Die Hexenverfolgung in der frühen Neuzeit innerhalb der Verwandtschaften Das Mutter-Tochter Hexengespann?
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
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Nein
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Nein
Erscheinungsdatum
25.09.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
15 (Printausgabe)
Dateigröße
553 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783346945082
Studienarbeit aus dem Jahr 2023 im Fachbereich Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,7, Universität Koblenz-Landau, Veranstaltung: Modul 4 Frühe Neuzeit, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Fokus der vorliegenden Hausarbeit liegt die Hexenverfolgung innerhalb des Verwandtschafts- und Bekanntenkreises. Zuerst sollen die allgemeinen Rahmenbedingungen der Verfolgungen veranschaulicht werden. Dabei werden verschiedene Szenarien innerhalb der Prozesse skizziert und die Vorgehensweise des Gerichtes und der Richter dargestellt. Dahingehend wird die Bedeutung der Beweisführung und der Anklagepunkte im Kontext solcher Verfahren analysiert. So kann ebenfalls überprüft werden, ob die Durchführung der Hexenprozesse tatsächlich im Einklang mit den Grundsätzen der Objektivität und Fairness standen.
Daraufhin folgt die Analyse der Verfolgung innerhalb der Verwandtschaft. Denn woher stammten die Vorstellungen über Zauberei innerhalb des Familienverbandes? Weshalb waren Familienmitglieder von Angeklagten einer grösseren Gefahr ausgesetzt, ebenfalls der Hexerei bezichtigt zu werden, als Aussenstehende? Zu der Beantwortung dieser Fragen werden zwei kurzes Fallbeispiele aus der Stadt Lippe und Detmold skizziert. Hierbei werden besonders die innerfamiliären Konflikte in den Vordergrund gestellt, da diese oft ein Auslöser von Verdächtigungen und Anklagen darboten.
Denn nicht nur die direkte Verwandtschaft war ein grösseres Risiko, sondern auch der nähere Umkreis. Hierbei spielte beispielsweise die Nachbarschaft eine zentrale Rolle, da nicht nur innerfamiliäre Konflikte zu Anschuldigungen und Anklagen führten.
Daraufhin folgt die Untersuchung des Phänomens der Mutter-Tochter Paare als Hexen. Das zentrale Fallbeispiel, das im Rahmen dieser Hausarbeit behandelt wird, ist die Geschichte von Catharina Rudeloff. Die Vorwürfe der Hexerei gegen sie und ihre Familie wurden von mehreren Personen aus ihrem Dorf erhoben, die behaupteten von Catharina und ihrer Familie verhext worden zu sein. Auch die eigene Mutter Martha Kerste erhob zeitweise Vorwürfe gegen Catharina.
Daraufhin folgt die Analyse der Verfolgung innerhalb der Verwandtschaft. Denn woher stammten die Vorstellungen über Zauberei innerhalb des Familienverbandes? Weshalb waren Familienmitglieder von Angeklagten einer grösseren Gefahr ausgesetzt, ebenfalls der Hexerei bezichtigt zu werden, als Aussenstehende? Zu der Beantwortung dieser Fragen werden zwei kurzes Fallbeispiele aus der Stadt Lippe und Detmold skizziert. Hierbei werden besonders die innerfamiliären Konflikte in den Vordergrund gestellt, da diese oft ein Auslöser von Verdächtigungen und Anklagen darboten.
Denn nicht nur die direkte Verwandtschaft war ein grösseres Risiko, sondern auch der nähere Umkreis. Hierbei spielte beispielsweise die Nachbarschaft eine zentrale Rolle, da nicht nur innerfamiliäre Konflikte zu Anschuldigungen und Anklagen führten.
Daraufhin folgt die Untersuchung des Phänomens der Mutter-Tochter Paare als Hexen. Das zentrale Fallbeispiel, das im Rahmen dieser Hausarbeit behandelt wird, ist die Geschichte von Catharina Rudeloff. Die Vorwürfe der Hexerei gegen sie und ihre Familie wurden von mehreren Personen aus ihrem Dorf erhoben, die behaupteten von Catharina und ihrer Familie verhext worden zu sein. Auch die eigene Mutter Martha Kerste erhob zeitweise Vorwürfe gegen Catharina.
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