Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
05.10.2023
Herausgeber
Pascale CancikVerlag
Mohr SiebeckSeitenzahl
396
Maße (L/B/H)
18.7/11.9/2.5 cm
Gewicht
413 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-16-162708-8
Das Gelingen demokratischer Repräsentation wird immer wieder in Frage gestellt. Krisenrhetorik von innen und aussen trägt zur Verunsicherung bei, ob parlamentarische Demokratien die sich auftürmenden Grossfragen lösen können. Zu den Krisenmarkierungen gehört die Diagnose der "Entparlamentarisierung". Die Bezeichnung ist vage und vielfältig einsetzbar, kann parlamentsfreundliche Kritik ebenso transportieren wie parlamentsfeindliche Ressentiments. Historische Distanzierung ist notwendig, will man das analytische Potential bewahren. Entparlamentarisierungsdiagnosen sind denn auch älter als die postmodernen Postparlamentarismus-Narrative der 1990er Jahre vermuten lassen. Der Band bietet Einblicke in die komplexen Praxis- und Deutungsgeschichten des Parlamentarismus im 20. Jahrhundert. Sie spiegeln den Kampf um die parlamentarische Demokratie im 20. Jahrhundert, zeitgebunden, aber nicht vergangen.
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