Ein packender, persönlicher Ratgeber über den Druck, das Glück in sich selbst zu finden, und die Freiheit, von sich selbst weg und auf Gott und andere zu sehen. In „Free of Me“ erzählt Sharon Hodde Miller ehrlich und mutig, wie der Druck, das Glück in sich selbst zu finden, ihr immer mehr zur Last wurde. Minderwertigkeitsgefühle und Unsicherheit bestimmten ihr Leben. Erst als sie bereit war, von sich selbst wegzusehen und ihren Blick ganz neu auf Gott und andere auszurichten, erfuhr sie Befreiung. Mit Beispielen aus der Bibel und selbsterprobten Übungen zeigt sie, wie auch wir echtes Glück und eine Bestimmung finden können, die grösser ist als wir selbst.
Kundinnen und Kunden meinen
4.6/5.0
Bewertung
5/5
06.03.2024
Buch (Paperback)
...den Fokus wieder hin zu Gott
Sharon Hodde Miller hat hier ein "Selbsterkenntnis-Buch" geschrieben, das wirklich dem Zeitgeist entgegen spricht. "Free of me" ,vom Glück Selbstvergessen zu leben ist im fontis Verlag erschienen und ist in 3 Teile aufgeteilt , Teil 1: Abgelenkt-von mir selbst!, Teil 2: Sieben Spiegel, Teil 3: Frei von sich selbst werden . Zudem gibt es nach jedem Kapitel einen Vers zum Nachdenken und Diskussionsfragen, was es wirklich ideal macht für Kleingruppen, Zweierschaften, etc.
Die Autorin erzählt aus ihrem behüteten Leben und wie sie, als sie mit ihrem Mann in einen anderen Bundesstaat zog, plötzlich alleine dastand und merkte, dass ihr Selbst ihr oft zum Verhängnis wurde und sie tiefe Selbstzweifel plagten. Doch sie merkte auch schnell, dass ihr Selbstbewusstsein sie nicht weiterbrachte, denn ihr starkes Selbstbewusstsein brachte sie vom Kurs näher zu Gott ab. Sie musste lernen, dass die Selbstbezogenheit keine Freiheit bringt und auch nicht dem biblischen Geist entspricht.
Als ich dieses Buch anfing zu lesen, dachte ich zuerst, dass es wieder ein Buch "zum Gut fühlen" wird, aber ich war schnell erstaunt, wie Sharon Hodde Miller anhand der Bibel wirklich damit aufräumt, dass Gott ein " Gott nach dem Bild des eigenen Selbst" ( Zitat S.52) ist und wir wirklich in die biblische Freiheit kommen dürfen, indem wir frei von uns Selbst werden. Ich saß tatsächlich mit Textmarker da, um ja alles aufnehmen zu können und viele Sätze sind mir so wichtig geworden, dass ich sie mir abschreiben möchte.
Ich kann dieses Buch absolut empfehlen und ich weiß, dass ich es auch noch oft zur Hand nehmen werde, um mehr von Gottes Freiheit kennenzulernen. Den Blick von mir und meinen Grenzen wegzulenken hin auf den grenzenlosen Gott (Zitat S. 47).
Bewertung
5/5
20.03.2024
Buch (Paperback)
Gott begegnen
Das Buch Free of me ist ein toller Ratgeber für jeden Christen.
Sharon schreibt hier über so viele Punkte die Christen durchmachen können und gibt ihre Tipps mit auf dem Weg. Sie lässt dabei auch nicht aus von ihren eigenen Erfahrungen zu erzählen und spricht auch Tabu Themen an.
Ihr Schreibstil gefällt mir sehr gut. Es lässt sich gut lesen.
Ich habe bei diesem Buch trotzdem länger gebraucht als sonst. Wahrscheinlich weil ich mich selbst wiedergefunden habe im geschriebenen und das an mir gezerrt hat. Ich brauchte länger, weil ich mich auch nach dem lesen noch mit dem Buch beschäftigt habe und es in mir Fragen aber auch Aufforderungen wachgerüttelt hat.
Ich finde toll das nach jedem Kapitel etwas zum nachdenken und aufschreiben kommt. Richtig gut finde ich, dass ein Gebet immer abgedruckt ist. Falls ein Nicht-Christ der auf dem Weg zu Gott ist dieses Buch liest, erfährt er gleich wie beten geht, das erlebe ich nämlich im persönlichen Umfeld öfters. Die Frage wie bete ich denn eigentlich, wie beginnt man das und über was redet man da. Deswegen sehe ich darin eine gute Chance.
Bewertung
aus Attenhofen
5/5
11.12.2020
Buch (Paperback)
Von der Freiheit nicht ständig auf sich selbst sehen zu müssen
Gerade Frauen leiden oft unter mangelnder Selbstsicherheit. Sie hinterfragen sich ständig. Bin ich gut genug? Mache ich alles richtig? Mögen mich die anderen? Die Autorin dieses Buchs hat erkannt, dass weitere motivierende Selbstliebe-Botschaften nicht die Lösung des Problems sind. Vielmehr geht es um die Freiheit, die von einem selbstvergessenen Leben kommt.
Sharon Hodde Miller wächst behütet auf, mit allen denkbaren Annehmlichkeiten. Sie besucht eine Privatschule und hat keine finanzielle Sorgen. In ihrer Gemeinde fühlt sie sich wohl und angenommen. Als junge Ehefrau zieht sie dann mit ihrem Mann in einen anderen Bundesstaat. Es dauert lange, bis sie am neuen Ort Freunde findet. Sie fühlt sich abgelehnt und einsam, obwohl sie ihre Familie hat. Sie zweifelt an sich selbst und fragt sich, was an ihr nicht stimmt. In ihrem Denken dreht sich alles um sie selbst. Diese Gedankenspirale zieht sie immer weiter herunter. Beim Lesen eines Buchs über Selbstvergessenheit erkennt sie ihr Problem. Sie braucht eine neue Blickrichtung. Sie muss wegschauen von sich und auf Gott sehen.
Diese Erkenntnis wirkt sich in allen Lebensbereichen der Autorin aus. Ob es um Glaube und Gemeinde, Familie und Berufung oder Aussehen und Besitz geht, sie merkt, ich kann entweder auf meine eigenen Interessen und Wünsche sehen oder auf Jesus. „Es war nie so gedacht, dass alles in unserem Leben eine Messlatte ist, die uns unseren Wert widerspiegelt.“ Der Blick weg von sich selbst und hin zu Jesus macht frei von den Götzen unseres Lebens, wie Ansehen und Besitz.
Dieses Thema ist für jeden wichtig, nicht nur für Frauen. „Selbstfokussierung ist keine Versuchung, die nur wenige Menschen betrifft, sondern eine allgemeine menschliche Schwäche. Unser Fokus wird ständig nach innen gezogen, was bedeutet, dass wir unsere Herzen und unseren Verstand schützen müssen. Wir müssen unsere Seele auf Christus einstimmen und neu ausrichten, sonst beugt sie sich automatisch wieder zurück nach innen.“
Doch Sharon Hodde Miller benennt nicht nur das Problem, sie zeigt auch Wege zu einem selbstvergessenen Leben auf. Dabei geht es in erster Linie darum, sich auf Gott auszurichten und auf andere Menschen zu sehen, anstatt sich ständig um sich selbst zu kreisen. Wie die Autorin selbst erlebt hat, macht ein solches Leben froh, selbst wenn der Preis manchmal hoch erscheint.
Sehr offen und teilweise mit Humor berichtet die Autorin von ihrem eigenen Weg zur Selbstvergessenheit, mit allen Irrwegen und Schwierigkeiten. Sie erzählt auf Augenhöhe mit ihren Lesern. Ihre Erlebnisse und Beispiele sind vielleicht teilweise ungewöhnlich, da sie ihrer amerikanischen Kultur entstammen, aber ihre Erkenntnisse und Lebensweisheiten sind dennoch gut nachvollziehbar.
Der Autorin ist es wichtig, dass dieses Buch nicht nur gelesen wird, sondern dass Leser mit Gott über das Gelesene ins Gespräch kommen. Am Ende von jedem Kapitel befindet sich ein passender Bibelvers, ein Gebet und Fragen zum Nachdenken. Die Fragen eignen sich auch gut für das Gespräch in Frauenkreisen oder Zweierschaften.
Fazit: Ein sehr empfehlenswertes Buch für Männer und Frauen, das in eine andere Richtung geht als die meisten Ratgeber heutzutage. Die Autorin zeigt, dass ein erfülltes Leben nicht von einem größeren Streben nach persönlicher Erfüllung kommt, sondern mit dem Wegsehen von sich selbst und der Ausrichtung auf Gott.
Bewertung
aus Visp
5/5
11.11.2020
eBook (ePUB)
Hilfreich und praktisch
Noch nie habe ich ein thematisches Buch so schnell gelesen wie dieses hier. Die Autorin greift ein sehr aktuelles Frauen-Thema auf und ich kenne keine Frau, die keine Minderwertigkeitsgefühle hat. Aber anstatt mit dem Hammer zu sagen, was wir anders tun müssen, kommt Sharon Hodde Miller mit einer ermutigenden Art, erzählt ihre persönliche Geschichte und hilft dadurch, den Blick neu auszurichten und wirklich etwas verändern zu wollen. Mir hat ihr einfacher, ehrlicher Stil sehr gut gefallen und mich trotzdem herausgefordert. Ebenso der Aufbau des Buches: Nach jedem Kapitel folgen ein paar persönliche Fragen. Es lohnt sich, sich darauf einzulassen.
Bewertung
4/5
22.03.2024
eBook (ePUB)
dem eigenen Selbst den Spiegel vorhalten
In "free of me" beschreibt Sharon Hodde Miller wie wir geprägt sind von eigenen Vorstellungen, Ideen unserer Selbst und Versionen, die wir anderen zeigen. Sie schreibt davon, dass wir oft ich-bezogen agieren und den meisten Handlungen die Frage nach uns selbst zu Grunde liegt: Wie reagieren andere Menschen auf mich? Was denken andere über mich? Warum sind manche Menschen nicht mit mir befreundet? Was stimmt nicht mit mir? und viele weitere Fragen, die in eine ganz ähnliche Richtung gehen. Wir stellen unseren Selbstwert in den Mittelpunkt. Aber kommt es darauf denn wirklich an? Oder gibt es da nicht viel mehr, dass wir nicht sehen zwischen all den Fragen nach und um uns selbst?
Genau hier versucht Sharon Miller Antworten zu geben. Sie beschreibt wie wir Muster und schlechte Angewohnheiten erkennen, wie wir es schaffen abzulegen, was sich jahrelang in uns festsetzen konnte und sie zeigt wie befreiend es ist, sich selbst nicht an erster Stelle zu sehen. Wie befreiend es ist nicht sein zu müssen, sondern sein zu dürfen. Und dabei Gott nicht aus dem Blick zu verlieren.
Für mich persönlich war es ein sehr aufschlussreiches Buch mit einigen wertvollen Erkenntnissen und Mechanismen, die ich tatsächlich auch bei mir selbst wieder entdeckt habe und die mir nun viel bewusster sind als zuvor. Jedoch gab es auch Stellen, die für mich eher schwer nachzuvollziehen waren und mit welchen ich mich nicht identifizieren konnte. Zum Glück sind wir Menschen ja aber alles individuell und einzigartig geschaffen. Alles in allem ist es ein Buch, dass es verdient hat einen Blick hinein zu werfen und sich gegebenenfalls inspirieren zu lassen!!