Ein wîblich man und ein mânlichiu wîb? Die Darstellung der Geschlechterrollen von Gregorius Eltern
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
06.09.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
6 (Printausgabe)
Dateigröße
1196 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783346934666
Essay aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1,0, Ludwig-Maximilians-Universität München (Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften), Veranstaltung: Hartmann von Aue - Gregorius, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese wenigen Verse aus Hartmanns von Aue Gregorius bringen einen Zwiespalt zutage: Während der Vater des Gregorius allein an herzeriuwe durch die Trennung von seiner Schwester stirbt, bleibt jene nicht nur mit diesem einen Leid am Leben, sie erträgt zeitgleich sogar noch vier andere, nicht minder belastende, Schmerzen. Dieser Unterschied wirkt umso erstaunlicher, ist doch die Schmerzresistenz und Stärke hier als Eigenschaft der Frau zugeordnet, wohingegen der Mann an seiner Emotionalität leidet. In Bezug auf die damaligen Geschlechterverständnisses wirkt diese Zuteilung diametral und zieht dadurch die Aufmerksamkeit des Rezipienten auf sich und so scheint es gleichsam vom Text gefordert, die jeweiligen Geschlechterrollen der Eltern von Gregorius genauer zu betrachten.
"wande sîn herzeleit
daz was dâ wider kleine,
niuwan diu minne eine
diu im ein zil des tôdes was:
der hete si viriu und genas." (HG, V.845-850)
"wande sîn herzeleit
daz was dâ wider kleine,
niuwan diu minne eine
diu im ein zil des tôdes was:
der hete si viriu und genas." (HG, V.845-850)
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