Hexagramm 25 – Wu Wang – Die Unschuld Von der Selbstverständlichkeit des Seins, der inneren Überzeugung und den unerwarteten Wendungen
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
12.01.2024
Verlag
Synergia-VerlagSeitenzahl
92
Maße (L/B)
21/15 cm
Gewicht
313 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-907246-92-4
Im Grossen und Ganzen beschreibt das Zeichen der Unschuld die Dynamik der Zeitverläufe und damit die schicksalhaften Bedingungen, denen alles Irdische unterworfen ist. Planeten kreuzen sich auf natürlichen Bahnen, treten in gegenseitige Kraftfelder ein und verursachen bestimmte Auswirkungen. Auch der Mensch ist ein Fussabdruck des Himmels auf der Erde, der auf dem Kreuzweg der Bestimmung wandelt, was bedeutet, dass er Gesetzmässigkeiten unterliegt, die als zeitbedingte Entwicklungen zu verstehen sind. Der Fuss setzt sich in Bewegung, weil ihn die Essenz der Elternschaft und das himmlische Mass des Möglichen dazu autorisiert. Wie eine Puppe an den Fäden des Puppenspielers lediglich, dass zum Ausdruck bringt, wozu ihn der Strippenzieher im Hintergrund ermächtigt. Das, was angelegt ist, ist das, was alles bewegt, ist das, was alles zum Vorschein bringt.
Das Unerwartete, das im Begriff der Unschuld verborgen liegt, deutet auf die Unberechenbarkeit der Lebensbewegung hin und sieht auch den „Schlag aus heiterem Himmel“ vor. Plötzlich und heftig bricht es in das Dasein ein und schafft gewaltige Veränderungen.
Wilhelm schreibt dazu: „Oben ist Qian, der Himmel, unten ist Dschen, die Bewegung. Das untere Zeichen Dschen, wird bestimmt durch den starken Strich, den es von oben her, vom Himmel bekommen hat. Wenn demgemäss die Bewegung dem Gesetz des Himmels folgt, dann ist der Mensch unschuldig und ohne Falsch. Das ist das Echte, Natürliche, das durch keine Überlegungen und Hintergedanken getrübt ist. Wo man die Absicht merkt, da ist die Wahrheit und Unschuld der Natur verloren. Natur ohne die Direktive des Geistes ist nicht wahre Natur, sondern degenerierte Natur.
„Der Donner ist der Same des Himmels, ausgesät auf das Feld des Irdischen, sich erfüllend in den Formen des Lebendigen. Alles Leben ist ein Aufwickeln des Verborgenen in Zeit. Was sich da entwickelt ist das, was mit dem Himmel verwickelt ist“
René van Osten
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