Familiengeschichte und Identitätsbildung in Arno Geigers "Es geht uns gut"
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
23.01.2024
Verlag
GRINSeitenzahl
31 (Printausgabe)
Dateigröße
551 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346998606
Der österreichische Schriftsteller Arno Geiger schafft mit seinem Werk "Es geht uns gut" einen modernen Familienroman. Den Durchbruch schaffte der Roman wohl, als Geiger für ihn unter anderen den Deutschen Buchpreis 2005 erhielt. Allerdings handelt es sich hier um keine Familie, die glücklich auf ihre Vergangenheit zurückschauen kann. Wie Leo Tolstoi einmal sagte, sind alle glücklichen Familien einander ähnlich; unglücklich ist jede Familie allerdings auf ihre besondere Art. So erzählt auch Geiger von einer Familie, die auf ihre einzigartige Weise unglücklich ist.
Der Protagonist, Philipp Erlach, ist Erbe der Familie Sterk/Erlach. Im Jahr 2001 findet er sich als Besitzer eines Hauses vor, das einmal seinen Grosseltern, Alma und Richard Sterk, gehört hat. Auch seine Mutter, Ingrid Sterk, hat einmal in diesem Haus gewohnt. Was zunächst als Geschichte nach der Suche nach der eigenen Familiengeschichte anmutet, entpuppt sich schon bald als das Gegenteil. Philipp Erlach, 36 Jahre alt, hat kein Interesse an der Familiengeschichte. Der Protagonist und Erbe des Hauses weigert sich, sich mit der verborgenen Familiengeschichte auseinanderzusetzen.
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