Produktbild: Crime im Heim

Crime im Heim Ein Fall für die Grauen Stars

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

01.02.2025

Verlag

DuMont eBooks

Seitenzahl

230 (Printausgabe)

Dateigröße

1381 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783755810858

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Format

ePUB

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Erscheinungsdatum

01.02.2025

Verlag

DuMont eBooks

Seitenzahl

230 (Printausgabe)

Dateigröße

1381 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783755810858

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  • Leseigel

    aus Villingen

    5/5

    18.02.2025

    eBook (ePUB)

    Das erste Mordopfer war der…

    Das erste Mordopfer war der Mops ! Ich war gespannt, ob dieser Cosy crime mich gut unterhalten würde oder ich genervt wäre wegen all zu platter Stereotypen über Senioren. Vorneweg, ich habe mich königlich amüsiert, konnte rätseln, wer wohl der infame Täter sein könnte und wurde dabei bestens unterhalten. Auch die Spannung war vorhanden. Ich fand die Atmosphäre im Altenheim wurde gut und wirklichkeitsnah eingefangen, wo Senioren gerne wie unmündige Kinder behandelt werden. Basteln und etwas angestaubtes Liedgut sollen zur Unterhaltung beitragen. Im Buch dürfen die Bewohner für Halloween kreativ werden und ich hatte Bilder vor Augen, die mich zum lachen brachten. Alt bedeutet nicht, dass man weniger unternehmungslustig ist und keine eigene Vorstellungen von seiner Freizeitbeschäftigung hat. Friedhelm Kemp liebt das Theater und hier besonders Shakespeare und plant deshalb eine Aufführung des Hamlets. Er will damit Abwechslung ins Heimleben bringen. Und das gelingt in einem unerwarteten Maße. Schon die Vorbesprechung mit den Darstellern steht unter keinem guten Stern. Irma hat ihren Mops tot im Garten gefunden und fordert Aufklärung. Die ehemalige Yogalehrerin Katia ist alarmiert, denn sie vermisst ihren feinfühligen Freund Hans bei der Probe. Zumal der neue Mitbewohner Uwe, ein Anarchist, behauptet, Hans habe Kontakte zur RAF gehabt. Hat Hans den Mops gemeuchelt ? Ganz im Sinne Hamlets beschließt die Theatergruppe, den Mord am Mops namens Ophelia aufzuklären und stolpert prompt im Garten über eine männliche Leiche. Nun nimmt das Schicksal seinen Lauf und löst heftige Geschäftigkeit aus, die bei mir heftige Heiterkeitsausbrüche auslöst. Während Friedhelm weiterhin bemüht ist, seinen Hamlet auf die Bühne zu bringen, will Katia das Rätsel um den Toten lösen. Sie befürchtet, der wieder aufgetauchte Hans könnte etwas damit zu tun haben. Und wer ist der Erpresser, der neuerdings versucht, die Senioren um ihr Geld zu bringen. Man einigt sich darauf, eine kleine Szene aus dem Hamlet zu geben, um den Täter aus der Reserve zu locken. ich war aber bereits vor dem gelungenen Einfall ein Fan der Gruppe. Ich war fasziniert, wie Friedhelm stets ein passendes Shakespeare-Zitat zur Hand hatte und wirklich nichts unversucht ließ, das Stück aufzuführen. Meine Heldin war Katia , die detektivische Talente besitzt und den Überblick nicht verliert. Nicht zu vergessen die Gräfin, die immer Haltung und Etikette bewahrt und nachgewiesen vortrefflich schießen kann. Aber auch alle anderen waren mit ihren Marotten und Wehwehchen liebenswert. Ich wusste bis zum Ende nicht, wer der Täter war, war aber dann hellauf begeistert. Die Person war mir zwar von Beginn an unsympathisch, aber ich hatte nicht mit so viel krimineller Energie gerechnet. Mir hat die Lektüre des Buches sehr viel Spaß gemacht und ich fand , der Ton war nie respektlos .

  • sommerlese

    5/5

    15.02.2025

    eBook (ePUB)

    Großes Theater im Seniorenstif…

    Großes Theater im Seniorenstift! Im Dumont Verlag erscheint der Krimi Crime im Heim von Ida Tannert. Im fortschrittlichen Seniorenstift »Silberblick« möchte Heimbewohner Friedhelm Klemp mehr Kultur ansiedeln und plant eine Aufführung von »Hamlet«. Passend zu den Charakteren der Bewohner findet die Rollenverteilung statt, doch schon bei der ersten Probe sorgt der Todesfall von Ophelia für Schrecken. Nun muss man wissen, Ophelia ist keine Bewohnerin des Heimes, sondern ein Mops. Die Tat ist ein Tötungsdelikt, bei der laienhaften Obduktion stellt sich heraus, der Hund wurde erschossen. Wer macht so etwas? Katia, die Darstellerin des Hamlet, stösst auf eine weitere Leiche, dieses Mal ist es ein Mensch. Sie führt die weiteren Ermittlungen durch ein Dickicht an personellen Ungereimtheiten. Dieses Buch war für mich in jeder Beziehung eine Überraschung, zunächst kam unerwartete Buchpost und dieser hat mich Krimi mit Witz, Galgenhumor und einer vor skurrilen Charakteren nur so wimmelnden Handlung erstaunt und schliesslich mit einem Mord an die Seiten gefesselt. Was hier zwischen die Buchseiten gepackt wurde, ist wirklich eine gelungene Leseüberraschung! Der lebendige Erzählstil hat mich mit bildhaften Ausführungen in die Atmosphäre des Seniorenstifts hinein versetzt, bei dem das bunte Treiben der skurrilen Figuren aus nächster Nähe an mir vorbei zog. Ida Tannert haucht ihren Charaktere auf feinfühlige Art viele unterschiedliche Facetten ein und beschreibt ihre besonderen Persönlichkeiten mit einem trockenen Humor, der mich köstlich unterhalten hat. Die Figuren sind das Highlight des Krimis, selten habe ich so eine bunte Ansammlung von skurrilen Personen erlebt, die trotz ihres Alters noch voller Elan für ihre Vorhaben brennen. Friedhelm, der Regisseur des Theaterstücks, hat ein Händchen dafür, die Rollen in Shakespeares Stück besonders passend zu besetzen. Katia war früher Yogalehrerin, sie hat einen messerscharfen Verstand und bringt die Bewohner dazu, während der Ermittlungen Ruhe zu bewahren. Die Gräfin besitzt nicht nur Mut und Lebenserfahrung, sie kann auch mit Waffen umgehen. Eine andere, demente Bewohnerin bekommt die Rolle der wahnsinnigen Ophelia aufs Auge gedrückt. Die Ermittelnden kommen einem alten Bankraub und einem Enkeltrick-Betrüger auf die Schliche. Trotzdem verläuft die Spannung eher im unteren Level, dafür unterhalten die Figuren blendend, die Ermittlungen bringen einige interessante Fakten über ihr Leben ans Licht und die Auflösung des Falls sorgt zum Ende hin noch für dramatische Szenen im Seniorenstift. Man wird hier wunderbar unterhalten und für alle Theaterfans laufen nebenbei Textszenen aus Shakespeares "Hamlet" ab, die gekonnt in die Handlung verwoben werden. Sehr unterhaltsamer, amüsanter Cosy Crime, der mit einer skurrilen, absolut sympathischen Ermittlertruppe punktet. Alle Theaterfreunde dürfen sich auf Probenszenen aus der Tragödie "Hamlet" freuen.

  • Matsch

    5/5

    14.02.2025

    eBook (ePUB)

    Fit mit "Hamlet" Einige…

    Fit mit "Hamlet" Einige Bewohner (mehr oder weniger fit) des Seniorenheims Haus Silberblick (keine Angst, das ist nicht der einzige Wortwitz in diesem Buch) möchten Shakespeares Drama "Hamlet" auf die Bühne bringen. Dummerweise kommt etwas dazwischen, das Lernen des Textes, die Proben - nichts geht so recht voran, als der Mops Ophelia ermordet aufgefunden wird - und er ist nicht das einzige Mordopfer. Die Autorin Ida Tannert hat einen wunderbar flüssigen Schreibstil, der mit Wortwitz, Wortspielen und Charme in alle Richtungen aufwartet. Ihre skurrilen Heimbewohner, jeder ist ganz besonders auf seine Art und Weise, sind grandios beschrieben. Wer einen spannenden Krimi mit viel Blut erwartet, ist hier verkehrt. Wer einen Cosy-Crime mit Humor und einem Grinsen im Gesicht erwartet, ist hier goldrichtig. Ich kann das Buch mit bestem Gewissen weiterempfehlen und vergebe fünf Sterne.

  • Lesenswert

    aus Bielefeld

    5/5

    11.02.2025

    eBook (ePUB)

    Sooo witzig!

    "Crime im Heim - Ein Fall für die grauen Stars" von Ida Tannert hat mir richtig gut gefallen! In einem besonderen Seniorenheim, dem Haus Silberblick, schließen sich auf Anregung von Friedhelm Klemp mehrere Senioren zusammen, um gemeinsam den Hamlet aufzuführen. Sie wollen durch die Aufführung etwas Abwechslung in den Heim-Alltag bringen. Bereits bei der ersten Probe wird eine Leiche gefunden. Der Mops Ophelia wurde erschossen! Es bleibt allerdings nicht bei dieser einen Leiche… Auf dem Cover ist die Theatergruppe zu sehen. Wenn das Buch aufgeschlagen ist, sieht man auf der Innenseite die Gruppe noch einmal als Stiftzeichnung, diesmal aber mit Namen versehen. Hier darf Ophelia natürlich nicht fehlen! Dem Mops ist sogar eine ganze Seite in der hinteren Buchklappe gewidmet. Bei dem Roman handelt es sich um einen Krimi mit viel Humor. Ich würde ihn als eine "Krimödie" bezeichnen… Allein die Namen und Spitznamen der ProtagonistInnen haben mich nicht nur einmal zum Lachen gebracht. Da wären zum Beispiel der "Anarchist", die "Bassgeige" oder Frau Vogeltanz, die Heimleiterin, um nur ein paar von ihnen zu nennen. Genauso witzig waren einzelne Formulierungen wie z.B. "Konzentrationsfähigkeit wie Konfetti" Aufgrund der lebendigen Schilderung jeder einzelnen Person und der Gegebenheiten im Heim fand ich mich sofort mitten im Geschehen. Ich habe das Buch an zwei Tagen durchgelesen und mich dabei köstlich amüsiert. Klar, auch hier gibt es Bastelnachmittage und gemeinsames Singen von Volksliedern. Aber: insgesamt gesehen, würde ich mich in dieser gemischten Truppe bestimmt wohl fühlen können ;-) Das Buch erinnert ein wenig an eine Mischung aus dem Film "Die Spätzünder" mit Jan Josef Liefers und dem Roman "Sie haben ihren Rollator beim Zumba vertauscht" von Sybille Bullatschek. Ein Roman, den ich gerne weiter empfehle! Mir hat es richtig Spaß gemacht, die Theatergruppe bei ihren Ermittlungen zu begleiten!

  • meerblick

    4/5

    15.02.2025

    eBook (ePUB)

    Shakespiere und seine…

    Shakespiere und seine Liebhaber Der ambitionierte Friedhelm Klemp möchte den Bewohnern des Seniorenstift "Silberblick" kulturellen Genuss näherbringen und sammelt eine illustre Schar mehr oder weniger willige Theaterbegeisterte um sich, die sich bereit erklären den Hamlet, natürlich in verkürzter, angepasster Form, einzustudieren und zu einer bühnenreifen Aufführung zu bringen. Der Impresario muss sich allerdings immer wieder aufs Neue in Geduld üben, weil die Theatergruppe sich eher zweier in ihrer unmittelbaren Umgebung ereigneten Mordfällen widmet, deren Aufklärung den ein oder anderen unverhofften Einblick in die Vergangenheit der Heimbewohner gewährt und weitere Fragen aufwirft. Mit Wortwitz und einer übergroßen Leidenschaft für Shakespieres Hamlet präsentiert Ida Tannert ihren Wohlfühlkrimi 'Crime im Heim', der durchaus ernste Themen, wie einen Banküberfall von RAF-Sympathisanten und Betrügerei mit der Enkelkind-Methode behandelt. Die Geschichte entwickelt sich langsam, setzt die Protagonisten in ihrer charakterlichen Darstellung gut in Szene und zeichnet sich durch sehr kurze Kapitellängen aus. Die nicht ganz ernst gemeinte Handlung begleitet durch ein stetes Augenzwinkern bietet gute Unterhaltung für alle Fans von ausgeprägter Cosy Crime.

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