Band 167
Blindenhund Moritz Sophienlust Bestseller 167 - Familienroman
Aus der Reihe
Sophienlust Bestseller
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB 3
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
27.08.2024
Verlag
Blattwerk Handel GmbHSeitenzahl
100 (Printausgabe)
Dateigröße
783 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783989866546
Der Sophienlust Bestseller darf als ein Höhepunkt dieser Erfolgsserie angesehen werden. Denise von Schoenecker ist eine Heldinnenfigur, die in diesen schönen Romanen so richtig zum Leben erwacht.
Das Kinderheim Sophienlust erfreut sich einer grossen Beliebtheit und weist in den verschiedenen Ausgaben der Serie auf einen langen Erfolgsweg zurück. Denise von Schoenecker verwaltet das Erbe ihres Sohnes Nick, dem später einmal, mit Erreichen seiner Volljährigkeit, das Kinderheim Sophienlust gehören wird.
Andrea, die junge Frau des Tierarztes, verkniff sich ein amüsiertes Lächeln. Es sah auch zu komisch aus, wie der wundervolle Butler des Fabrikanten Steinhoff vergeblich versuchte, einen kleinen blonden Jungen ins Auto zurückzudrängen. Der Bub, der etwa sieben Jahre alt sein mochte, schlüpfte ihm einfach zwischen den Armen durch. Flink lief er zu dem grossen Schäferhund, der abwartend auf dem Weg zwischen Tierheim und Auto stand. Der Junge schlang beide Arme um den Hals des schönen Tieres und drückte seinen Kopf an das weiche beige-schwarze Fell. »Moritz soll bei mir bleiben«, jammerte er. Innig klammerte er sich an den Hund. Man sah dem Butler in dem eleganten dunkelblauen Anzug an, dass ihm diese Szene ausserordentlich peinlich war. Er beobachtete das Kind jetzt nicht mehr, sondern stolzierte, steif wie ein englischer General, auf Andrea zu, die gerade vom Einkaufen kam. Den schweren Korb hielt sie noch in der Hand. Mit der freien Rechten zog sie sich die rote Mütze mit einem raschen Griff von den dunkelbraunen Locken und schüttelte ihr volles Haar ein wenig, sodass es sich ganz von selbst in natürliche Wellen legte. »Ich komme von Frau Steinhoff aus Maibach«, stellte sich der Butler mit korrekter Verbeugung vor. Andrea hätte das auch so gewusst. Denn nur ein einziger in der ganzen Umgebung besass einen schneeweissen Rolls-Royce. Der Fabrikant Steinhoff. Jeder hier wusste, dass die Steinhoffs nicht nur sehr reich waren, sondern dass sie auch den grössten Wert auf ihr gesellschaftliches Ansehen legten. »Dieser Hund hier ist uns zugelaufen.« Der Butler deutete über die Schulter zu dem Platz, auf dem er das Tier vermutete.
Das Kinderheim Sophienlust erfreut sich einer grossen Beliebtheit und weist in den verschiedenen Ausgaben der Serie auf einen langen Erfolgsweg zurück. Denise von Schoenecker verwaltet das Erbe ihres Sohnes Nick, dem später einmal, mit Erreichen seiner Volljährigkeit, das Kinderheim Sophienlust gehören wird.
Andrea, die junge Frau des Tierarztes, verkniff sich ein amüsiertes Lächeln. Es sah auch zu komisch aus, wie der wundervolle Butler des Fabrikanten Steinhoff vergeblich versuchte, einen kleinen blonden Jungen ins Auto zurückzudrängen. Der Bub, der etwa sieben Jahre alt sein mochte, schlüpfte ihm einfach zwischen den Armen durch. Flink lief er zu dem grossen Schäferhund, der abwartend auf dem Weg zwischen Tierheim und Auto stand. Der Junge schlang beide Arme um den Hals des schönen Tieres und drückte seinen Kopf an das weiche beige-schwarze Fell. »Moritz soll bei mir bleiben«, jammerte er. Innig klammerte er sich an den Hund. Man sah dem Butler in dem eleganten dunkelblauen Anzug an, dass ihm diese Szene ausserordentlich peinlich war. Er beobachtete das Kind jetzt nicht mehr, sondern stolzierte, steif wie ein englischer General, auf Andrea zu, die gerade vom Einkaufen kam. Den schweren Korb hielt sie noch in der Hand. Mit der freien Rechten zog sie sich die rote Mütze mit einem raschen Griff von den dunkelbraunen Locken und schüttelte ihr volles Haar ein wenig, sodass es sich ganz von selbst in natürliche Wellen legte. »Ich komme von Frau Steinhoff aus Maibach«, stellte sich der Butler mit korrekter Verbeugung vor. Andrea hätte das auch so gewusst. Denn nur ein einziger in der ganzen Umgebung besass einen schneeweissen Rolls-Royce. Der Fabrikant Steinhoff. Jeder hier wusste, dass die Steinhoffs nicht nur sehr reich waren, sondern dass sie auch den grössten Wert auf ihr gesellschaftliches Ansehen legten. »Dieser Hund hier ist uns zugelaufen.« Der Butler deutete über die Schulter zu dem Platz, auf dem er das Tier vermutete.
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