Überblick über die wichtigsten Gruppenphänomene/-aspekte Hidden Profile, Gruppendenken, Gruppenpolarisierung
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
25.09.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
25 (Printausgabe)
Dateigröße
577 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783346944856
Einsendeaufgabe aus dem Jahr 2023 im Fachbereich Psychologie - Intelligenz und Lernpsychologie, Note: 1,0, SRH Fernhochschule, Veranstaltung: Kognition und Lernen, Sprache: Deutsch, Abstract: In der Arbeit werden die wichtigsten Gruppenphänomene/-aspekte beschrieben.
Dazu zählen unter anderem das Hidden Profile, das Gruppendenken (group think), sowie die Gruppenpolarisierung.
Im Anschluss daran wird die Entstehung und das Auftreten der Gruppenphänomene anhand von drei Studien dargestellt. Schliesslich wird die Beeinflussung der Gruppenentscheidungen durch die Phänomene in der Praxis anhand des Beispiels radikaler Gruppierungen erläutert.
In vielen Bereichen des alltäglichen Lebens wird in Gruppen entschieden. So werden beispielsweise Abstimmungen, die in einem Verein getroffen werden müssen von den Vereinsmitgliedern durchgeführt. Das Entscheiden in Gruppen kann sowohl positive Effekte mit sich bringen, als auch den Entscheidungsprozess behindern und daraus resultierende Ergebnisse verfälschen. Das Phänomen des cross-cueings stellt dabei einen Vorteil bei Entscheidungsprozessen innerhalb von Gruppen dar. So kann es also vorkommen, dass sich Gruppenmitglieder erst dann an Informationen erinnern bzw. diese ihnen wieder in den Sinn kommen, wenn ein anderes Mitglied diese Informationen oder ähnliche mit der Gruppe teilt (Giersiepen, Wanzel & Schulz-Hardt, 2017).
Nachteile bei Gruppenentscheidungen zeigen sich hingegen darin, dass eine nicht optimale Entscheidung getroffen wird oder gar keine Entscheidung zustande kommt. So wäre beispielsweise ein Nachteil von Gruppenentscheidungen das Fehlen der Strategieplanung des Entscheidungsprozesses. Stattdessen wird direkt in die Diskussion eingestiegen (Hackman & Morris, 1975). Negative Einflussfaktoren der Gruppenentscheidung bedingen meist den sogenannten Prozessverlust, d.h. ein Mitglied kann die Entscheidung der Gruppe in eine Richtung lenken, was dazu führt, dass mögliche wichtige Informationen beim Entscheidungsprozess aussen vor gelassen werden. Somit können als Prozessverlust alle Merkmale einer Interaktion beschrieben werden, die ein erfolgreiches Problemlöseverhalten beeinträchtigen oder verhindern (Steiner, 1972; Mojzisch & Schulz-Hardt, 2010). Es gibt verschiedene Entstehungsfaktoren, die Prozessverluste beeinflussen. Dazu gehören unter anderem die Unfähigkeit, wichtige Informationen weiterzugeben, die Gruppenpolarisierung (risky shift), das Gruppendenken (group think) und die Entscheidungsverweigerung (indecisiveness). Diese Gruppenphänomene werden im Folgenden näher erläutert.
Dazu zählen unter anderem das Hidden Profile, das Gruppendenken (group think), sowie die Gruppenpolarisierung.
Im Anschluss daran wird die Entstehung und das Auftreten der Gruppenphänomene anhand von drei Studien dargestellt. Schliesslich wird die Beeinflussung der Gruppenentscheidungen durch die Phänomene in der Praxis anhand des Beispiels radikaler Gruppierungen erläutert.
In vielen Bereichen des alltäglichen Lebens wird in Gruppen entschieden. So werden beispielsweise Abstimmungen, die in einem Verein getroffen werden müssen von den Vereinsmitgliedern durchgeführt. Das Entscheiden in Gruppen kann sowohl positive Effekte mit sich bringen, als auch den Entscheidungsprozess behindern und daraus resultierende Ergebnisse verfälschen. Das Phänomen des cross-cueings stellt dabei einen Vorteil bei Entscheidungsprozessen innerhalb von Gruppen dar. So kann es also vorkommen, dass sich Gruppenmitglieder erst dann an Informationen erinnern bzw. diese ihnen wieder in den Sinn kommen, wenn ein anderes Mitglied diese Informationen oder ähnliche mit der Gruppe teilt (Giersiepen, Wanzel & Schulz-Hardt, 2017).
Nachteile bei Gruppenentscheidungen zeigen sich hingegen darin, dass eine nicht optimale Entscheidung getroffen wird oder gar keine Entscheidung zustande kommt. So wäre beispielsweise ein Nachteil von Gruppenentscheidungen das Fehlen der Strategieplanung des Entscheidungsprozesses. Stattdessen wird direkt in die Diskussion eingestiegen (Hackman & Morris, 1975). Negative Einflussfaktoren der Gruppenentscheidung bedingen meist den sogenannten Prozessverlust, d.h. ein Mitglied kann die Entscheidung der Gruppe in eine Richtung lenken, was dazu führt, dass mögliche wichtige Informationen beim Entscheidungsprozess aussen vor gelassen werden. Somit können als Prozessverlust alle Merkmale einer Interaktion beschrieben werden, die ein erfolgreiches Problemlöseverhalten beeinträchtigen oder verhindern (Steiner, 1972; Mojzisch & Schulz-Hardt, 2010). Es gibt verschiedene Entstehungsfaktoren, die Prozessverluste beeinflussen. Dazu gehören unter anderem die Unfähigkeit, wichtige Informationen weiterzugeben, die Gruppenpolarisierung (risky shift), das Gruppendenken (group think) und die Entscheidungsverweigerung (indecisiveness). Diese Gruppenphänomene werden im Folgenden näher erläutert.
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