Produktbild: Heimsuchung
Band 14388

Heimsuchung Roman – Erpenbeck, Jenny – Deutsch-Lektüre, Deutsche Klassiker der Literatur – 14388

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.03.2024

Verlag

Reclam, Philipp

Seitenzahl

205

Maße (L/B/H)

14.8/9.4/1.6 cm

Gewicht

107 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-15-014388-9

Beschreibung

Rezension

»Eine ganz und gar epische Erzählerin – eine der kraftvollsten Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur.«
NZZ am Sonntag

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.03.2024

Verlag

Reclam, Philipp

Seitenzahl

205

Maße (L/B/H)

14.8/9.4/1.6 cm

Gewicht

107 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-15-014388-9

Herstelleradresse

Reclam Philipp Jun.
Siemensstr. 32
71254 Ditzingen
DE

Email: auslieferung@reclam.de

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  • Bewertung

    5/5

    28.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Die richtige Abiturlektüre!

    Jenny Erpenbecks Roman ist aus didaktischer und pädagogischer sowie erinnerungskultureller Sicht sehr gut für eine Oberstufenlektüre geeignet! Der Roman fordert absichtlich die Rezipienten dazu auf, die einzelnen Schicksale der Figuren von der Weimarer Republik bis zur Nachwendezeit zu reflektieren und zu verstehen. Dazu bedarf es gründlicher Geschichtskenntnisse und kritischer Sichtweise auf die Verbrechen, Ereignisse und Diktaturen der letzten ca. 100 Jahre in Deutschland. Gerade im Hinblick auf das Motiv der Heimat ("Heimsuchung"!) bzw. des Heimatverlustes bietet der Roman sehr anspruchsvolle, aber gelungene Ansätze und Ideen für zentrale Themen des 20. Jahrhunderts: Vertreibung, Deportation, Massenmord, Flucht, Verrat...! Je länger man sich damit beschäftigt und das Konzept hinter dem Roman versteht (z. B. Widmung: Doris Kaplan als historische Figur, die tatsächlich als Kind dem Holocaust zum Opfer fiel und deren Stolperstein heute in Guben/Brandenburg liegt), desto erkenntnisreicher sind die einzelnen Kapitel, deren Vielschichtigkeit und Komplexität beachtlich ist: Es ist von zentraler Bedeutung (zum Ablegen einer Reifeprüfung!), dass man unsere Geschichte als Teil der deutschen Identiät erkennt und anerkennt, und gerade über die Vermittlung dieser Geschichte über verschiedenen Figuren erhält man erhellende Einblicke in die (verbrecherischen; fragwürdigen; opportunistischen; aufopferungsvollen etc.) Mentalitäten der einzelnen Epochen. Auch sprachlich mag diese Lektüre verwirrend sein, bei genauerer Analyse steckt aber auch dahinter die Idee, über das genaue Betrachten der erzählerischen Besonderheiten die jeweiligen Denkweisen, Emotionen, Handlungsspielräume und Bedingungen der jeweiligen Zeit zu verstehen. Insgesamt überzeugt der Roman aufgrund seiner brisanten Thematik, denn Flucht/Vertreibung, der Kampf gegen das Vergessen der Verbrechen des 20. Jahrhunderts (Holocaust) und die Aufklärung über Diktaturen sind unabdingbar und wichtiger denn je.

  • Juno

    5/5

    08.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Heimsuchung

    Es tut mir leid, dass viele junge Menschen dieses Buch in der Schule lesen müssen und ihren Frust darüber hier in den Bewertungen auslassen. Das hat der Text nicht verdient. Das Sprachtempo; die Schlingen, sich wieder aufgreifenden Bilder, Rahmen, Klammern, Fäden durch Geschichten, ist großartig umgesetzt. An vielen Stellen wurde die Geschichte der Charaktere in diesem Buch, die sich alle in einem Haus am See schneiden, sehr greifbar und sehr bedrückend. Heimsuchung ist ein Oszillieren zwischen der Geborgenheit eines Heims und dem unvermeidlichen Verlust desselben. Einige der Bewohner sind nur eine Nacht zu Besuch, andere ein ganzes Leben, doch alle Lebenswege berühren sich in diesem Punkt.

  • Bewertung

    3/5

    10.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Abiturienten Bewertung 2026

    Das Buch war für ein Schulbuch ganz ok (Von allen Schulbüchern die ich bisher lesen musste, und das waren einige, ist diese Buch unter den Top 5). Lesen würde ich es jetzt trotzdem nicht nochmal, da es mir auch zu traurig war, bzw. die Stimmung und die vibes vom Buch waren nicht so meins. Liebe Grüße vom technischen Gymnasium ✨

  • Bewertung

    3/5

    14.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Rezession zum Roman „Heimsuchung“ von Jenny Erpenbeck

    Heimsuchung ist ein beeindruckendes, aber anspruchsvolles Buch. Wir sind in unserer Meinung gespalten.Die Sprache und die Idee, über ein Haus ganze Jahrhunderte deutscher Geschichte zu erzählen, sind faszinierend. Gleichzeitig ist die Erzählweise nicht immer leicht zugänglich man versteht vieles erst, wenn man sich wirklich intensiv damit auseinandersetzt.

  • Bewertung

    2/5

    28.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Sucht mich heim

    Ich zähle ebenfalls zu denen, die das Buch als Abilektüre lesen mussten. Mir hat es nicht gefallen. Der Ausdruck ist oft sehr verwirrend und zu wiederholend. Kleine Details wurden zu häufig wiederholt, das zerstört den gesamten Sprachfluss. Auch sind einige der Figuren sehr schräg und ihre Arbeit ist mir etwas zu detailliert dargestellt. Die Arbeit des Gärtners ist eben das was ein Gärtner so tut, ich brauche nicht zu wissen, welche Büsche er zuschneiden oder abbaut, da wird einem sehr schnell langweilig und es nervt. Außerdem frage ich mich, wieso es als Schulleiter genutzt wird, wenn es nicht nur eine, sondern gleich zwei (!) Vergewaltigungen gibt. Das Thema finde ich für Schüler:innen, die eventuell mit dem Thema zu kämpfen haben schon ziemlich belastend. Gleichzeitig zieht die Autorin diese Szenen so ins groteske, dass sie von manchen schon gar nicht mehr als Vergewaltigung angesehen werden, was nicht gerade dazu beiträgt, dass das Thema allgemein ernstgenommen wird. Auch finde ich, dass sie nicht zur Storyline beitragen. Das Kapitel des Mädchens fand ich emotional am meisten zusetzend. Hierbei ist wichtig zu wissen, dass das Mädchen einer wahren Person nachempfunden ist, was natürlich auch wieder kritisch gesehen werden kann Mein Fazit: Absolut nicht als Schulleiter geeignet, trotzdem ist der Schreibstil für die, die ihn mögen gelungen, für mich aber einfach nicht der richtige. Die Idee, die Geschichte über verschiedene Jahrhunderte und Personen zu schreiben fand ich insgesamt sehr interessant, die Ausarbeitung war aber nicht so meins.

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