Band 164
Die Suche nach seiner Vergangenheit Dr. Norden Extra 164 - Arztroman
Aus der Reihe
Dr. Norden Extra
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB 3
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
10.10.2023
Verlag
Blattwerk Handel GmbHSeitenzahl
100 (Printausgabe)
Dateigröße
792 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783989364127
Nun gibt es eine Sonderausgabe - Dr. Norden Extra
Dr. Norden ist die erfolgreichste Arztromanserie Deutschlands, und das schon seit Jahrzehnten. Mehr als 1.000 Romane wurden bereits geschrieben.
Für Dr. Norden ist kein Mensch nur ein 'Fall', er sieht immer den ganzen Menschen in seinem Patienten. Er gibt nicht auf, wenn er auf schwierige Fälle stösst, bei denen kein sichtbarer Erfolg der Heilung zu erkennen ist. Immer an seiner Seite ist seine Frau Fee, selbst eine grossartige Ärztin, die ihn mit feinem, häufig detektivischem Spürsinn unterstützt. Auf sie kann er sich immer verlassen, wenn es darum geht zu helfen.
»Zum Ersten, zum Zweiten... hat niemand mehr ein Gebot?« Der Auktionator Guntram Berger warf den Damen und Herren, die in Reihen vor ihm sassen, einen fragenden Blick zu, doch niemand hob die Hand, um ein weiteres Gebot für das zur Versteigerung stehende Objekt abzugeben. »Und zum Dritten!« Er klopfte mit dem Hammer gut hörbar auf das kleine Holzbrett, das vor ihm lag. »Hiermit ist die Auktion beendet. Ich darf den glücklichen Besitzer der Skulptur nach vorn bitten, um die Formalitäten zu erledigen. Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.« Er deutete eine kleine Verbeugung an, während er sich von den Besuchern verabschiedete, die sich, leise mit Jacken und Mänteln raschelnd, erhoben. Einige machten verhalten ihrem Unmut über eine verpasste Chance Luft, andere unterhielten sich angeregt über die soeben versteigerten Kunstobjekte, während sie zum Ausgang gingen. Tilmann Lowik indessen verharrte noch regungslos auf seinem Sessel mit dem altmodischen grünen Samtbezug. Er war es gewesen, der das letzte wertvolle Stück ersteigert hatte, und er musste sich noch ein wenig von der Aufregung erholen, ehe er in der Lage war, den mit knisternden Geldscheinen angefüllten Umschlag, der wohlbehütet in seiner Brusttasche steckte, gegen die Skulptur einzutauschen. »Haben Sie es sich anders überlegt?« Die forsche Stimme Bergers riss Tilmann aus seinen Gedanken, und er erhob sich eilig, um keine Zweifel aufkommen zu lassen. »Nein, nein, keineswegs«, beeilte er sich zu versichern und folgte dem Geschäftsführer des Auktionshauses in sein Büro. Ein anderer Besucher verharrte stehend noch eine Zeitlang an seinem Platz und beobachtete Tilmann mit zusammengekniffenen Augen, wie dieser in dem Nebenzimmer mit Guntram Berger verschwand. Seine Miene liess nichts Gutes erahnen, als er nun seinen beiden Begleitern, gekleidet in dunkle Mäntel und Hüte, ein unauffälliges Zeichen gab. Mit einem kurzen Nicken signalisierten sie, dass sie verstanden hatten und verliessen dann leise den Saal. Auf dem Gesicht des zurückbleibenden Mannes erschien ein zynisches Lä-cheln, ehe auch er sich leise und unauffällig zurückzog. Tilmann Lowik hatte unterdessen, nichtsahnend von den merkwürdigen Dingen, die sich ausserhalb des Büros abspielten, den Umschlag aus dem Jackett gezogen, der in seinen Händen brannte wie Feuer.
Dr. Norden ist die erfolgreichste Arztromanserie Deutschlands, und das schon seit Jahrzehnten. Mehr als 1.000 Romane wurden bereits geschrieben.
Für Dr. Norden ist kein Mensch nur ein 'Fall', er sieht immer den ganzen Menschen in seinem Patienten. Er gibt nicht auf, wenn er auf schwierige Fälle stösst, bei denen kein sichtbarer Erfolg der Heilung zu erkennen ist. Immer an seiner Seite ist seine Frau Fee, selbst eine grossartige Ärztin, die ihn mit feinem, häufig detektivischem Spürsinn unterstützt. Auf sie kann er sich immer verlassen, wenn es darum geht zu helfen.
»Zum Ersten, zum Zweiten... hat niemand mehr ein Gebot?« Der Auktionator Guntram Berger warf den Damen und Herren, die in Reihen vor ihm sassen, einen fragenden Blick zu, doch niemand hob die Hand, um ein weiteres Gebot für das zur Versteigerung stehende Objekt abzugeben. »Und zum Dritten!« Er klopfte mit dem Hammer gut hörbar auf das kleine Holzbrett, das vor ihm lag. »Hiermit ist die Auktion beendet. Ich darf den glücklichen Besitzer der Skulptur nach vorn bitten, um die Formalitäten zu erledigen. Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.« Er deutete eine kleine Verbeugung an, während er sich von den Besuchern verabschiedete, die sich, leise mit Jacken und Mänteln raschelnd, erhoben. Einige machten verhalten ihrem Unmut über eine verpasste Chance Luft, andere unterhielten sich angeregt über die soeben versteigerten Kunstobjekte, während sie zum Ausgang gingen. Tilmann Lowik indessen verharrte noch regungslos auf seinem Sessel mit dem altmodischen grünen Samtbezug. Er war es gewesen, der das letzte wertvolle Stück ersteigert hatte, und er musste sich noch ein wenig von der Aufregung erholen, ehe er in der Lage war, den mit knisternden Geldscheinen angefüllten Umschlag, der wohlbehütet in seiner Brusttasche steckte, gegen die Skulptur einzutauschen. »Haben Sie es sich anders überlegt?« Die forsche Stimme Bergers riss Tilmann aus seinen Gedanken, und er erhob sich eilig, um keine Zweifel aufkommen zu lassen. »Nein, nein, keineswegs«, beeilte er sich zu versichern und folgte dem Geschäftsführer des Auktionshauses in sein Büro. Ein anderer Besucher verharrte stehend noch eine Zeitlang an seinem Platz und beobachtete Tilmann mit zusammengekniffenen Augen, wie dieser in dem Nebenzimmer mit Guntram Berger verschwand. Seine Miene liess nichts Gutes erahnen, als er nun seinen beiden Begleitern, gekleidet in dunkle Mäntel und Hüte, ein unauffälliges Zeichen gab. Mit einem kurzen Nicken signalisierten sie, dass sie verstanden hatten und verliessen dann leise den Saal. Auf dem Gesicht des zurückbleibenden Mannes erschien ein zynisches Lä-cheln, ehe auch er sich leise und unauffällig zurückzog. Tilmann Lowik hatte unterdessen, nichtsahnend von den merkwürdigen Dingen, die sich ausserhalb des Büros abspielten, den Umschlag aus dem Jackett gezogen, der in seinen Händen brannte wie Feuer.
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