Die Probleme, die sich aus parasitären Krankheiten bei Nutztieren ergeben, sind von grosser medizinischer und wirtschaftlicher Bedeutung. In der Tierproduktion kann es zu Veränderungen auf der Ebene der primären Zentren der Lebensmittelproduktion kommen, was das Auftreten von Infektionserregern direkt beeinflusst. Ausserdem begünstigt die Intensivierung der Produktionssysteme das Auftreten von Darmpathogenen, die für die öffentliche Gesundheit von besonderer Bedeutung sind. In diesem Sinne verändert der Klimawandel das Auftreten und die Verbreitung zahlreicher Pathologien, erweitert das Wirtsspektrum und den Schweregrad der Krankheiten aufgrund der Zunahme der Entwicklungsfähigkeit und der Übertragungsrate des Erregers, mit besonderen Auswirkungen auf Prozesse, die durch Fomiten und lebende Vektoren oder Zwischenwirte übertragen werden. Das Phänomen des Auftretens verschiedener Pathologien, von denen einige Zoonosen sind, hängt mit der geografischen Lage zusammen, wobei in den letzten Jahrzehnten mehr als 3 % der Ausbrüche auf parasitäre Helminthen zurückzuführen sind. Die Erforschung von Zoonosen muss daher mit der grösstmöglichen Sorgfalt des Gesundheitswesens betrieben werden.
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