Bourdieus Habitus als Erklärungsansatz für Kriminalität. Kriminologische Adaptionsversuche, ihre Chancen und Schwächen
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
30.10.2024
Verlag
GRINSeitenzahl
19 (Printausgabe)
Dateigröße
395 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783389082737
Während Bourdieus Habitus längst zu einem ,Klassiker' der Ungleichheitsforschung avanciert ist, bleibt seine Anwendung in vielen anderen (wenn auch verwandten) Fachgebieten der Sozialwissenschaften aus. Die Anzahl nennenswerter Zeitschriften- bzw. Sammelbandbeiträge, die den Versuch vornehmen, eine kriminologische Adaption der Habitustheorie voranzutreiben, beläuft sich auf drei Stück: Alan France (2015) zeigt anhand eigener Felderfahrungen exemplarisch auf, inwiefern die Habitustheorie das kriminelle Verhalten Jugendlicher erklären kann. Shammas und Sandberg (2016) arbeiten eine bourdieusche Kriminalitätstheorie heraus, in welcher der Habitus einen wichtigen konzeptionellen Baustein darstellt. In einem ähnlichen Vorhaben betont zuletzt Prieur (2018) aus kulturtheoretischer Sicht die mediatorische Rolle von Emotionen.
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