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Produktbild: Das verwinterte Herz

Das verwinterte Herz

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.11.2024

Verlag

Tolino media

Seitenzahl

228

Maße (L/B/H)

19/12.5/1.5 cm

Gewicht

257 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7592-5125-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.11.2024

Verlag

Tolino media

Seitenzahl

228

Maße (L/B/H)

19/12.5/1.5 cm

Gewicht

257 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7592-5125-1

Herstelleradresse

tolino media GmbH & Co.KG
Albrechtstraße 14
80636 München
DE

Email: gpsr@tolino.media

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  • Zauberberggast

    aus München

    5/5

    22.01.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Wunderschönes Wintermärchen

    Es begab sich vor langer Zeit, etwa um das Jahr 1780 herum. Da lebten in der Hauptstadt des französischen Reiches zwei Menschen, die einander spinnefeind waren. Zum einen der Junker Miłosz Lepiński, der die Profession eines Magiers unterhielt. Diese musste er im Untergrund ausüben, denn diejenigen, die der Magie mächtig waren, wurden von der französischen Polizei dazumal, der Maréchaussée, sträflich verfolgt. Miłosz war ein Vicomte aus den polnischen Königslanden. Zum anderen war da die Maid Germaine de Saint-Nazaire. Auch sie war von adeligem Geblüt, eine Comtesse gar. Sie zählte gerade einmal 23 Lenze, hatte aber schon viele arme Seelen auf dem Gewissen. Das lag an ihrem gar unüblichen Broterwerb - sie wurde bezahlt, um Menschen ins Jenseits zu befördern. Die beiden Leute hatten gar schon viel erlebt in ihrem jungen Leben, doch nun mussten sie miteinander eine Reise antreten, die ihrer beiden Dasein für immer verändern sollte. Diese wunderschöne winterliche Mär erzählt euch die ehrenwerte Schriftgelehrte Jennifer Pfalzgraf in ihrem Buche “Das verwinterte Herz”. Und ich erzähle euch jetzt, wie ich diese “Mär” so fand. Zuallererst muss ich sagen, dass in diesem kurzen Werk von 218 Seiten, das die Autorin als “Dark Fantasy Novelle” bezeichnet, kein Wort zu viel oder zu wenig ist. Eine eingängige Prosa, die das Wichtige erzählt, das Unwichtige ausspart und trotzdem nicht mit einem detaillierten Setting und einer einnehmenden winterlichen Atmosphäre geizt. “En point” könnte man passend zum französischen Handlungsort wahrheitsgemäß sagen. Neben der wirklich märchenhaften Liebesgeschichte, die den roten Faden der Erzählung bildet, lebt diese von ihren beiden hervorragend ausgearbeiteten Protagonist*innen Germaine und Miłosz. Ich habe selten “lebensechtere” Charaktere kennenlernen dürfen, die sich beim Lesen förmlich materialisieren und lebendig werden. Ich habe das Geplänkel und den gewitzten Schlagabtausch der beiden sehr genossen. Ebenso das Gefühl, wie langsam aber sicher die Liebe zwischen den Seiten emporsteigt wie der winterliche Morgennebel über dem Meer bei Nantes, dem letzten Schauplatz der Novelle. Der metaphorische Überbau und die literarischen Querverweise überzeugen auf ganzer Linie. Ich bin wirklich beeindruckt, wie viel schriftstellerische Könnerschaft im Selfpublishing möglich ist. Schön und wichtig finde ich auch die Content Notes/Triggerwarnungen am Ende des Buches. Ich habe dennoch zwei kleine Kritikpunkte: Erstens hätte ich mir gewünscht, dass das Buch tatsächlich noch länger gewesen wäre. Das Ende huschte etwas zu schnell herbei und ich hätte Germaine und Miłosz gerne noch viel ausführlicher begleitet. Ich weiß aber auch, dass die Autorin das Buch bewusst als Novelle konzipiert hat, um sich von Fantasy-Epen abzuheben und aus rein pragmatischen Gründen des Büchermachens und des Vertriebs. Zweitens fand ich es nicht allzu "dark". Ich hätte es vielleicht eher als eine “Historical Fantasy Novelle” statt “Dark Fantasy” bezeichnet. Die Autorin erklärt es aber damit, dass in Dark Fantasy eben Dinge vorkommen, die sensible Leser*innen abschrecken könnten wie z.B. Gewalt, Mord/Tod oder die Verfolgung von Andersdenkenden. Deshalb auch die Content Notes. Allen Leser*innen, die “aus ihrem Herzen keine Mördergrube machen”, sei dieses magische, warmherzige, aber stellenweise auch düstere Werk - trotz seiner Kürze und dem meiner Meinung nach nicht ganz so dunklen Dark - wärmstens an selbiges gelegt.

  • Bewertung

    aus Berlin

    5/5

    03.01.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein modernes und düsteres Fantasy-Abenteuer!

    „Das verwinterte Herz“ von Jennifer Pfalzgraf ist ein modernes Fantasy-Abenteuer, das mit seinem tollen Cover sofort ins Auge fällt. Der Klappentext weckt die Neugier und verspricht eine spannende Geschichte. Die Autorin verbindet märchenhafte Elemente mit einer modernen Sprache, einschließlich der Verwendung von Gender-Sternchen. Das mag anfangs ungewohnt sein, fügt sich aber letztlich stimmig in die Erzählung ein. Im Mittelpunkt der Erzählung stehen Germaine, eine junge Auftragskillerin, und der Magier Milosz. Ihre vielschichtige Beziehung ist gleichermaßen von Anziehung und Misstrauen geprägt. Diese Dynamik sorgt für anhaltende Spannung, während die Protagonist*innen aufeinander angewiesen sind, um ihr gemeinsames Ziel zu erreichen. Am Zielort angekommen, überrascht die Geschichte mit einer unerwarteten Wendung. Die Geschichte war so packend, dass ich das Buch in einem Rutsch gelesen habe! Die Autorin hat eine düstere und winterkalte Atmosphäre erschaffen, und verknüpft gekonnt mittelalterliche Fantasy-Elemente mit Feminismus. Das Buch hätte für mich gerne etwas länger sein dürfen, um noch tiefer in die Handlung und die Charaktere einzutauchen. Gerade gegen Ende fühlte sich die Entwicklung etwas zu schnell an – aber das ist reine Geschmackssache. Insgesamt ist „Das verwinterte Herz“ ein fesselndes und absolut empfehlenswertes Leseerlebnis, das Fantasy-Fans begeistern wird!

  • Bewertung

    aus Mönchengladbach

    4/5

    30.01.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein erkaltetes Herz kann nicht Lieben lernen – oder doch?

    „Das verwinterte Herz“ ist eine Lowfantasy-Novelle im historischen Setting. Die Protagonistin Germaine hat es nicht leicht. Ihre Kindheit war lieblos und grausam, ihre Gegenwart ist einsam und voller Gewalt. Ob sie es schafft ihre Zukunft anders zu gestalten, entscheidet sich während eines Auftrags im Schloss ihres Vaters; denn ein erkaltetes Herz kann nicht Lieben lernen – oder doch? Den Rahmen der Geschichte bilden einige große Themen (z.B. die Verfolgung magisch Begabter in Frankreich), die immer mal wieder in die Handlung eingeflochten werden und so das Worldbuilding verdichten. Dennoch bleibt vieles der Phantasie der Lesenden überlassen, die den bedrohlichen Grundtenor, immer im Hinterkopf behalten müssen. Das Zentrum der Geschichte bildet nämlich ganz klar die Beziehung der beiden Protagonisten untereinander. Wenn… … du starke Protagonistinnen magst, die aus ihren historischen Rollen fallen und auch mit moderneren aufräumen… … dein Lieblingsmärchen Dornröschen ist und du ein happily ever after trotzdem nicht magst… … du unsere Welt mit magischen Elementen spannend findest… … der Winter ruhig noch etwas länger andauern darf… … du immer schon mal von Illusionen verzaubert werden wolltest… … du „Enemies to Lovers“ magst… dann solltest du einmal in „Das verwinterte Herz“ hineinschauen.

  • Denise ließt

    3/5

    28.01.2025

    Buch (Taschenbuch)

    schnelllebig weniger düster als erwartet

    ~Wer bist du hinter deiner Fassade? Das verwinterte Herz von Jennifer Pfalzgraf ist eine düstere Romantasy die in Frankreich 1780 spielt. Auftragskillerin Germaine soll mit Magier Miłosz gemeinsam ein Kind beschützen. Allerdings kann Germaine den Magier nicht ausstehen und zusätzlich führt der Auftrag sie direkt in die Arme ihres Vaters - mit dem Germaine ganz andere Konflikte hat. Das verwinterte Herz beginnt vielversprechend. Ein selbstverliebter Magier und eine mürrische Auftragsmörderin die sich nicht leiden können sollen gemeinsam einen Auftrag erfüllen. Enemies to Lovers Vibes liegen in der Luft. Die Dialoge sind scharfzüngig aber das Geld ruft und so geht das Abenteuer los. Leider zeigt sich, dass die Novelle für eine ausgereifte Charakterentwicklung zu kurzweilig ist. Sowohl die Reise selbst, als auch die Erlebnisse auf dem Sitz der Familie Germaines ließen die Figuren oberflächlich zurück und auch die Gefühlsentwicklung fand ich dadurch nicht so nachfühlbar. Dabei sind die Entwicklungen um Germaine und ihre Mutter, aber auch Miłosz wirkliche Rolle total interessant und haben viel Potential. Stilistisch ließ sich das Buch angenehm lesen. Die Beschreibungen sind bildhaft. Es gibt düstere Elemente, die für meinen Geschmack deutlich ausgebauter hätten sein können, aber sie sind vorhanden. Fazit: Eine nette Geschichte die vor allem denen, die schnelllebige Stories mit düsteren Elementen und Romantasy mögen.

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