Band 122
Abschiednehmen tut weh Sophienlust Extra 122 - Familienroman
Aus der Reihe
Sophienlust Extra
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB 3
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
17.10.2023
Verlag
Blattwerk Handel GmbHSeitenzahl
100 (Printausgabe)
Dateigröße
815 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783989364417
In diesen warmherzigen Romanen der beliebten, erfolgreichen Sophienlust-Serie ist Denise überall im Einsatz. Denise hat inzwischen aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle geformt, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreissprobe gestellt. Doch auf Denise ist Verlass.
In der Reihe Sophienlust Extra werden die schönsten Romane dieser wundervollen Erfolgsserie veröffentlicht. Warmherzig, zu Tränen rührend erzählt von der grossen Schriftstellerin Patricia Vandenberg.
Der Abend war ein grossartiger Alpinist. Er kletterte, wenn seine Stunde gekommen war, leichtfüssig und mühelos über die höchsten Gipfel, die in ewigem Schnee und Eis erstarrt waren. Im Tal gingen die Lichter an und schimmerten traulich durch die rasch heraufziehende Dämmerung. Wanderer, die noch unterwegs waren, beeilten sich, um nicht von der Dunkelheit überrascht zu werden. Es war ein schöner Herbst, der zum Wandern verlockte, aber der Tag ging bereits früh zur Neige. Auf halber Höhe, am Rande der Arvenwälder, lag ein einsames Chalet. Die Fenster blickten ins Tal hinunter. Nur ein einziges Fenster war den Bergen zugewandt. Dieses Fenster gehörte zu Nathalies Zimmer, das im Obergeschoss des Chalets lag. Manchmal, wenn ein Wanderer von der Dunkelheit überrascht wurde und nicht mehr ins Tal zurückfand, pochte er am Chalet an und wurde stets freundlich aufgenommen. Das kam allerdings nicht oft vor. Im Sommer eigentlich nie, aber im Herbst oder zur Winterszeit konnte es schon geschehen, dass sich überraschend ein fremder Gast im Chalet einfand. Drei Menschen wohnten in dem stillen kleinen Haus am Berghang. Sie führten ein zufriedenes Leben und verkörperten gleichsam drei Generationen. Professor Daniel Paulsen, dem das Chalet gehörte, war zweiundsiebzig Jahre alt. Benedikt Voss, der früher im Orchester von Professor Paulsen die Bratsche gespielt hatte und jetzt das Hauswesen in Ordnung hielt, zählte vierzig Jahre. Und Nathalie war dreizehn. In der Wohnhalle knisterte und flackerte ein Holzfeuer im Kamin. Benedikt brachte eben einen Korb mit dicken Holzscheiten, um das Feuer zu versorgen. »Es ist kalt geworden«
In der Reihe Sophienlust Extra werden die schönsten Romane dieser wundervollen Erfolgsserie veröffentlicht. Warmherzig, zu Tränen rührend erzählt von der grossen Schriftstellerin Patricia Vandenberg.
Der Abend war ein grossartiger Alpinist. Er kletterte, wenn seine Stunde gekommen war, leichtfüssig und mühelos über die höchsten Gipfel, die in ewigem Schnee und Eis erstarrt waren. Im Tal gingen die Lichter an und schimmerten traulich durch die rasch heraufziehende Dämmerung. Wanderer, die noch unterwegs waren, beeilten sich, um nicht von der Dunkelheit überrascht zu werden. Es war ein schöner Herbst, der zum Wandern verlockte, aber der Tag ging bereits früh zur Neige. Auf halber Höhe, am Rande der Arvenwälder, lag ein einsames Chalet. Die Fenster blickten ins Tal hinunter. Nur ein einziges Fenster war den Bergen zugewandt. Dieses Fenster gehörte zu Nathalies Zimmer, das im Obergeschoss des Chalets lag. Manchmal, wenn ein Wanderer von der Dunkelheit überrascht wurde und nicht mehr ins Tal zurückfand, pochte er am Chalet an und wurde stets freundlich aufgenommen. Das kam allerdings nicht oft vor. Im Sommer eigentlich nie, aber im Herbst oder zur Winterszeit konnte es schon geschehen, dass sich überraschend ein fremder Gast im Chalet einfand. Drei Menschen wohnten in dem stillen kleinen Haus am Berghang. Sie führten ein zufriedenes Leben und verkörperten gleichsam drei Generationen. Professor Daniel Paulsen, dem das Chalet gehörte, war zweiundsiebzig Jahre alt. Benedikt Voss, der früher im Orchester von Professor Paulsen die Bratsche gespielt hatte und jetzt das Hauswesen in Ordnung hielt, zählte vierzig Jahre. Und Nathalie war dreizehn. In der Wohnhalle knisterte und flackerte ein Holzfeuer im Kamin. Benedikt brachte eben einen Korb mit dicken Holzscheiten, um das Feuer zu versorgen. »Es ist kalt geworden«
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