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Die letzten 100 Tage Hitlers

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inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.02.2025

Illustriert von

Senad Mavric + weitere

Verlag

Knesebeck

Seitenzahl

112

Maße (L/B/H)

21.1/28.9/1.4 cm

Gewicht

678 g

Farbe

Schwarz / Kaffee

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Les 100 derniers jours d'Hitler

Übersetzt von

Sarah Pasquay

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95728-934-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.02.2025

Illustriert von

  • Senad Mavric
  • Filip Andronik
  • Jean Verney

Verlag

Knesebeck

Seitenzahl

112

Maße (L/B/H)

21.1/28.9/1.4 cm

Gewicht

678 g

Farbe

Schwarz / Kaffee

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Les 100 derniers jours d'Hitler

Übersetzt von

Sarah Pasquay

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95728-934-6

Herstelleradresse

Knesebeck Von Dem GmbH
Holzstr. 26
80469 München
DE

Email: vertrieb@knesebeck-verlag.de

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  • Bewertung

    5/5

    10.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr emotional

    Mein Fazit: Dieses ist mein 2. Buch mit Graphic Novel und ich muss gestehen, es gefällt mir sehr gut. Leider habe ich Probleme mit der kleinen Schrift. Wer sich mit der Geschichte des Zweiten Weltkriegs auskennt, weiß um die letzten Tage Hitlers und seine zum größten Teil „absurden Befehle“ zur Kriegsführung. Es sollten Armeen in den Kampf geschickt werden, die schon zerschlagen bzw. so nicht mehr existierten. Was Hitler nicht akzeptierte und um sich herum „Verräter“ vermutete. Oder der sogenannte „Nerobefehl“: die Zerstörung der Infrastruktur, die auf einer verblendeten Ideologie basierte … „Die letzten 100 Tage Hitlers“ ist eine knallharte Konfrontation mit dem sinnlosen Tod von Tausenden Menschen am Ende des Krieges, einem Regime sinnloser Macht und einem „Führer“, der unter Wahnvorstellungen litt und die letzten Befehle der SS-Männer, die versucht haben, den Krieg vorzeitig zu beenden, wie Graf Stauffenberg zum Beispiel. Die letzten Tage im Führerbunker, die bezeichnend waren für diesen Krieg, der über 6 Millionen Menschen das Leben gekostet hat. Jede Seite dieses Buches ist bedrückend für die Seele, zeigt sie doch die grausamen Seiten des Krieges. Man wird in diese NS-Hierarchie hineinkatapultiert und spürt förmlich das Leiden dieser Menschen. Historische Hintergründe sind sorgfältig recherchiert und in die Geschichte eingebaut worden. Die Bilder sind düster, aber dieser bildgewaltige Erzählstil ist sehr eindrucksvoll und bleibt im Gedächtnis. Ein Mahnmal für die vielen unschuldigen Menschen im Zweiten Weltkrieg.

  • Alrik Gerlach

    aus NordWestMecklenburg

    5/5

    09.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Bunker, ein Wahnsinn – und das Ende: Geschichte, die unter die Haut geht

    Manchmal schlägt einem Geschichte wie ein nasser Lappen ins Gesicht – und genau so hat es sich beim Lesen dieser Graphic Novel angefühlt. „Die letzten 100 Tage Hitlers“ ist kein gemütlicher Abend-Schmöker, sondern eine knallharte, bildgewaltige Konfrontation mit dem Ende eines Regimes, das Europa in den Abgrund gestürzt hat. Die Autoren und Zeichner ziehen den Leser tief in die düsteren, klaustrophobischen Gänge des Führerbunkers. Jeder Tag, jede Entscheidung, jede noch so absurde Anweisung wird hier seziert – nicht analytisch trocken, sondern emotional packend. Die Bilder sind nicht einfach nur gut – sie sind wuchtig. Sie drücken, bedrücken und lassen einen nicht so schnell wieder los. Jean-Pierre Pécau gelingt es, die klaustrophobische Atmosphäre des Untergangs spürbar zu machen. Kein Pathos, kein Voyeurismus, sondern ein harter Blick auf einen Mann, der in den eigenen Wahn abtaucht, während draußen die Welt brennt. Die Übersetzung von Sarah Pasquay ist präzise und lässt die Sprache scharf und beklemmend stehen. Was mich besonders beeindruckt hat: Der Band verliert sich nicht in Spektakel. Er bleibt nah an den historischen Fakten, ohne belehrend zu sein. Gleichzeitig verleiht die grafische Umsetzung den Ereignissen eine Unmittelbarkeit, wie ich sie in dieser Form selten erlebt habe. Das Buch ist eine eindrucksvolle Erinnerung daran, was geschieht, wenn Macht, Ideologie und Realität endgültig kollidieren. Es dokumentiert nicht nur das Ende eines Diktators, sondern auch das Leiden eines ganzen Kontinents – eindrucksvoll, verstörend und wichtig. Wer glaubt, Comics sorry Graphic Novel's seien nur Unterhaltung, sollte sich dieses Werk zu Gemüte führen. Es ist ein Mahnmal aus Papier – sorgfältig recherchiert, künstlerisch stark und historisch notwendig.

  • VolkerM

    5/5

    27.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die letzten 100 Tage Hitlers…

    Die letzten 100 Tage Hitlers sind geprägt von zunehmendem Realitätsverlust, Verfolgungswahn und Verzweiflung. Der Führer sitzt im Bunker und hat die Kontrolle verloren, er weiß nicht mehr, wer Freund und wer Feind ist, die Russen rücken auf Berlin vor, alle Entsatzversuche scheitern. Eine Woche nach seinem Geburtstag nimmt er sich zusammen mit Eva Braun das Leben und wird verbrannt. Das ist die Kurzfassung, aber die Ereignisse waren noch viel dramatischer, als man es sich vorstellen kann, denn das Chaos hat nicht nur die Regierung, sondern ganz Deutschland im Griff. Die Auswirkungen auf die normale Bevölkerung sind katastrophal, die Alliierten bombardieren die Zivilbevölkerung mit Hunderttausenden Toten, die KZs werden geräumt, ebenfalls mit Zehntausenden Opfern auf den Fluchtmärschen, ganze Armeen geraten in Gefangenschaft, Offiziere nehmen sich das Leben, kleinste defätistische Vergehen werden mit dem Tod bestraft. Die Zerstörungen sind unfassbar. Man hat von diesen Dingen gelesen, man kennt Schwarz-Weiß-Fotos, vielleicht Wochenschau-Ausschnitte, aber zumeist halten die Bilder eine gewisse innere Distanz, denn ihnen fehlt zum einen meist der erzählerische Rahmen, zum anderen die Farbe. Farbe ist für die Vorstellung enorm wichtig, das habe ich gerade bei dieser exzellent gezeichneten Graphic Novel sehr deutlich gemerkt. Immer wieder werden hier ikonische Fotos oder Filmausschnitte eingeflochten und im erzählerischen Kontext und in Farbe bekommen sie plötzlich eine ganz andere Wirkung. Sie kommen emotional näher, sind nicht mehr durch 80 Jahre und Bildrauschen von uns getrennt. Und es ist wichtig, dass diese Bilder wieder ins kollektive Gedächtnis kommen, denn ein großer europaweiter Krieg steht unmittelbar bevor und wir sollten die Parallelen kennen: Putins Argumentation der Täter-Opfer-Umkehr, sein menschenverachtendes Regime, sein Pakt mit Trump, die Aufteilung Europas über die Köpfe der Beteiligten hinweg, die blinde Appeasement-Politik der europäischen Regierungen, die erst handeln, wenn die Bomben fallen. Wer wissen will, wie Putin und Russland funktionieren, was sie antreibt und warum das Volk immer noch hinter dem Diktator steht, der sollte „Die letzten 100 Tage Hitlers“ lesen. Die detaillierten Zeichnungen, die durchdachte Erzähldramaturgie, die vielen angesprochenen Aspekte sowohl aus der Führungsriege als auch der normalen Bevölkerung, machen das Buch zu einer hervorragend aufbereiteten Geschichtsstunde, die den Leser gruseln lässt, was Menschen anrichten können. Wenn wir nicht aufwachen, ist es bald wieder soweit. Geschichte wiederholt sich zwar nicht, aber sie reimt sich eben.

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