Mutter-Kind-Einrichtungen. Wie nah ist die Umsetzung an der Theorie?
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
13.09.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
82 (Printausgabe)
Dateigröße
699 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783346938763
Masterarbeit aus dem Jahr 2022 im Fachbereich Soziale Arbeit / Sozialarbeit, Freie Universität Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: Um ein realitätsnahes Bild von Mutter-Kind-Einrichtungen und den Inhalten zu bekommen, wird in dieser Arbeit die Theorie mit der Praxis in Verbindung gebracht. Was ist der Gedanke hinter dieser Einrichtung? Welche Ziele sollen hier verfolgt werden? Wie sieht der rechtliche Rahmen dafür aus? Das sind Fragen, die im Folgenden geklärt werden.
Wir haben das Jahr 2022 und sozialpädagogische Einrichtungen erleben, wie auch andere soziale Bereiche, eine Art Revolution. In den letzten Jahrzehnten fanden einige gesellschaftliche Wandel statt, die Zeit und die Ereignisse scheinen mit rasanter Geschwindigkeit viele Strukturen umzuwerfen und neu auszurichten. Wir sprechen heute so offen über Themen, wie nie zuvor. Und das findet glücklicherweise auch im sozialen Bereich Anklang. Klient*innen, Betroffene sprechen immer offener über ihre Erfahrungen, die sie in sozialpädagogischen Einrichtungen gesammelt haben. Dabei sind vor allem die negativen Erfahrungen sehr medienwirksam und bringen fachfremde Personen zum Staunen. Das liegt daran, dass der soziale Bereich von Aussen als eine in sich stimmige gewaltige Institution wahrgenommen wird, hinter deren Mauern der "gewöhnliche" Mensch keinen Einblick erhält. Landet man jedoch in dieser Wunderwelt, kann die Fassade schnell bröckeln. Ähnlich ist es auch mit den einzelnen sozialpädagogischen Einrichtungen.
Der Fokus dieser Arbeit liegt auf einer besonderen Art von Einrichtung: auf der Mutter-Kind-Einrichtung. Die Entstehungsgeschichte dieser besonderen Einrichtung ist etwas verschwommen, wann genau die erste Einrichtung dieser Art entstanden ist, scheint unklar zu sein. Zunächst waren Mutter-Kind-Häuser verhältnismässig geheim, denn diese wurden von Frauen genutzt, die uneheliche Kinder zur Welt brachten. So verliessen sie mitunter ihre Heimatstädte, um ihre Familien nicht zu "beschämen". Mit den Jahren wandelte sich jedoch das Bild und wir betrachten heute Mutter-Kind-Einrichtungen bzw. Eltern-Kind-Einrichtungen als das, was sie sind: Einrichtungen mit dem Fokus auf der Hilfestellung beim Eltern-Werden.
Wir haben das Jahr 2022 und sozialpädagogische Einrichtungen erleben, wie auch andere soziale Bereiche, eine Art Revolution. In den letzten Jahrzehnten fanden einige gesellschaftliche Wandel statt, die Zeit und die Ereignisse scheinen mit rasanter Geschwindigkeit viele Strukturen umzuwerfen und neu auszurichten. Wir sprechen heute so offen über Themen, wie nie zuvor. Und das findet glücklicherweise auch im sozialen Bereich Anklang. Klient*innen, Betroffene sprechen immer offener über ihre Erfahrungen, die sie in sozialpädagogischen Einrichtungen gesammelt haben. Dabei sind vor allem die negativen Erfahrungen sehr medienwirksam und bringen fachfremde Personen zum Staunen. Das liegt daran, dass der soziale Bereich von Aussen als eine in sich stimmige gewaltige Institution wahrgenommen wird, hinter deren Mauern der "gewöhnliche" Mensch keinen Einblick erhält. Landet man jedoch in dieser Wunderwelt, kann die Fassade schnell bröckeln. Ähnlich ist es auch mit den einzelnen sozialpädagogischen Einrichtungen.
Der Fokus dieser Arbeit liegt auf einer besonderen Art von Einrichtung: auf der Mutter-Kind-Einrichtung. Die Entstehungsgeschichte dieser besonderen Einrichtung ist etwas verschwommen, wann genau die erste Einrichtung dieser Art entstanden ist, scheint unklar zu sein. Zunächst waren Mutter-Kind-Häuser verhältnismässig geheim, denn diese wurden von Frauen genutzt, die uneheliche Kinder zur Welt brachten. So verliessen sie mitunter ihre Heimatstädte, um ihre Familien nicht zu "beschämen". Mit den Jahren wandelte sich jedoch das Bild und wir betrachten heute Mutter-Kind-Einrichtungen bzw. Eltern-Kind-Einrichtungen als das, was sie sind: Einrichtungen mit dem Fokus auf der Hilfestellung beim Eltern-Werden.
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