Bockshornklee (Trigonella foenum-graecum L.) wird im Lateinischen Trigonella genannt, was "kleines Dreieck" bedeutet, und zwar aufgrund seiner gelblich-weissen dreieckigen Blüten. Er ist eine der ältesten Heilpflanzen der Geschichte mit einem aussergewöhnlichen medizinischen und ernährungsphysiologischen Profil. Seine Beschreibung und seine Vorteile wurden bereits 1500 v. Chr. im Papyrus Ebers (eines der ältesten erhaltenen ägyptischen medizinischen Dokumente) erwähnt. Er ist mässig salz-, trockenheits- und schwermetallverträglich und kann sich an verschiedene Klimaregionen und Grenzertragsböden anpassen. Bockshornkleesamen enthalten eine beträchtliche Menge an Ölsäure, Nikotinsäure, Linolensäure, Linolsäure, Ballaststoffen, Glycolipiden, Phospholipiden, Cholin und Vitamin A, B1, B2, C und Niacin. Empirische Studien deuten darauf hin, dass Bockshornklee viele potenzielle therapeutische Anwendungen hat, wie z. B. als Antidiabetikum, Antioxidans, antibakterielles Mittel, Mittel gegen Magersucht und Mittel gegen Krebs. Bockshornklee hat auch das Potenzial, als nachhaltige Einkommensquelle für Landwirte, Händler und verwandte Industrieunternehmen entwickelt zu werden. Bockshornklee wird derzeit in vielen Ländern Asiens, Europas und Afrikas angebaut.
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