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Wenn wir lächeln Roman | »Dieser Roman beschleunigt den Puls und lässt den Atem stocken.« Ruth-Maria Thomas

130

Fr. 34.90

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Book Tropes

Found Family + weitere

Erscheinungsdatum

11.02.2025

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20.9/13.7/2.9 cm

Gewicht

428 g

Farbe

Messing / Mokka

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7558-0036-1

Beschreibung

Rezension

»Eine intensive Leseerfahrung«
Eric Brinkmann, WDR WESTART
»Eine kurzweilige Story, aber vor allem eine Sprache, die ins Mark geht.«
Debora Schnitzler, DIE ZEIT WAS WIR LESEN
»[E]in Rausch, flirrend und intensiv. Ein Buch über die Kraft der Freundschaft, über bedrohliche Momente beim Erwachsenwerden und über junge Frauen, die nicht länger still bleiben.«
Tina Kroeber, EMOTION
»Ein mitreissender und zu Tränen rührender Roman, der lange nachhallt!«
Johanna von Festenberg, ELLE.DE
»[›Wenn wir lächeln‹] sollte man im Auge behalten. [Es] ist eine harte, intensive Geschichte […]. Der Roman könnte der Beginn einer viel versprechenden literarischen Karriere sein.«
Vera Moselage, WESTDEUTSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG
»Das Buch ist zart geschrieben, berauschend und zwischendurch poetisch.«
Theresa Althaus, EDITION F
»Wie sich die Dynamik in dieser Mädchenfreundschaft verändert und aus welchen Gründen, das erzählt dieser Roman so wie alles andere mit einer unwiderstehlichen Leichtigkeit und zugleich grosser Intensität.«
Katharina Manzke, BÜCHERMAGAZIN
»Mascha Unterlehberg schreibt knallhart und liebevoll zugleich über zwei junge Frauen, die sich fügen, bis es nicht mehr geht.«
Sebastian Loskant, WESER-KURIER
»Ein vielversprechendes Debüt einer Ruhrgebietsautorin«
Johannes Below, NEUE RUHR ZEITUNG
»Ein mitreissendes Porträt einer Freundschaft.«
Britta Helmboldt, RUHR NACHRICHTEN
»›Wenn wir lächeln‹ [...] ist eine Wucht: So beengend und berauschend wurden die Nullerjahre aus weiblicher Perspektive noch nicht erzählt.«
Darja Keller, ANNABELLE.CH
»›Wenn wir lächeln‹ ist ein mutiges intensives Debüt. Unterlehbergs Stil ist einzigartig und kreativ.«
Megan Kreileder-Willis, FETTGEDRUCKT
»So ein gutes Buch«
Leila Herrmann, @leilahrmn TIKTOK
»Mascha Unterlehbergs Debüt ›Wenn wir lächeln‹ knallt.«
Suse Schröder, KREUZER

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Book Tropes

  • Found Family
  • Strong FMC
  • Victim Gets Revenge

Erscheinungsdatum

11.02.2025

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20.9/13.7/2.9 cm

Gewicht

428 g

Farbe

Messing / Mokka

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7558-0036-1

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH
Amsterdamer Strasse 192
50735 Köln
DE

Email: herstellung@dumont.de

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  • Bewertung

    5/5

    07.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Beeindruckend!

    Ein Debüt, das unter die Haut geht. Es gibt Bücher, die liest man – und dann gibt es Bücher, die spürt man. Wenn wir lächeln ist letzteres. Mascha Unterlehbergs Debütroman erzählt die Geschichte zweier Mädchen, Jara und Anto, die mehr als Freundinnen sind: eine unerschütterliche Einheit, ein kleines rebellisches System im Kampf gegen eine feindlich gesonnene Welt. Jaras Stimme trägt durch die Seiten wie ein innerer Monolog, roh und klar, manchmal poetisch, manchmal brutal ehrlich. Von der ersten Begegnung mit Anto auf dem Fußballplatz bis zu jener dunklen Nacht auf der alten Eisenbahnbrücke über der Ruhr entfaltet sich eine Geschichte, die in ihrer Wucht kaum nachlässt. Anto – mutig, wütend, wild – wird zur Projektionsfläche, zur Heldin, zur Schwester im Chaos. Mascha Unterlehberg schreibt mit einer Intensität, die den Puls beschleunigt. Ihr Stil ist zugleich zart und unnachgiebig, jede Zeile durchdrungen von einer Wut, die sich schwer zügeln lässt, aber auch von einer tiefen, beinahe kindlichen Sehnsucht nach Nähe, nach Verständnis. Zwischen Cherry Cola, Lipgloss und Baseballschlägern verschwimmen Kindheit und Gewalt, Jugend und Resignation. Was bleibt, ist eine Erinnerung – oder vielleicht ein Abdruck. Ich habe selbst schon ewig keinen Kontakt mehr zu meiner Anto, aber zwischen den Zeilen dieser Geschichte gibt es uns noch. Wenn wir lächeln ist keine einfache Lektüre, aber eine, die bleibt. Sie erzählt nicht nur von Freundschaft, sondern auch davon, wie schnell man den Halt verlieren kann – und wie schwer es ist, sich selbst wiederzufinden. Ein aufwühlendes, kraftvolles Debüt, das Lust auf mehr von dieser Autorin macht.

  • Wilde_buchjagd

    5/5

    11.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Jahreshighlight

    Jara und Anto. Eine Freundschaft, eine Rebellion und eine faszinierende Mischung: die rebellische Anto, die niemals der Norm entsprechend möchte und mit dem Baseballschläger Autos zertrümmert, und Jara, die mitgezogen wird, auch sauer auf die Welt ist, aber dennoch eine Jugendliche ist, die sich nach Nähe, Aufmerksamkeit und doch auch ein wenig nach der Norm sehnt. Anto ist eine wahnsinnig starke Protagonistin, die mich aber auch ein wenig getriggert hat - immer gegen alles zu sein, was andere machen, nur weil es die anderen machen, kann ich in einem gewissen Maß verstehen, fühle ich selbst, aber so grundlegend auf Abwehrhaltung zu gehen und sein Umfeld in diesen Strudel mitzuziehen, von Brücken in die Ruhr hinabzustürzen, hat mich aufgewühlt, mich nachdenklich gemacht, mich fasziniert und manchmal ein wenig gegen Anto aufgebracht. Und genau das ist diese unglaubliche Stärke des Buches. Die Gefühle, die Emotionen, das Gedankenkarussell im Kopf, die eigenen Erinnerungen, das ehemalige Gefühl selbst Jung gewesen zu sein und nicht zu wissen wie, wie alles nur ertragen, den richtigen Abzweig zu nehmen, was genau, warum, soll ich, nicht? Beschrieben in einer herausragend starken Sprache und eingefasst in einer Handlung, die sprunghaft nach hinten und wieder nach vorne springt, hat mich dieses Buch begeistert, es zu einem Erlebnis und einem gefühlten Pflichtprogramm gemacht. Ich hab es wirklich durch und durch geliebt, und liebe es immer noch, denn so schnell wird es mich nicht loslassen. _____ »Wenn wir lächeln« von Mascha Unterlehberg. Dumont.

  • Bewertung

    5/5

    11.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Intensiver, roher Coming-of-Age-Roman

    Jara lernt Anto auf dem Fußballplatz kennen. Die beiden freunden sich sehr schnell an und sind ab dann unzertrennlich. Sie teilen Lipgloss, Zigaretten und Wut, die gerade bei Anto überwältigend wirkt. In "Wenn wir lächeln" skizziert Mascha Unterlehberg eine Freundinnenschaft in den frühen 2000ern, die einerseits sehr hart und roh und dennoch fein und zart wirkt. Anto kommt aus einem wohlhabenden Elternhaus, allerdings ist ihre Mutter häufig nicht da und Anto ist auf sich gestellt, kann machen, was sie will und testet in meinen Augen permanent Grenzen aus, überschreitet sie uns sucht nach Widerständen im Außen. Jara hingegen ist die Tochter einer liebevollen, alleinerziehenden Mutter. In meiner Wahrnehmung schaut sie zu Anto auf, himmelt sie an und eifert ihr nach. Dass diese Grenzhandlungen, Wut, Gewalt und Skrupellosigkeit früher oder später in einer Katastrophe enden werden, war klar. Mascha Unterlehberg erzählt fragmentarisch, sprunghaft und ungeschönt von Jaras und Antos Freundinnenschaft. Dabei lag deren Zerbrechlichkeit für mich immer in der Luft und zwischen den Zeilen schwingt so viel Schweres, Unausgesprochenes mit. Vieles bleibt angedeutet, könnte sich durch das Bruchstückhafte bei mir nicht wirklich setzen und ich konnte weder Jara noch Anto greifen, weil sie nach außen so distanziert und verschlossen wirkten. Ein intensiver Coming-of-Age-Roman, der mich bewegt hat und wichtige Aspekte von einer speziellen Freundinnenschaft darstellt.

  • mimitatis_buecherkiste

    aus Krefeld

    5/5

    08.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Erfrischend anders

    Jara und Anto lernen sich auf dem Fußballplatz kennen und daraus entsteht bald eine Freundschaft, in der Anto die mutigere ist und Jara diejenige mit der überbordenden Fantasie. Sie teilen Erfahrungen miteinander sowie Lipgloss und Klamotten. Wenn da nur nicht die Wut wäre, die rauswill und irgendwann auch rausmuss. »Sie grinst mich an, und alles, was sie davor gesagt hat, hat auf einmal keine Bedeutung mehr. Es ist die Art, wie sie mich ansieht. Als wäre ich insgeheim für sie das Beste auf der ganzen Welt, und in diesem Moment weiß ich, dass es genau so ist, auch wenn sie das nicht so gut zeigen kann.« (Seite 130) Dieses Buch war wie ein Experiment für mich, denn zu Beginn war es seltsam und befremdlich, der außergewöhnliche Schreibstil sowie die Art und Weise, wie Mascha Unterlehberg ihre Protagonistin auftreten lässt, war gewöhnungsbedürftig und - das gebe ich unumwunden zu - schon ein bisschen eigenwillig. Es überraschte mich also sehr, dass ich nur wenige Kapitel weiter trotzdem vollkommen gebannt der Erzählung von Jara lauschte, sie begleitete auf ihren Wegen, ob mit Anto oder allein. Es wurde lustig, es wurde traurig, es war dramatisch und es gab Gewalt. Was zuletzt geschah, habe ich dennoch nicht kommen sehen, obwohl es genug Anhaltspunkte gab. Wer auf ungewöhnliche Bücher steht, sich auf ausgefallene Geschichten und einen abgefahrenen Erzählstil einlassen mag, dem empfehle ich dieses Werk, das mich restlos begeistert hat, auch wenn ich nicht sicher bin, ob ich alles richtig verstanden habe. Der Weg ist das Ziel, ich will mehr davon!

  • Kaffeeelse

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    02.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Jara und Anto

    Jara und Anto. Zwei Freundinnen. Dies könnte ein Buch über eine einfache Mädchenfreundschaft sein. Mädchen, die älter und erwachsener werden. Ist es. Aber nicht nur! Denn Mascha Unterlehberg zeigt in ihren Protagonistinnen Jara und Anto schon diese Freundschaft, zeigt Konflikte in dieser Freundschaft, zeigt das Spannungsfeld zwischen Jara und Anto. Sie entstammen unterschiedlichen Milieus, haben einen unterschiedlichen Background. Auch dies eröffnet sich den beiden nicht völlig offensichtlich. Denn in dieser Freundschaft gibt es natürlich auch Unausgesprochenes. Natürlich ist hier eben nicht alles sonnig und klar. Denn in welcher Frauenfreundschaft ist alles klar und einfach? Reibungspunkte gibt es wohl in jeder Beziehung und die Jugend der beiden Charaktere spielt hier ebenso hinein. Wer öffnet sich in diesem Alter vollkommen? Wer kennt sich vollkommen, in diesem Alter und auch später? Eigentlich lernt man sich ja immer wieder neu kennen. Denn das Erlebte verändert. Das positive Erleben und auch das negative Erleben. In der Jugend, aber auch später. Schon in dieser Blickrichtung ist „Wenn wir lächeln“ besonders und richtig gut aufgebaut und geschrieben. Das Buch ist nicht chronologisch geschrieben. Es beginnt an einer Ausnahmesituation und springt in das Geschehen zurück, um die Charaktere auszuleuchten, um Jara und Anto ihre wohlverdiente Bühne zu geben. Schon dabei ist das Buch wunderbar gelungen und lässt mich in Flammen aufgehen für Jara und für Anto. Was mich hier in „Wenn wir lächeln“ aber am meisten begeistert hat, ist der Umstand dieses Lächelns. Dieses Lächeln, dieses Gefallen sollen, dieses Gefallen wollen. Etwas, was der weiblichen Welt eingetrichtert wird in der Erziehung. Nicht nur durch das familiäre Umfeld. Sondern innerhalb unserer patriarchalen Gesellschaft. „Wenn wir lächeln“ zeigt diese patriarchale Welt, der wir von klein auf ausgesetzt sind und „Wenn wir lächeln“ zeigt mögliche Folgen. Ebenso wie „Wenn wir lächeln“ auch eine neue Generation von Frauen zeigt. Denn diese Generation zeigt sich öfters auch in einem nicht mehr ganz so lächelnden Äußeren. Diese neue Generation zeigt eine gewisse Kampfbereitschaft. In der Jugend ist die Risikobereitschaft natürlich eine Andere als in späteren Jahren, frau fühlt sich unbesiegbar und frau zeigt dies auch. Und diese Risikobereitschaft zeigen Anto und Jara recht deutlich. Dies muss man natürlich nicht vollkommen in Ordnung finden. Aber es lohnt sich darüber nachzudenken! Wie Simone de Beauvoir schon so treffend sagte „Frauen, die nichts fordern, werden beim Wort genommen. Sie bekommen auch nichts“ oder „Man wird nicht als Frau geboren, man wird es.“ Dieses Buch zeigt die Diskrepanz in unserer Kultur des Gefallens und der Wirklichkeit auf. Denn dieses uns eingeimpfte Lächeln, wir sollten es ablegen. Ob wir stattdessen den Baseballschläger herausholen sollten. Sicherlich nicht. Aber völlig handzahm kommen wir auch nicht weiter, auch wenn die Reaktionären uns gern handzahm lassen würden und sich immens wundern, dass das Geschöpf Frau nicht mehr nur lächeln und gefallen möchte. Wenn man sich aber in der Geschichte umsieht hat es immer schon den weiblichen Kampf gegeben, er wird nur von den patriarchalen Geschichtsschreibern gezielt minimiert. Denn was haben Hatschepsut, Zenobia, Elizabeth I, Katharina die Große, die Suffragetten, Mary Kingsley, Marie Curie, Simone de Beauvoir, Margaret Mead und viele viele mehr geleistet? Uns kommt die Rolle zu nicht mehr ganz so zu lächeln und unsere Zähnchen zu zeigen. Dies sollte doch machbar sein, Mädels? Mascha Unterlehbarg zeigt in Anto und Jara zwei moderne Charaktere, die nicht ganz so feminin rüberkommen, wie uns unsere bisher bekannte Sicht auf das Feminine das nahe legt. „Wenn wir lächeln“ ist ein Roman, der hart ist, aber gleichzeitig ist er auch zart, wenn man sich Antos und Jaras Interaktion betrachtet und sie irgendwie beschützen mag, vor sich selbst und/oder vor ihrer Umwelt. Übrigens die Umwelt von uns allen. Mascha Unterlehberg ist hier ein wunderbares Buch gelungen, dem ich sehr sehr viele Leser wünsche. Und noch mehr Leute, die über die Jaras und Antos unserer Welt nachdenken und ihnen helfen, uns helfen.

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