• Produktbild: Frisch ermittelt: Der Fall Hartnagel
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Band 3

Frisch ermittelt: Der Fall Hartnagel

Aus der Reihe Ein Heißmangel-Krimi
29

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.10.2024

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

19/12.4/2.2 cm

Gewicht

246 g

Farbe

Schwarz / Weiß

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-01473-4

Beschreibung

Rezension

«Spannend, lustig, ein Fünfzigerjahre-Krimi, in dem das Zeitkolorit wunderbar geschildert wird.» (über die Heissmangel-Krimi-Reihe) NDR 1 "Bücherwelt"

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.10.2024

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

19/12.4/2.2 cm

Gewicht

246 g

Farbe

Schwarz / Weiß

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-01473-4

Herstelleradresse

Rowohlt Taschenbuch
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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  • chuckipop

    aus Bünde

    5/5

    05.11.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Grandioser, spannender 50er Jahre Krimi voller Charme und Zeitkolorit.

    "Frisch ermittelt: Der Fall Hartnagel", Band 3 der Heißmangel-Krimis von Christiane Franke und Cornelia Kuhnert, ist als Taschenbuch bei Rowohlt erschienen und bietet feinstes Lesevergnügen auf 288 Seiten. Am Ende des Buches gibt es ein hilfreiches Personenverzeichnis, falls man im Eifer des Gefechts mal den Überblick verliert. Der Krimi ist in sich abgeschlossen und somit vollkommen eigenständig lesbar, es lohnt sich aber ungemein, auch die Vorgänger zu lesen...:) Leer, 1958: Im Garten des Kindererholungsheims Evenburg wird der Heimleiter Dr. Hartnagel tot aufgefunden. Die Polizei stellt fest, dass es sich bei der Todesursache um eine Zyankalivergiftung handelt. Die Polizei geht zunächst von Suizid aus, jedoch wird der Fall auch in der Heißmangel, dem "Umschlagplatz" für Klatsch und Tratsch, heiß diskutiert, was Martha Frisch, die warmherzige und clevere Inhaberin der Mangelstube dazu bringt, auf eigene Faust zu ermitteln - und siehe da, bald ergeben sich ganz pikante Details und es stellt sich heraus, dass der gute Doktor eine üble Vergangenheit statt eines blütenweißen Kittels hat. Und es bleibt auch nicht bei der einen Leiche...! Erneut konnte ich hier ganz in die Atmosphäre der 50er Jahre abtauchen und das Flair genießen, ob Milchbar oder Brezelkäfer, Perlonstrümpfe oder Tanzveranstaltungen mit Cola und Petticoats und selbstverständlich auch die gemeinsamen Fernsehabende. Und nicht zu vergessen natürlich die Heißmangel, die neben der Polizeidienststelle den zweiten Dreh- und Angelpunkt der Fallaufklärung bildet. Die Ermittlungen gestalten sich erstmal zäh, aber da Hans Frisch, Marthas Neffe, ja bekanntlich Wachtmeister bei der Polizei ist, ist der gemeinsame Wissens-Austausch bei der allmorgendlichen Zeitungsübergabe äußerst zweckdienlich. Außerdem heuert Marthas Enkelin Annemieke auf der Evenburg als Aushilfe an und blickt dort in so einige Abgründe. Das Autorinnenduo Christiane Franke und Cornelia Kuhnert hat erneut die 50er Jahre ungeheuer authentisch und lebendig werden lassen und einen Fall ersonnen, der viele erschreckende, bewegende und abstoßende Facetten hat, die mich zugleich empört und entsetzt haben. Auf der anderen Seite sind da die locker-leichte Stimmung, die tolle Rahmenhandlung und die sympathischen, wundervollen Charaktere, deren Dynamik, Zusammenhalt und Empathie mich erneut begeistert und beeindruckt haben. Am Besten gefallen hat mir persönlichdie Handlung rund um die bevorstehende Ankunft von Elvis in Bremerhaven und die einzigartige Weise, auf die Martha Frisch mehrere Fliegen mit einer Klappe schlägt! Grandios, spannend, wendungsreich, voller Flair und Zeitkolorit - beste Unterhaltung, unbedingt lesen!

  • chuckipop

    aus Bünde

    5/5

    05.11.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Grandioser, spannender 50er…

    Grandioser, spannender 50er Jahre Krimi voller Charme und Zeitkolorit. "Frisch ermittelt: Der Fall Hartnagel", Band 3 der Heißmangel-Krimis von Christiane Franke und Cornelia Kuhnert, ist als Taschenbuch bei Rowohlt erschienen und bietet feinstes Lesevergnügen auf 288 Seiten. Am Ende des Buches gibt es ein hilfreiches Personenverzeichnis, falls man im Eifer des Gefechts mal den Überblick verliert. Der Krimi ist in sich abgeschlossen und somit vollkommen eigenständig lesbar, es lohnt sich aber ungemein, auch die Vorgänger zu lesen...:) Leer, 1958: Im Garten des Kindererholungsheims Evenburg wird der Heimleiter Dr. Hartnagel tot aufgefunden. Die Polizei stellt fest, dass es sich bei der Todesursache um eine Zyankalivergiftung handelt. Die Polizei geht zunächst von Suizid aus, jedoch wird der Fall auch in der Heißmangel, dem "Umschlagplatz" für Klatsch und Tratsch, heiß diskutiert, was Martha Frisch, die warmherzige und clevere Inhaberin der Mangelstube dazu bringt, auf eigene Faust zu ermitteln - und siehe da, bald ergeben sich ganz pikante Details und es stellt sich heraus, dass der gute Doktor eine üble Vergangenheit statt eines blütenweißen Kittels hat. Und es bleibt auch nicht bei der einen Leiche...! Erneut konnte ich hier ganz in die Atmosphäre der 50er Jahre abtauchen und das Flair genießen, ob Milchbar oder Brezelkäfer, Perlonstrümpfe oder Tanzveranstaltungen mit Cola und Petticoats und selbstverständlich auch die gemeinsamen Fernsehabende. Und nicht zu vergessen natürlich die Heißmangel, die neben der Polizeidienststelle den zweiten Dreh- und Angelpunkt der Fallaufklärung bildet. Die Ermittlungen gestalten sich erstmal zäh, aber da Hans Frisch, Marthas Neffe, ja bekanntlich Wachtmeister bei der Polizei ist, ist der gemeinsame Wissens-Austausch bei der allmorgendlichen Zeitungsübergabe äußerst zweckdienlich. Außerdem heuert Marthas Enkelin Annemieke auf der Evenburg als Aushilfe an und blickt dort in so einige Abgründe. Das Autorinnenduo Christiane Franke und Cornelia Kuhnert hat erneut die 50er Jahre ungeheuer authentisch und lebendig werden lassen und einen Fall ersonnen, der viele erschreckende, bewegende und abstoßende Facetten hat, die mich zugleich empört und entsetzt haben. Auf der anderen Seite sind da die locker-leichte Stimmung, die tolle Rahmenhandlung und die sympathischen, wundervollen Charaktere, deren Dynamik, Zusammenhalt und Empathie mich erneut begeistert und beeindruckt haben. Am Besten gefallen hat mir persönlichdie Handlung rund um die bevorstehende Ankunft von Elvis in Bremerhaven und die einzigartige Weise, auf die Martha Frisch mehrere Fliegen mit einer Klappe schlägt! Grandios, spannend, wendungsreich, voller Flair und Zeitkolorit - beste Unterhaltung, unbedingt lesen!

  • Bewertung

    aus Claußnitz

    5/5

    03.11.2024

    Buch (Taschenbuch)

    viel Zeitkolorit

    Ein Fünfzigerjahrekrimi der an die Nieren geht. Der Mord geschieht in einem Kindererholungsheim. Der Arzt Hartnagel liegt tot im Park. Angeblich ein Selbstmord, aber Martha Frisch glaubt nicht daran und ermittelt auf eigene Faust. Dadurch kommen viele Dinge aus der Vergangenheit und grausame Erziehungsmethoden ans Licht. Aber wie hängt das alles zusammen und wer war der Mörder? Da gibt es auch schon die nächste Leiche. Sind noch weitere Personen in Gefahr? Kann nebenbei auch noch Licht in einen anderen Fall gebracht werden? Die Politik, auch aus der Vergangenheit, die Rechte der Frauen, Homosexualität, aber auch der Familienzusammenhalt der damaligen Zeit spielen eine wichtige Rolle. Der Krimi bleibt packend bis zum Schluss. Die vielen Wendungen bringen den Leser immer wieder auf eine andere Spur. Die Charaktere sind sehr authentisch und die Bildbeschreibungen wunderbar. Ein Personenverzeichnis am Ende des Buches ist sehr hilfreich.

  • zauberblume

    5/5

    01.11.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ein neuer Fall mit Martha Frisch

    „Der Fall Hartnagel“ aus der Feder der Spiegel Bestsellerautorinnen ist nun bereits der dritte Fall, in dem die Heißmangelbesitzerin Frisch ermittelt. Bin mal wieder Quereinsteigerin, aber das tut der Lesefreude keine Abbruch. Der Inhalt: An einem Spätsommertag liegt der angesehene Arzt Doktor Rudolf Hartnagel, Leiter des Kindererholungsheims in der Evenburg, tot im Klinikgarten. Durch die blau gefärbte Zunge wird rasch eine Zyankali-Vergiftung diagnostiziert. Die Polizei geht von Suizid aus und will den Fall zu den Akten legen. Doch Heißmangel-Betreiberin Martha Frisch gibt sich damit nicht zufrieden und geht der Sache nach. Gemeinsam mit Karl, dem Volontär der Leeraner Zeitung, kommt sie den verborgenen Seiten in Hartnagels Leben auf die Spur, die von Homosexualität in biederen Zeiten bis hin zu NS-Euthanasievorwürfen. Eines ist klar: Umgebracht hat Hartnagel sich nicht. Und jemand ist mit seinem Racheplan längst noch nicht fertig. Die Autorinnen entführen mich in die Fünfziger-Jahre und durch die herrlichen Beschreibungen habe ich tolle Bilder vor meinem inneren Auge. Ich lerne eine äußerst sympathische Protagonistin kennen. Martha Frisch betreibt eine Heißmangelstube, in der sie an manchen Tagen von ihrer Nichte Annemieke unterstützt wird. Außerdem hat sie noch ein Zimmer untervermietet, um Leben zu können. Keine einfach Zeit, die Fünfziger-Jahre. Als sie jedoch von dem Todesfall im Kindererholungsheim erfährt, schrillen bei Martha die Alarmglocken und ihr Ermittlerinstinkt ist geweckt. Die Zustände in diesem Kinderheim und wie hier mit den Kindern umgegangen wurde, sorgt bei mir für Gänsehautfeeling. Aber zur damaligen Zeit herrschten eiserne Regel, was die Erziehung der Kinder betraf und das wurde hier mit all seiner Grausamkeit durchgeführt. Auch habe Martha, die auch von ihrer Nichte unterstützt wird bei ihren Ermittlungsarbeiten begleitet. Kaum zu glauben, was da alles ans Tageslicht kam. Der Spannungsbogen in dieser Lektüre ist fantastisch, ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Auch hat mich diese Geschichte wirklich sehr berührt. Ein toller Fünfziger-Jahre Krimi, der für unterhaltsame, aber auch nachdenkliche Lesestunden gesorgt hat. Sehr gerne vergebe ich für dieses Lesevergnügen 5 Sterne.

  • Streiflicht

    5/5

    30.10.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Heißmangel und Gerüchteküche…

    Heißmangel und Gerüchteküche laufen heiß Nachdem ich zuerst zufällig über Band 2 dieser Kriminalreihe gestolpert war, war ich so begeistert, dass ich unbedingt auch den ersten Teil von "Frisch ermittelt" kennenlernen wollte. Und dann kam endlich Band 3 raus! Klar, da war ich natürlich wieder mit von der Partie. Wenn Martha Frisch von der Heißmangel in Leer ermittelt, dann wird es nicht nur spannend, sondern auch wirklich interessant und unterhaltsam. Und gleichzeitig ist es auch noch eine kleine Zeitreise in die 50er Jahre, eine Zeit, von der ich nicht viel weiß. Meine Eltern waren damals selbst noch recht jung, aber es ist immer wieder spannend, wenn sie von ihrer Kindheit erzählen. Genauso ist es, wenn man diese Romanreihe liest - als würde ein lieber Mensch aus der damaligen Zeit berichten. Der Krieg ist noch nicht lange her, es gibt immer noch viele Versehrte oder Vermisste, Tote zu beklagen und auch in den Köpfen und Seelen der Menschen spielt das grausame Geschehen noch eine große Rolle. Auch, weil sie merken, dass die alten Seilschaften immer funktionieren und viele sich von ihrer Nazivergangenheit auf Kosten anderer reingewaschen haben. Gleichzeitig herrscht aber Aufbruchsstimmung, die Menschen – vor allem auch die Jungen – wollen wieder feiern, lachen, tanzen und die Vergangenheit hinter sich lassen. Das alles zeigen die beiden Autorinnen im Roman ganz nebenbei und auf wirklich gelungene Art und Weise. Darüber hinaus aber haben sie wieder einen spannenden Kriminalfall entwickelt, der sich zuerst als Suizid tarnt, aber weitaus weitreichender ist. Martha hat wieder gute Idee und Tipps für ihren Neffen bei der Polizei und in der Heißmangelstube läuft neben der Heißmangel auch die Gerüchteküche heiß. Beste Unterhaltung und spannende Stunden sind garantiert!

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