Es ist, was es ist. Es ist die LIEBE! Sie ist es, die die Autorin zu diesem Buch inspiriert hat. Ihre Liebe zum Bonner Brauhaus «Em Höttche», zu der Tätigkeit als Service-Kraft und zu ihren Kollegen. Augenzwinkernd und mit einer guten Dosis Humor schildert sie den ganz normalen Wahnsinn eines Gastronomie-Alltags sowie erheiternde Erlebnisse mit Kollegen und Gästen. Eine Live-Schalte mitten aus dem Gastro-Leben. Ein Stück Bonner Zeitchronik.
Als am 05. September 2023 der Bonner Sommer sich in seinem schönsten Kleid zeigt und die Sonne bei 30 Grad hell strahlend über dem alten Rathaus am Marktplatz ihr Bestes gibt, verdunkelt plötzlich ein langer Schatten das Bonner Brauhaus. Die Autorin entschied sich, das Buch «Haben sie auch Seniorenteller?»zur Belustigung, aber vor allem auch als Souvenir an die gemeinsame Reise im Höttchen ihrem Team und den Gästen des Bonner Brauhauses zu widmen, im Gedenken an den Besten aller Chefs.
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Mit Leidenschaft geschrieben - Mit Wonne gelesen!
Rezensionen-Wichmann aus Speckgürtel Berlins am 11.11.2023
Bewertungsnummer: 2066482
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Rezensiert wird das Buch „Haben Sie auch Seniorenteller?“
Redaktioneller Hinweis
Das Produkt habe ich von der Autorin kostenlos erhalten.
Kurzbewertung
Sterne: 5 *
Besonderheit: Aus Leidenschaft zu ihrem Arbeitsalltag geschrieben und mit Hintergrundinformationen versehen.
Autor: Susanne Lauer
Verlag: BoD
ISBN: 9783758307072
Lesbarkeit: flüssig zu lesen!
Kurzfazit: Das macht Spaß!
Das Wichtigste aus der Beschreibung des Verlages
Aus Leidenschaft zu ihrer Anstellung als Service-Kraft und aus Liebe zu ihrer Arbeitsstelle schrieb die erfahrene Autorin diesen Erfahrungsbericht. Mit einem Augenzwinkern berichtet sie aus ihrem Gastronomie-Alltag.
Meine Meinung zu diesem Artikel.
Fast hätte ich das Buch nicht wahrgenommen. Doch der Name der Autorin lässt mich stutzen, verharren, draufklicken. Ein neues Buch, dass einen weiteren Blick auf das Leben zulässt. Ja, auch auf ihr Leben. Teilweise läuft die Geschichte wie ein Film vor dem inneren Auge ab. Wen es interessiert, der kann die Fußnoten beachten. Diese vertiefen die Aussagen und zeigen Hintergrundinformationen auf. Denn wer die Autorin kennt, bzw. ihre Bücher, der kennt auch ihren beruflichen Hintergrund. Und ja. Auch ich dachte so bei mir: „Kellnern? SIE? Warum? Soll sie doch in ihrem Beruf arbeiten! Ihre Kenntnisse einbringen! Warum hat sie denn das alles gelernt?“ Doch nach und nach reift der Gedanke, kommt die Erinnerung an einen meiner Kollegen, der das Leben genießen wollte und auch lieber kellnerte. Trotz guter Ausbildung, Weiterbildung, Lebenserfahrung. Oder gerade aus diesem Grund?
So zeigt das Buch, dass es mehr gibt im Leben. Es zeigt, das Kellnern mehr ist als kellnern. So zeigt die Autorin, wie es abläuft in der Gastronomie, wie es ist mit den Köchen, Spülern, den kurzen Sätzen im Hintergrund, um effektiv und schnell zu sein, und den langen Sätzen bei den Gästen. Es zeigt auch, was Lebenslust ist und Lebenssinn. Es zeigt, was den Spaß ausmacht. Kellnern? Ja davon handelt das Buch auch. Von dem Austausch, von den „langen Sätzen“ mit den Gästen und der Freude, die diesen Beruf ausmachen kann. Aus meiner Sicht schwächelt ein einziges Kapitel im Laufe des Buches etwas. Da wirkt es ein wenig wie ein Tagebuch. Und trotzdem: Auch diese Stelle ist interessant zu lesen, wenn man einen Blick ins tägliche Arbeitsleben werfen möchte und keinen Spannungsbogen braucht. Statt Fotos sind auf einmal zugegebenermaßen zusätzlich wirklich gute, farbige Skizzen enthalten. Das unterhält und doch blätterte ich zurück, warum auf einmal Skizzen enthalten sind. Dies ist seit den Beispiel-Geburtstagskarten so. Wer zeichnet sich für die Bilder verantwortlich? Manche sind mit Quellennachweisen versehen, manche in der Fußnote erklärt. Durch die uneinheitliche Form wirkt es dann formattechnisch nicht ganz optimiert. Und doch möchte ich sagen:
Danke fürs Teilhaben lassen. Danke für dieses Buch.
Fazit
Erfahrungsbericht einer Servicekraft, die mit Liebe und Leidenschaft von ihrem Arbeitsalltag schreibt.
(Und das Vorwort: Oh Mann o Mann. Mein Beileid, unbekannterweise.)
Mein Bewertungsmaßstab
5 X Klare Empfehlung für das Produkt, also 100%
4 X erfüllt die Angaben im Klappentext, könnte auch verschenkt werden / 3 x ist gut lesbar / 2 x Keine Empfehlung von mir, nicht gut lesbar, würde ich nicht verschenken / 1 x Das mag ich persönlich nicht so gern.
ein gute gemachter Titel macht noch kein gut gemachtes Buch
Bewertung am 20.12.2023
Bewertungsnummer: 2091454
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
auf den Titel bezogen könnten interessante lustige schräge Sachen in dem Buch vorkommen. Schade, leider nichts davon. Die darin enthaltenen Kapitel sind eher ein Sachbuch weniger bis gar nicht unterhaltsam und abwechslungsreich. Schade.....