Beim Legitimationsmangel - einer Zahlung, die ein nichtberechtigter Zahlungsanweisender in betrügerischer Absicht veranlasst - handelt es sich um eine praktisch bedeutsame sowie viel judizierte Rechtsfigur, die dogmatisch bisher wenig durchdrungen wurde. Vor diesem Hintergrund widmet sich die vorliegende Dissertation den privatrechtlichen Fragen, die sich im Legitimationsmangelfall im Verhältnis Bank-Kundin stellen. Über die Analyse der dispositiven Rechtslage hinaus werden die massgeblichen Klauseln aus den AGB der Banken untersucht und auf ihre Zulässigkeit hin überprüft. Dabei erfolgt mitunter eine eingehende Auseinandersetzung mit der umfangreichen Rechtsprechung zu Legitimationsmängeln.
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