Minimierung des individuellen Erschöpfungsgrades von Müttern. Retrospektive Untersuchung von Mutter-Kind-Kurmaßnahmen
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Erscheinungsdatum
14.09.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
74 (Printausgabe)
Dateigröße
1408 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783346939050
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2023 im Fachbereich Psychologie - Beratung und Therapie, Note: 1,0, SRH Hochschule Heidelberg, Sprache: Deutsch, Abstract: Gegenstand der vorliegenden Arbeit ist die Forschungsfrage, ob im Rahmen einer Vorsorgemassnahme der individuelle Erschöpfungsgrad von Müttern innerhalb einer dreiwöchigen Mutter-Kind-Kurmassnahme minimiert beziehungsweise der persönliche Akkuladezustand erhöht wird. Die hohe Prävalenz psychischer Erkrankungen, die gesundheitlichen Folgen und bestehende Defizite im wissenschaftlichen Forschungsstand in Bezug auf die multifaktoriellen sowie biopsychosozialen Einflussfaktoren von elterlichem Burnout, geben Anlass zur Datenanalyse.
Es erfolgte eine retrospektive Untersuchung unter Berücksichtigung systematischer Störvariablen, wie Erkrankungen während der Massnahme und ein Ausfall von Verordnungen. Hierfür wurde eine quantitative Untersuchung anhand einer Befragung von Müttern innerhalb einer medizinischen Vorsorgemassnahme, hier Mutter-Kind-Kur, mittels Fragebögen im Rahmen eines Kuraufnahmegesprächs zu Beginn und eines Kurabschlussgesprächs zum Ende der Massnahme durch das psychosoziale Team (PST) der Einrichtung sowie ergänzender soziodemographischer Faktoren durchgeführt.
Die Mehrfachbelastungen durch Kinder, Partnerschaft, Haushalt, Arbeit, Karriere und eventuell noch zusätzlich die Pflege und Versorgung erkrankter Angehöriger sind enorme soziale Belastungsfaktoren für Mütter in unserer heutigen Gesellschaft. Seit 2020 hat sich Situation durch die Covid-19 Pandemie nochmals verschärft. Jetzt sind viele am Ende ihrer Kräfte und können nicht mehr. Diese Mehrfachbelastung stellt ein gesundheitliches Risiko dar, wenn es bei einer dauerhaften oder chronischen Überbelastung bleibt.
Die gesundheitlichen Folgen können sich primär in Form von psychovegetativen, psychosomatischen und psychischen Erkrankungen, jedoch ebenfalls in physischen Erkrankungen wie beispielsweise des Bewegungsapparats oder der Atmungsorgane widerspiegeln. Aufgrund ihrer Häufigkeit, den Komplikationen und ihren Folgen hat die chronische Erschöpfung eine herausragende gesundheitspolitische und gesundheitsökonomische Bedeutung eingenommen.
Die Folgen insbesondere des elterlichen Burnouts betreffen nicht nur die Erziehungsberechtigten selbst, sondern können ebenfalls schwerwiegende Auswirkungen auf die Kinder haben, indem es dazu führt, dass zuvor liebevolle und fürsorgliche Eltern ihren Kindern gegenüber nachlässig, gleichgültig oder sogar gewalttätig werden.
Es erfolgte eine retrospektive Untersuchung unter Berücksichtigung systematischer Störvariablen, wie Erkrankungen während der Massnahme und ein Ausfall von Verordnungen. Hierfür wurde eine quantitative Untersuchung anhand einer Befragung von Müttern innerhalb einer medizinischen Vorsorgemassnahme, hier Mutter-Kind-Kur, mittels Fragebögen im Rahmen eines Kuraufnahmegesprächs zu Beginn und eines Kurabschlussgesprächs zum Ende der Massnahme durch das psychosoziale Team (PST) der Einrichtung sowie ergänzender soziodemographischer Faktoren durchgeführt.
Die Mehrfachbelastungen durch Kinder, Partnerschaft, Haushalt, Arbeit, Karriere und eventuell noch zusätzlich die Pflege und Versorgung erkrankter Angehöriger sind enorme soziale Belastungsfaktoren für Mütter in unserer heutigen Gesellschaft. Seit 2020 hat sich Situation durch die Covid-19 Pandemie nochmals verschärft. Jetzt sind viele am Ende ihrer Kräfte und können nicht mehr. Diese Mehrfachbelastung stellt ein gesundheitliches Risiko dar, wenn es bei einer dauerhaften oder chronischen Überbelastung bleibt.
Die gesundheitlichen Folgen können sich primär in Form von psychovegetativen, psychosomatischen und psychischen Erkrankungen, jedoch ebenfalls in physischen Erkrankungen wie beispielsweise des Bewegungsapparats oder der Atmungsorgane widerspiegeln. Aufgrund ihrer Häufigkeit, den Komplikationen und ihren Folgen hat die chronische Erschöpfung eine herausragende gesundheitspolitische und gesundheitsökonomische Bedeutung eingenommen.
Die Folgen insbesondere des elterlichen Burnouts betreffen nicht nur die Erziehungsberechtigten selbst, sondern können ebenfalls schwerwiegende Auswirkungen auf die Kinder haben, indem es dazu führt, dass zuvor liebevolle und fürsorgliche Eltern ihren Kindern gegenüber nachlässig, gleichgültig oder sogar gewalttätig werden.
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