Gendersensibler Deutschunterricht. Erwerb der Lesekompetenz und Rechtschreibkompetenz bei Jungen
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
04.09.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
30 (Printausgabe)
Dateigröße
895 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783346932938
Studienarbeit aus dem Jahr 2022 im Fachbereich Didaktik für das Fach Deutsch - Sonstiges, Technische Universität Dresden, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit geht der Frage nach: Wie kann ein gendersensibler Deutschunterricht Jungen beim Erwerb der Lese- und Rechtschreibkompetenz unterstützen? Dazu werden im ersten Kapitel grundlegende Begrifflichkeiten und Konzepte eines gendersensiblen Unterricht vorgestellt, um im zweiten Kapitel mögliche Geschlechterkonstruktionen im Deutschunterricht zu betrachten. Anschliessende werden schulische Medien, aber auch die Rolle von Lehrpersonen und deren Reflexion genauer betrachtet. Auf Grundlage von aktuellen Studien wird die Leistungsdifferenz in Bezug der Lese- und Rechtschreibkompetenz von Jungen veranschaulicht.
Jungen nutzen die schulische Bühne, um Männlichkeit herzustellen. Dabei spielen Ironie und Provokation eine wichtige Rolle. In ihren männlichen Peer-Groups wird dieses Verhalten als anerkannte Strategie bewertet. Dies führt im schulischen Kontext meist zu Konflikten, was mit Bildungsmisserfolgen einhergeht. Die Dramatisierung von genannten Geschlechterdifferenzen kann zur Reproduktion von geschlechterstereotypischen Verhalten beitragen. Geschlechtergerechte Pädagogik sollte einer Stigmatisierung oder Dramatisierung von Jungen entgegenwirken und Lösungsansätze bieten.
Jungen nutzen die schulische Bühne, um Männlichkeit herzustellen. Dabei spielen Ironie und Provokation eine wichtige Rolle. In ihren männlichen Peer-Groups wird dieses Verhalten als anerkannte Strategie bewertet. Dies führt im schulischen Kontext meist zu Konflikten, was mit Bildungsmisserfolgen einhergeht. Die Dramatisierung von genannten Geschlechterdifferenzen kann zur Reproduktion von geschlechterstereotypischen Verhalten beitragen. Geschlechtergerechte Pädagogik sollte einer Stigmatisierung oder Dramatisierung von Jungen entgegenwirken und Lösungsansätze bieten.
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