuten, dass die Schöpfungserzählung um das Jahr 1800 v. Chr. entstand und somit dem altbabylo-nischen Reich zugeordnet werden kann.
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