Religiöse Briefe Übersetzt von Karl Nötzel - Neuedition der Ausgabe 1922
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
28.09.2023
Herausgeber
Peter BürgerVerlag
BoD – Books on DemandSeitenzahl
452
Maße (L/B/H)
21.5/13.5/3.2 cm
Gewicht
608 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-7578-9053-7
"Solange ich über Nichtigkeiten Bücher schrieb - nach dem Munde redete - lobte man alles, was aus meiner Feder kam, erlaubte es zu drucken, und sogar der Zar hat es gelesen und gelobt. Als ich aber erst einmal Gott zu dienen und den Menschen zu beweisen suchte, dass sie nicht nach dem Gesetze Gottes leben, da stürzten alle über mich her, meine Bücher lässt man nicht mehr durch die Zensur, man verbrennt sie, und die Regierung hält mich für ihren Feind." (Leo N. Tolstoi: Brief an den Bauern T. M. Bondarreff, 1885)
"Ich stelle mir die Welt vor wie einen gewaltigen Tempel, in dem das Licht von oben fällt, gerade in der Mitte. Wenn sich alle vereinigen wollen, so müssen alle auf dieses Licht zugehen, und dort werden wir alle, die wir aus verschiedenen Richtungen kommen, uns treffen und zwar mit ganz unerwarteten Menschen." (Aus einem Brief L. N. Tolstois, 1890)
"Von mir wenigstens weiss ich, dass in den heiligen Augenblicken meines Bewusstseins auf jedem Punkte meines Lebensweges das Nichtübereinstimmen meiner Lebensführung mit meiner Erkenntnis und meine Unzufriedenheit mit mir selber immer die gleichen waren und niemals von mir liessen." (Brief L. N. Tolstois, 1900)
"Die uralte, einfache Wahrheit, dass es den Menschen eigentümlich ist, einander zu helfen und sich zu lieben, keineswegs aber einander zu quälen und zu morden, begann immer häufiger zum Ausdruck zu gelangen, und immer weniger vermochten die Menschen den lügenhaften Erklärungen Glauben zu schenken, durch die das Abweichen von dieser Wahrheit gerechtfertigt werden sollte." (Aus L. N. Tolstois "Brief an einen Inder", 1908)
Tolstoi-Friedensbibliothek
Reihe B, Band 11 (Signatur TFb_B011)
Neuedition von Ingrid von Heiseler und Peter Bürger
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