Zur politischen Ökonomie des Impfens. Herausforderungen bei der Beschaffung und Verteilung von Impfstoffen in Entwicklungsländern Die Rolle geopolitischer und wirtschaftlicher Faktoren bei der Verteilung von Impfstoffen
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Erscheinungsdatum
30.04.2024
Verlag
GRINSeitenzahl
24 (Printausgabe)
Dateigröße
517 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783389017784
Studienarbeit aus dem Jahr 2023 im Fachbereich Gesundheit - Gesundheitswissenschaften, Note: 2,3, Universität Bielefeld, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Hausarbeit setzt sich mit Herausforderungen bei der Beschaffung und Verteilung von Impfstoffen in Entwicklungsländern sowie Länder mit niedrigem Einkommen auseinander. Im Mittelpunkt steht die Bearbeitung der Frage, welche Rollen spielen geopolitische Faktoren und wirtschaftliche Faktoren bei der Verteilung von Impfstoffen in Entwicklungsländer. Zunächst wird im zweiten Kapitel wird die Definition und Merkmale von Entwicklungsländern ausführlich beschrieben. Es werden die grundlegenden Begriffe nähererläutert. Darauf aufbauend werden im dritten Kapitel die (Ergebnisse) Herausforderungen beim Zugang zu Impfstoffen erläutert. Im Fokus des vierten Kapitels wird die Geopolitische Faktoren und ihre Auswirkungen ausführlich geschildert und beschrieben. Daraufhin werden im fünften Kapitel die Wirtschaftliche Faktoren und ihre Auswirkungen zusammengeführt. Schliesslich erfolgt eine eingehende Diskussion, in der Lösungsansätze und zukünftige Perspektiven erörtert werden. Dabei werden das Konzept des Strukturfunktionalismus und die vorgeschlagenen Handlungsempfehlungen aufgegriffen. Die Arbeit schliesst mit einer Zusammenfassung der Erkenntnisse.
Die COVID-19-Pandemie hat eine Welt mit bestehenden sozialen und gesundheitlichen Ungleichheiten getroffen. SARS-CoV-2 breitete sich seit Ende 2019 rasch aus, wurde 2020 von der WHO als Pandemie erklärt. Trotz schneller Impfstoffentwicklung gibt es erhebliche Unterschiede in der Impfstoffverteilung weltweit. Während Länder wie Deutschland hohe Impfraten aufweisen, haben Länder wie Tschad und Demokratische Republik Kongo niedrige Impfquoten. Obwohl über 11 Milliarden Impfdosen verfügbar sind, haben nur 64,3% der Weltbevölkerung mindestens eine Dosis erhalten. In Ländern mit niedrigem Einkommen liegt dieser Wert bei nur 14,3%. Die Ungleichheiten bei der Impfstoffverteilung betonen die Notwendigkeit einer gerechteren globalen Gesundheitspolitik und Zusammenarbeit.
Die COVID-19-Pandemie hat eine Welt mit bestehenden sozialen und gesundheitlichen Ungleichheiten getroffen. SARS-CoV-2 breitete sich seit Ende 2019 rasch aus, wurde 2020 von der WHO als Pandemie erklärt. Trotz schneller Impfstoffentwicklung gibt es erhebliche Unterschiede in der Impfstoffverteilung weltweit. Während Länder wie Deutschland hohe Impfraten aufweisen, haben Länder wie Tschad und Demokratische Republik Kongo niedrige Impfquoten. Obwohl über 11 Milliarden Impfdosen verfügbar sind, haben nur 64,3% der Weltbevölkerung mindestens eine Dosis erhalten. In Ländern mit niedrigem Einkommen liegt dieser Wert bei nur 14,3%. Die Ungleichheiten bei der Impfstoffverteilung betonen die Notwendigkeit einer gerechteren globalen Gesundheitspolitik und Zusammenarbeit.
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