Ehe um 1800 Ein Beitrag zur Wissensgeschichte
-
- Taschenbuch ausgewählt
- eBook
-
Sprache:Deutsch
Fr. 49.90
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
12.03.2024
Verlag
Königshausen u. NeumannSeitenzahl
256
Maße (L/B/H)
23.2/15.2/1.9 cm
Gewicht
398 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-8260-7833-0
in der sowohl der frühmoderne Staat als auch die im Werden
begriffene bürgerliche Gesellschaft die eheliche Verbindung als Hebel
›entdecken‹, um ihre jeweiligen Ziele zu realisieren, müssen elementare
Fragen zur Stabilisierung der Norm geklärt werden: Welche Funktion
soll die Ehe jenseits der göttlichen Heilsordnung erfüllen? Wo,
wenn nicht im Paradies liegt ihr Ursprung? Wie lässt sich die bislang
religiös begründete innereheliche Hierarchie legitimieren? An welchen
Verhaltensmassgaben sollen sich die Gatten orientieren? Dürfen
die Bedingungen der Ehe verhandelbar sein? Mithilfe welches Wertesystems
können Geschlechterbeziehungen künftig reglementiert
werden?
Um diese und weitere Fragen zu klären, kommt es um 1800 zu einer
gesamtkulturellen Anstrengung: Rechtsgelehrte, Philosophen, Pädagogen
und Poeten arbeiten sich intensiv an der Ehe ab. Das auf diese
Weise hervorgebrachte, gleichsam ›ko-kreierte‹ Wissen anhand ausgewählter
Debatten zu erschliessen, macht sich die vorliegende Arbeit
zum Ziel. Sie kombiniert historische Fragestellung und philologische
Arbeitsweise, um die zentralen Aussagekomplexe eines ebenso regen
wie vielschichtigen Diskurses nachzuvollziehen.
Kundinnen und Kunden meinen
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung