Die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) ist eine neurologische Entwicklungsstörung, bei der es zu erheblichen Problemen mit den exekutiven Funktionen kommt, die zu Aufmerksamkeitsdefiziten, Hyperaktivität oder Impulsivität führen, die für das Alter einer Person nicht angemessen sind. Sie betrifft etwa 6-7 % der Kinder, wenn die Diagnose nach den DSM-IV-Kriterien gestellt wird, und 1-2 %, wenn die Diagnose nach den ICD-10-Kriterien gestellt wird. Die Empfehlungen zur Behandlung von ADHS variieren je nach Land und umfassen in der Regel eine Kombination aus Beratung, Änderungen des Lebensstils und Medikamenten. ADHS, seine Diagnose und seine Behandlung gelten seit den 1970er Jahren als umstritten. Die richtige Behandlung von ADHS, einschliesslich Medikamenten und Verhaltenstherapien, ist für die Bewältigung von ADHS von entscheidender Bedeutung. Zu den psychologischen Therapien, die zur Behandlung von ADHS eingesetzt werden, gehören psychoedukative Massnahmen, sensorische Integrationstherapie, kognitive Verhaltenstherapie, interpersonelle Psychotherapie, Familientherapie, schulbasierte Interventionen, Training sozialer Kompetenzen und Elternmanagementtraining. Diese Studie befasst sich mit sensorischer Integrationstherapie und kognitiver Verhaltenstherapie. Sie gilt als wirksame Intervention für Menschen mit ADHS.
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